Medizin studieren in Deutschland: alle medizinischen Fakultäten im Überblick
In Deutschland bilden rund 40 medizinische Fakultäten Ärztinnen und Ärzte aus — die meisten davon an staatlichen Universitäten mit eigenem Universitätsklinikum, dazu eine wachsende Zahl privater Hochschulen ohne NC. Dieses Lexikon erklärt Zulassung, Voraussetzungen, Kosten sowie Stärken und Schwächen des Studiums in Deutschland und stellt jede Fakultät einzeln vor.
Hinweis: Die Medizinerschmiede berät zum NC-freien Medizinstudium im In- und Ausland. Wir übernehmen keine Bewerbung über hochschulstart und vermitteln keine Plätze an deutschen staatlichen Fakultäten.
- Studienplätze in Humanmedizin werden bundesweit über hochschulstart.de vergeben: bis zu 20 Prozent vorab, danach 30 Prozent Abiturbestenquote, 10 Prozent zusätzliche Eignungsquote und 60 Prozent Auswahlverfahren der Hochschulen.
- Wartesemester spielen keine Rolle mehr — die Wartezeitquote wurde nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2017 abgeschafft.
- Im Wintersemester 2025/26 lagen die Auswahlgrenzen der Abiturbestenquote zwischen 779 und 878 Punkten, an Standorten wie der Charité oder Heidelberg durchgehend beim Notenäquivalent 1,0.
- Der klassische TMS läuft aus: Der letzte reguläre Termin ist der 7. und 8. November 2026, ab Frühjahr 2027 folgt der TMSnat, der TMS und HAM-Nat zusammenführt.
- An staatlichen Universitäten fallen keine Studiengebühren an, nur ein Semesterbeitrag von rund 72 bis 429 Euro. Private Hochschulen verlangen je nach Anbieter etwa 71.000 bis 132.000 Euro für das gesamte Studium, vergeben ihre Plätze dafür ohne NC.
- Elf von sechzehn Bundesländern haben eine Landarztquote. Sie ist ein eigener Zugangsweg ohne Abiturnote, verpflichtet aber zu zehn Jahren hausärztlicher Tätigkeit in unterversorgten Gebieten.
Inhalt dieses Lexikons
Wie Studienplätze in Humanmedizin vergeben werden
Humanmedizin ist bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Vergabe läuft zentral über die Stiftung für Hochschulzulassung auf hochschulstart.de. Zuerst werden bis zu 20 Prozent der Plätze in Vorabquoten abgezogen — Härtefälle, Zweitstudium, bestimmte internationale Bewerbende und Sonderquoten wie die Landarztquote. Die übrigen 80 Prozent verteilen sich auf drei Quoten.
Abiturbestenquote
Es zählt allein die Note der Hochschulzugangsberechtigung. Gebildet werden 16 Landesquoten nach dem Bundesland des Abiturs, die zu einer Bundesliste zusammengeführt werden. Bei Ranggleichheit entscheiden Dienst und Los. Die Ortspräferenzen ändern den Rangplatz nicht.
Zusätzliche Eignungsquote
Schulnoten spielen hier keine Rolle. Gewertet werden ausschließlich schulnotenunabhängige Kriterien: Studieneignungstests wie TMS oder HAM-Nat, Auswahlgespräche, abgeschlossene Berufsausbildung, Berufstätigkeit und außerschulische Qualifikationen. Gerechnet wird in einem 100-Punkte-Modell.
Auswahlverfahren der Hochschulen
Jede Fakultät kombiniert die Abiturnote mit weiteren Kriterien und gewichtet selbst. Für Humanmedizin sind mindestens zwei schulnotenunabhängige Kriterien vorgeschrieben. Deshalb lohnt es sich, die sechs Ortspräferenzen gezielt auf das eigene Profil abzustimmen.
Eignungstests: TMS, HAM-Nat und der neue TMSnat
Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) wird in der Eignungsquote und in den Auswahlverfahren der Hochschulen gewertet, nie in der Abiturbestenquote. Er kostet 100 Euro, ist zweimal ablegbar und unbefristet gültig. Der HAM-Nat kostet 75 Euro und wird in Hamburg, Magdeburg und Greifswald eingesetzt. Wichtig für die Planung: Der letzte reguläre TMS findet am 7. und 8. November 2026 statt. Ab Frühjahr 2027 löst der TMSnat beide Tests ab — zu ihm sind alle Bewerbenden unabhängig von früheren Teilnahmen zugelassen.
