NC-freie Medizinstudienplätze im In- und Ausland

Persönlich begleitet von Zahnarzt Marcel Kloos, vom ersten Gespräch bis zum Berufseinstieg.
Kostenlose Beratung vereinbaren
  • Passende Uni-Auswahl & sichere Vermittlung
  • NC-freier Studienplatz im Ausland mit Anerkennung in Deutschland
  • Betreuung bei Studienstart, Vorbereitung & Wohnungssuche
  • Unterstützung beim Wechsel nach Deutschland
  • Begleitung bis zum Berufseinstieg in DE oder CH
Kurze Umfrage · anonym
Was war bei dir der Hauptgrund, dass es im Studium nicht weiterging?
Eine Frage, zehn Sekunden. Die Antworten fließen direkt in unsere Beratung ein — und in die nächste Auswertung hier im Ratgeber.
Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.
Anonym auswertbar. Wir nutzen die Angaben nur intern, um die Beratung zu verbessern — keine Weitergabe an Dritte.
Ratgeber

Charité Tarifabschluss Ärzte: 5,4 % mehr Gehalt und 40 neue Stellen

Charité Tarifabschluss Ärzte: 5,4 % mehr Gehalt und 40 neue Stellen

06.11.2026

7 Min. Lesezeit

Aktualisiert am 6. November 2026

Das Wichtigste in Kürze+
  • Marburger Bund und Charité haben sich nach sechs Verhandlungsrunden auf 5,4 % mehr Gehalt für rund 2.700 Ärzte bis 31. Oktober 2028 geeinigt.
  • Die Gehälter steigen um 2,95 % rückwirkend zum 1. Juli 2026 und um 2,45 % zum 1. Dezember 2027, mit neuen Zeitzuschlägen beziffert der Marburger Bund das Plus auf 7,15 %.
  • Ein Assistenzarzt im ersten Jahr kommt nach eigener Schätzung von 5.841 € auf rund 6.013 € und später rund 6.161 € brutto im Monat.
  • 2027 sollen 40 zusätzliche Arztstellen entstehen, sonst steigen alle Gehälter um weitere 1 %, und bis 30. November 2026 gilt ein Gremienvorbehalt.
  • Kaufkraftbereinigt liegt das Einstiegsgehalt an der Charité nach eigener Schätzung gleichauf mit der Steiermark und vor Zürich, den Niederlanden und England.

Der Charité Tarifabschluss für Ärzte bringt 5,4 % mehr Gehalt: Marburger Bund und Charité haben die Einigung am 5. November 2026 nach sechs Verhandlungsrunden bekanntgegeben, sie läuft bis 31. Oktober 2028. Ein Assistenzarzt im ersten Jahr kommt damit von 5.841 € auf rechnerisch rund 6.161 € brutto im Monat (eigene Schätzung).

Endgültig ist das noch nicht, bis 30. November 2026 gilt ein Gremienvorbehalt. Bei Prozenten und Laufzeit liegt die Charité exakt auf der Linie der Länder-Universitätskliniken, nur jeweils drei Monate später. Wie sich das in das gesamte Gehaltsgefüge einordnet, zeigt unser Leitartikel zum Arztgehalt 2026.

Was regelt der Charité Tarifabschluss für Ärzte 2026?

Der Charité Tarifabschluss für Ärzte von 2026 erhöht die Tabellenentgelte in zwei Schritten um insgesamt 5,4 %: um 2,95 % rückwirkend zum 1. Juli 2026 und um 2,45 % zum 1. Dezember 2027. Er gilt bis 31. Oktober 2028 für rund 2.700 Ärzte im Haustarifvertrag TV-ÄB Charité.

Neben dem Gehalt enthält das Paket vier weitere Punkte:

  • Die Zuschläge für Wochenend- und Nachtarbeit sowie für Überstunden werden aufgewertet.
  • Der Zusatzurlaub als Belastungsausgleich wird neu geregelt.
  • Ein Arbeitszeitguthaben lässt sich etwa für ein Sabbatical oder die Vorbereitung auf die Facharztprüfung nutzen.
  • 2027 sollen 40 zusätzliche Arztstellen entstehen. Klappt das nicht, steigen alle Gehälter um weitere 1 % linear.

Vieles ist noch offen. Konkrete Zuschlagssätze und Urlaubstage sind bisher nicht öffentlich, der Marburger Bund informiert seine Mitglieder am 9. November 2026 in einem digitalen Netzwerktreffen. Die 40 Stellen entsprechen rechnerisch rund 1,5 % der tarifgebundenen Ärzte (eigene Rechnung). Das ist wenig. Angesichts des Einstellungsstopps an Kliniken für Assistenzärzte ist eine feste Stellenzusage trotzdem bemerkenswert.