Bewerbungsfristen im Regelfall
Wintersemester
Bewerbungsstart Ende April. Frist 31. Mai für Alt-Abiturienten, 15. Juli für Neu-Abiturienten. Koordinierungsphase bis Ende August, koordiniertes Nachrücken bis Ende September.
Sommersemester
Bewerbungsstart Anfang November, Frist 15. Januar. Koordinierungsphase bis Ende Februar, Nachrücken bis Ende März. Nicht alle Fakultäten nehmen zum Sommersemester auf.
Die Landarztquote
Die Landarztquote ist eine Vorabquote und wird nicht über hochschulstart, sondern über die jeweilige Landesstelle vergeben. Elf von sechzehn Bundesländern nutzen sie; ohne Landarztquote sind Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Brandenburg. Ausgewählt wird ohne Abiturnote, meist über Eignungstest, Berufserfahrung und ein strukturiertes Interview. Der Preis dafür ist eine Bindung: zehn Jahre hausärztliche Tätigkeit in unterversorgten Gebieten nach Studium und Facharztweiterbildung, mit einer Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro. Auch dieser Weg ist umkämpft — in Nordrhein-Westfalen kamen über elf Auswahlrunden 4.825 Bewerbungen auf 1.043 Plätze.
Die Prozentwerte weichen zwischen den offiziellen Landesportalen und Sekundärquellen leicht ab; maßgeblich sind die Landesgesetze und -verordnungen.
Was du mitbringen musst — und wie das Studium aufgebaut ist
Formal brauchst du die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. Ohne Abitur geht es über zwei Wege: eine Aufstiegsfortbildung wie Meister, Fachwirt oder staatlich geprüfter Techniker führt zur allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung; eine fachlich passende Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren plus in der Regel drei Jahren Berufserfahrung oder eine bestandene Eignungsprüfung führt zur fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung. Die Details regeln die Bundesländer unterschiedlich. Unterrichtssprache ist Deutsch; wer seine Hochschulzugangsberechtigung nicht auf Deutsch erworben hat, weist die Sprache auf C1-Niveau nach, etwa über DSH-2, TestDaF mit Stufe 4 in allen vier Teilen oder telc Deutsch C1 Hochschule.
Pflichtbestandteile nach der Approbationsordnung
Erste-Hilfe-Ausbildung
Theoretische Unterweisung und praktische Übung, nachzuweisen vor der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Eine feste Stundenzahl schreibt die Approbationsordnung nicht vor.
Krankenpflegedienst
Drei Monate, ableistbar vor Studienbeginn oder in der vorlesungsfreien Zeit, teilbar in drei Monatsabschnitte. Anrechenbar sind unter anderem Freiwilligendienste und abgeschlossene Pflege-, Hebammen- oder Rettungsdienstausbildungen.
Famulatur
Vier Monate in vier Abschnitten zwischen dem Ersten und dem Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, unter anderem in der ambulanten Versorgung und in einer hausärztlichen Praxis. Auslandsfamulaturen sind anrechenbar.
Der Weg vom ersten Semester bis zur Approbation
Vorteile und Nachteile des Medizinstudiums in Deutschland
Das deutsche Medizinstudium gehört zu den stabilsten und am besten ausgestatteten weltweit. Der Engpass liegt nicht in der Qualität, sondern am Eingang: Es gibt deutlich mehr geeignete Bewerber als Plätze.
- Keine Studiengebühren an staatlichen Universitäten — nur ein Semesterbeitrag. Ausnahmen sind Baden-Württemberg für Studierende aus Nicht-EU-Staaten und das Zweitstudium.
- Nach dem Dritten Abschnitt folgt die Approbation direkt, ohne zusätzliche Staatsprüfung und ohne Vorbereitungsdienst.
- Der deutsche Abschluss wird EU-weit automatisch anerkannt und erfüllt die europäischen Mindestanforderungen von 5.500 Stunden über sechs Jahre.
- 37 Universitätsklinika mit rund 190.000 Beschäftigten, zwei Millionen stationären und über zwölf Millionen ambulanten Behandlungen pro Jahr — ein dichtes Ausbildungsnetz auf Maximalversorgerniveau.
- Die 40 medizinischen Fakultäten beschäftigen über 35.000 wissenschaftliche und ärztliche Mitarbeitende und werben jährlich mehr als 1,5 Milliarden Euro Drittmittel ein.
- Die Promotion zum Dr. med. lässt sich anders als in fast allen anderen Fächern studienbegleitend beginnen und abschließen.
- 70 Prozent der Plätze werden nicht rein über die Abiturnote vergeben; in der Eignungsquote zählen Schulnoten überhaupt nicht.
- Zusätzliche Sonderwege wie Landarzt- und ÖGD-Quote sowie der Zugang für beruflich Qualifizierte ohne Abitur.
- Das Deutschlandsemesterticket gilt bundesweit im Nahverkehr — praktisch für Famulaturen und PJ-Tertiale an anderen Orten.
- Sehr hohe Auswahlgrenzen: Im Wintersemester 2025/26 lagen sie zwischen 779 und 878 Punkten, an vielen Standorten beim Notenäquivalent 1,0.
- Massiver Bewerberüberhang: 31.543 Bewerbungen zum Wintersemester 2025/26, rund drei Bewerbende je Studienanfänger.
- Wartesemester bringen nichts mehr — ein Parkstudium verbessert die Chancen nicht.
- Eignungstests kosten Geld und Monate an Vorbereitung; der TMS ist zudem nur zweimal ablegbar.
- Der Systemwechsel zum TMSnat ab Frühjahr 2027 schafft Planungsunsicherheit, weil Erfahrungswerte und Material noch fehlen.
- Die Kriterien unterscheiden sich von Fakultät zu Fakultät; die sechs Ortspräferenzen müssen strategisch gewählt werden.
- Durch die 16 Landesquoten hängt die Chance vom Bundesland des Abiturs ab: In Rostock reichten mit bayerischer Hochschulzugangsberechtigung 782 Punkte, mit hessischer waren 819 nötig.
- Die Landarztquote bindet zehn Jahre an eine Region, mit einer Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro — und ist selbst hoch umkämpft.
- Die Studienplatzklage ist ein teurer Sonderweg: rund 1.650 Euro je Hochschule, bei mehreren Hochschulen entsprechend mehr.
- Hohe Prüfungsdichte, feste PJ-Starttermine und wenig Spielraum für Nebentätigkeit.
- Reformstau: Die seit 2017 geplante neue Approbationsordnung ist wegen des Finanzierungsstreits zwischen Bund und Ländern bis heute nicht umgesetzt.
Was das Medizinstudium in Deutschland kostet
An staatlichen Universitäten gibt es keine Studiengebühren. Bezahlt wird ein Semesterbeitrag aus Verwaltungskostenbeitrag, Studierendenwerksbeitrag, Beitrag zur Studierendenschaft und meist dem Semesterticket. Die Spanne ist groß: In einer Erhebung unter den 40 größten deutschen Universitäten zum Wintersemester 2024/25 reichte sie von 72 Euro in Erlangen-Nürnberg bis 428,75 Euro in Hannover, im Mittel 272 Euro. Studiengebühren gibt es nur in Sonderfällen: In Baden-Württemberg zahlen Studierende aus Nicht-EU-Staaten 1.500 Euro und Zweitstudierende 650 Euro pro Semester.
Lebenshaltung
Die 22. Sozialerhebung des Deutschen Studierendenwerks weist für das Sommersemester 2021 durchschnittliche Ausgaben von 842 Euro pro Monat aus, davon 410 Euro Warmmiete und 198 Euro Ernährung. Die Erhebung liegt vor der Inflationswelle ab 2022, die Werte sind also eher zu niedrig. Die 23. Sozialerhebung wurde 2025 erhoben, ist aber noch nicht veröffentlicht.
BAföG
Der Höchstsatz liegt 2026 bei 992 Euro im Monat: 475 Euro Grundbedarf, 380 Euro Wohnpauschale und 137 Euro Zuschlag zur Kranken- und Pflegeversicherung. Wer bei den Eltern wohnt, erhält bis zu 671 Euro. Zurückgezahlt wird nur die Hälfte, gedeckelt auf 10.010 Euro.