Wie hoch ist das Gehalt der Ärzte an der Charité jetzt?

Das Gehalt der Ärzte an der Charité beginnt seit 1. Februar 2026 bei 5.841 € brutto im Monat für Assistenzärzte im ersten Jahr, bei 40 Wochenstunden und ohne Dienste. Mit dem Abschluss von 2026 wären es rechnerisch rund 6.013 € ab 1. Juli 2026 und rund 6.161 € ab 1. Dezember 2027.

AssistenzarztBisherAb 1.7.2026 (Schätzung)Ab 1.12.2027 (Schätzung)Plus pro Monat am Ende
1. Jahr5.841 €6.013 €6.161 €320 €
3. Jahr6.429 €6.619 €6.781 €352 €
5. Jahr7.014 €7.221 €7.398 €384 €
6. Jahr7.306 €7.522 €7.706 €400 €

Die Tabelle beruht auf der geltenden Entgelttabelle des TV-ÄB Charité. Wir haben beide Schritte nacheinander aufgeschlagen, was rund 5,47 % ergibt. Die neue Tabelle ist noch nicht veröffentlicht, Rundungen können also abweichen.

Was heißt das in Euro? Im ersten Jahr fällt für Juli bis November 2026 eine Nachzahlung von rund 862 € brutto an. Über die 28 Monate Laufzeit summiert sich das Plus bei gleichbleibender Stufe auf rund 6.445 € brutto (eigene Schätzung). Wer in dieser Zeit eine Stufe aufsteigt, liegt entsprechend höher. Greift die 1-%-Klausel, kämen im ersten Jahr rund 60 € im Monat dazu.

Warum rechnet der Marburger Bund mit 7,15 %?

Der Marburger Bund kommt 2026 auf eine faktische Gehaltserhöhung von 7,15 % über die Laufzeit, weil er die neuen Zeitzuschläge für die Arbeit nachts und am Wochenende einrechnet. Die lineare Erhöhung beträgt 5,4 %. Die Differenz von 1,75 Prozentpunkten entsteht erst durch Dienste zu ungünstigen Zeiten.

Wie sich der Wert genau zusammensetzt, ist bisher nicht öffentlich. Wer viele Nächte und Wochenenden arbeitet, kann darüber liegen, wer kaum Dienste macht, darunter. Dienste entscheiden also. Bisher zahlt die Charité an Wochentagen 10 % Zuschlag für die Zeit von 18 bis 20 Uhr und 40 % für 0 bis 4 Uhr. Die Randzeiten-Regel stammt aus dem Abschluss von 2024, Peter Bobbert nannte sie damals bundesweit einmalig.

Der Vorstandsvorsitzende des Marburger Bundes Berlin/Brandenburg hebt diesmal den Zusatzurlaub hervor: Die neuen Regelungen führten „zu einer signifikanten Verbesserung der Arbeitsbedingungen“. Das passt zur Debatte über ärztliche Arbeitszeiten im europäischen Vergleich. An der Charité gilt seit 1. Februar 2026 die 40-Stunden-Woche, per freiwilliger Nebenabrede sind im Schnitt bis zu 48 Stunden möglich, ohne Überstundenzuschlag für die Mehrstunden.

{{cta}}

Wie kam die Einigung zwischen Marburger Bund und Charité zustande?

Die Einigung zwischen Marburger Bund und Charité gelang 2026 in der sechsten Verhandlungsrunde, nachdem 89 % der antwortenden Mitglieder sich zu einem Warnstreik bereit erklärt hatten. Der Marburger Bund hatte 8 % gefordert, die Charité zuletzt 3,7 % bei 28 Monaten Laufzeit geboten. Ein Ärztestreik wurde damit abgewendet.

Die Tarifrunde begann am 8. Juli 2026. Vier weitere Runden blieben ohne Ergebnis, und am 8. Oktober legte die Charité aus Sicht der Gewerkschaft ein schlechteres Angebot vor als zuvor. Darauf startete der Marburger Bund am 14. Oktober eine Mitgliederbefragung. Fast 81 % der Antwortenden wollten sich im Ernstfall auch an einem unbefristeten Arbeitskampf beteiligen, die Teilnehmerzahl blieb unbekannt.