Private Hochschulen
Wer ohne NC an einer privaten Hochschule in Deutschland studiert, zahlt je nach Anbieter rund 71.000 bis 132.000 Euro für das gesamte Studium, in der Zahnmedizin teils mehr. Dazu kommen Bewerbungsgebühren und der Semesterbeitrag.
Zum Vergleich: Wer im europäischen Ausland NC-frei studiert, liegt je nach Standort deutlich darunter. Eine Einordnung dazu findest du im Überblick zu den Studiengebühren in Europa und im Kostenvergleich Ausland gegen Deutschland.
Alle staatlichen medizinischen Fakultäten in Deutschland
An diesen Universitäten führt das Studium zum deutschen Staatsexamen und zur Approbation. Studiengebühren fallen nicht an, die Vergabe läuft über hochschulstart.de. Die Zulassungszahlen schwanken von Jahr zu Jahr und weichen je nach Quelle leicht voneinander ab — sie sind hier als Größenordnung zu lesen. Ein Klick führt zur ausführlichen Seite der jeweiligen Fakultät.
Private Hochschulen mit Humanmedizin in Deutschland
Private Hochschulen vergeben ihre Studienplätze nicht über hochschulstart und nicht nach Abiturnote, sondern über eigene Auswahlverfahren aus Test und Gespräch. Wer die Zusage bekommt, studiert in Deutschland auf Staatsexamen und bekommt am Ende dieselbe Approbation — bezahlt dafür aber das gesamte Studium selbst. Die Spanne reicht von rund 71.000 Euro bis über 130.000 Euro; in der Zahnmedizin liegt sie höher. Alle hier genannten Anbieter nehmen 2026 Bewerbungen an.
Kooperationsstandorte und Studiengänge mit ausländischem Abschluss
Nicht jeder Medizinstudienplatz in Deutschland führt zum deutschen Staatsexamen. Einige Anbieter unterrichten in Deutschland, der Abschluss kommt aber aus einem anderen Land. Das ist völlig legal und in der EU in der Regel automatisch anerkannt — die Unterschiede muss man aber kennen, bevor man unterschreibt. Dazu kommen Außenstandorte staatlicher Fakultäten, an denen der klinische Abschnitt in einer anderen Stadt stattfindet.
Studium in Deutschland, Abschluss aus dem Ausland
Außenstandorte staatlicher Fakultäten
Die bekanntesten Fakultäten kurz erklärt
Eine offizielle Rangliste der deutschen Medizinfakultäten gibt es nicht. Was es gibt, sind Forschungskennzahlen, Exzellenzstatus, Klinikgröße und internationale Rankings — und die messen Forschung, nicht die Qualität der Lehre. Für die ärztliche Ausbildung gilt bundesweit dieselbe Approbationsordnung, und die Approbation ist überall dieselbe. Diese Auswahl erklärt deshalb, wofür die bekanntesten Häuser stehen — nicht, welches das beste ist.
Heidelberg
Älteste durchgehend lehrende Universität Deutschlands, 33 Nobelpreisträger, Exzellenzuniversität. Das Klinikum ist mit 2.599 Betten das drittgrößte des Landes. In internationalen Rankings steht Heidelberg regelmäßig an der Spitze der deutschen Medizin — entsprechend hoch sind die Auswahlgrenzen.
Charité Berlin
1710 gegründet, heute die gemeinsame Fakultät von Humboldt-Universität und Freier Universität und mit 3.293 Betten eine der größten Universitätskliniken Europas. Vier Campus, Exzellenzcluster NeuroCure, Berlin Institute of Health. Für Bewerber interessant: Der TMS wiegt hier deutlich schwerer als die Abiturnote.
LMU München
Der größte Ausbildungsstandort des Landes mit rund 876 Plätzen pro Jahr und eines der forschungsstärksten Zentren Europas: alle acht Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, sieben Sonderforschungsbereiche, 16 ERC-Grants. In der Exzellenzstrategie 2026 erneut bestätigt.
TU München
Klinikum rechts der Isar als Haus der Supramaximalversorgung, stark translational ausgerichtet, über 91 Millionen Euro Drittmittel. Die Vorklinik teilt sich die TUM mit der LMU; die Verteilung in den klinischen Abschnitt richtet sich nach dem Physikumsergebnis. Ebenfalls 2026 als Exzellenzuniversität bestätigt.
Tübingen
Drei Exzellenzcluster, fünf Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung und 141,5 Millionen Euro Drittmittel. Profil in Onkoimmunologie, Neurowissenschaften und Infektionsforschung. Das Universitätsklinikum zählt 1.658 Betten und gehört zu den forschungsstärksten Häusern des Südwestens.
Freiburg
Fakultät von 1457, Klinikum mit rund 2.189 Planbetten und nach Ärztezahl eines der vier größten Universitätsklinika Deutschlands. Das Comprehensive Cancer Center ist seit 2006 als onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet.
MHH Hannover
Keine Fakultät, sondern eine eigenständige Hochschule, und das größte Transplantationszentrum Deutschlands. Der Modellstudiengang HannibaL ist berufsorientiert aufgebaut. Wer eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitsbereich mitbringt, hat hier bundesweit die besten Karten in der Eignungsquote.
RWTH Aachen
Exzellenzuniversität, Modellstudiengang seit 2003 und mit rund 285 Plätzen ein großer Jahrgang. Das Klinikgebäude ist einer der größten zusammenhängenden Krankenhausbauten Europas und steht seit 2008 unter Denkmalschutz.
UKE Hamburg
Modellstudiengang iMED, Exzellenzuniversität mit vier Clustern, über 1.800 Betten und rund 3.400 Medizin- und Zahnmedizinstudierenden. Der Sonderweg im Auswahlverfahren ist der HAM-Nat — wer sich hier bewirbt, plant einen anderen Test ein als im Rest der Republik.
Bonn
Die in der Exzellenzstrategie erfolgreichste deutsche Universität mit sechs Exzellenzclustern. Regelstudiengang, Klinikum mit 1.341 Betten und 40 Kliniken. In der Eignungsquote zählt ausschließlich der TMS — gut für alle, die dort stark abschneiden.
Häufige Fragen zum Medizinstudium in Deutschland
Wie viele medizinische Fakultäten gibt es in Deutschland?
Welchen NC brauche ich für Medizin?
Bringen Wartesemester noch etwas?
Was ändert sich mit dem TMSnat?
Kann ich ohne Abitur Medizin studieren?
Was kostet das Medizinstudium in Deutschland?
Wie lange dauert das Studium bis zur Approbation?
Was ist der Unterschied zwischen Regel- und Modellstudiengang?
Lohnt sich die Landarztquote?
Was ist die Alternative, wenn es in Deutschland nicht klappt?
Quellen und Stand
Dieses Lexikon wird redaktionell gepflegt. Zahlen zu Studienplätzen, Auswahlkriterien und Kosten ändern sich jährlich; wo Quellen voneinander abweichen, ist das im Text gekennzeichnet. Was sich nicht belegen lässt, steht hier nicht. Wenn dir ein Fehler auffällt oder du an einer Fakultät arbeitest und eine Angabe korrigieren möchtest, schreib uns — wir prüfen und korrigieren.
- Stiftung für Hochschulzulassung, hochschulstart.de: Quotenmodell, Landarztquote, Termine, Auswahlgrenzen
- Medizinischer Fakultätentag und Verband der Universitätsklinika Deutschlands: Zahl der Fakultäten, Klinika und Kennzahlen der Hochschulmedizin
- Statistisches Bundesamt und CHE: Bewerber- und Studienplatzzahlen
- Approbationsordnung für Ärzte und Bundesärzteordnung: Studienaufbau, Pflichtbestandteile, Approbation
- TMS-Koordinationsstelle und HAM-Nat-Studienzentrum: Testtermine, Gebühren, Umstellung auf den TMSnat
- Wissenschaftsrat, Landesministerien und die Hochschulen selbst: Akkreditierung, Studiengebühren, Zulassungsverfahren der privaten Anbieter
- Deutsches Studierendenwerk und DZHW, 22. Sozialerhebung: Lebenshaltungskosten
Stand der Zusammenstellung: August 2026. Angaben ohne Gewähr — verbindlich sind immer die Satzungen und Bescheide der jeweiligen Hochschule und der zuständigen Behörden.

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