Die Charité verhandelte unter Druck. 2025 stand bei Einnahmen von 3,1 Mrd. € ein Defizit von 64 Mio. €, und den Entlastungstarifvertrag mit Verdi hat der Vorstand zum Jahresende gekündigt. Neu ist die Konfrontation nicht. Am 25. April 2024 rief der Marburger Bund die Ärzte zu einem ganztägigen Warnstreik auf, mehrere Hundert folgten. Damals forderte er 12,5 % und erreichte im Mai 2024 Erhöhungen von 4 % und 6 % samt 40-Stunden-Woche.

Wie steht die Charité im Vergleich zu TV-Ärzte/TdL und VKA?

Die Charité zahlt Assistenzärzten im November 2026 rechnerisch in fast allen Berufsjahren mehr als TV-Ärzte/TdL und TV-Ärzte/VKA. Im ersten Jahr beträgt der Vorsprung rund 220 € gegenüber den Universitätskliniken der Länder und rund 291 € gegenüber kommunalen Kliniken. Im fünften Jahr liegt sie knapp hinter dem Länder-Tarif.

Monatsgehalt AssistenzarztCharité ab 1.7.2026 (Schätzung)TV-Ärzte/TdL ab 1.4.2026TV-Ärzte/VKA ab 1.6.2026
1. Jahr6.013 €5.793 €5.722 €
3. Jahr6.619 €6.356 €6.278 €
5. Jahr7.221 €7.247 €7.158 €
6. Jahr7.522 €7.436 €7.355 €

Im fünften Jahr beträgt die Lücke 26 €. Auffällig ist die Parallele zu den Ländern. Marburger Bund und Tarifgemeinschaft deutscher Länder einigten sich am 9. Juni 2026 für rund 25.000 Ärzte ebenfalls auf 2,95 % und 2,45 % bei 28 Monaten Laufzeit, allerdings zum 1. April 2026 und 1. September 2027. Die Charité gehört diesem Tarif nicht an, übernimmt aber praktisch dessen Linie, nur um drei Monate versetzt. Peter Bobbert hatte genau das eingefordert: keine Schlechterstellung gegenüber anderen Universitätskliniken.

Bei der VKA stieg das Gehalt zuletzt zum 1. Juni 2026 um 2 %, die vereinbarte Tabelle reicht bis 31. Dezember 2026. Die Zahlen oben zeigen reines Tabellenentgelt. Zuschläge und Dienste unterscheiden sich je Tarifwerk, deshalb sagt der Vergleich wenig über das Jahresgehalt mit Diensten.

Gleicht der Charité-Abschluss die Inflation aus?

Der Charité-Abschluss von 2026 gleicht die Inflation beim Tabellenentgelt nicht vollständig aus, falls die Teuerung auf dem Niveau von Oktober 2026 bleibt. Die Inflationsrate lag voraussichtlich bei 2,8 %. Über 28 Monate ergäbe das rund 6,7 % Preisanstieg, die Tabelle steigt um rund 5,5 % (eigene Schätzung).

Das ist ein Szenario, keine Prognose. Der erste Schritt von 2,95 % liegt knapp über der aktuellen Rate, danach folgen 17 Monate ohne Erhöhung. Erst mit den Zuschlägen, also bei den 7,15 % des Marburger Bundes, läge das Plus über diesem Preisanstieg. Dienstarme Ärzte profitieren davon kaum.

Internationaler Blick: Was verdienen Assistenzärzte in der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und England?

Assistenzärzte verdienen 2026 in der Schweiz nominal am meisten, kaufkraftbereinigt liegt die Charité mit rund 72.200 € Jahresbrutto aber gleichauf mit der Steiermark und vor Zürich, den Niederlanden und England. Verglichen wird das Einstiegsgehalt ohne Dienste, die Werte sind eigene Schätzungen und brutto.

Einstieg 2026Jahresbrutto ohne DiensteIn € zum Kurs vom 5.11.2026Kaufkraftbereinigt (Deutschland = Basis)Arbeitszeit
Charité (Schätzung)72.160 €72.160 €72.160 €40 Stunden
Österreich, Steiermark75.153 €75.153 €rund 72.000 €keine Tabellenangabe
Schweiz, Kanton Zürich102.779 CHFrund 112.000 €rund 69.300 €bis 50 Stunden, teils 42+4
Niederlande, Universitätsklinikenrund 64.800 €rund 64.800 €rund 60.700 €46 Stunden
England, Foundation Year 141.226 £rund 49.400 €rund 42.200 €40 Stunden

In der Schweiz erhält ein Assistenzarzt im Kanton Zürich 7.906,10 CHF, 13-mal im Jahr. Zum Tageskurs sind das gut 55 % mehr als an der Charité. Die Preise schlucken den Vorsprung: Für die Kaufkraft eines Euros in Deutschland braucht man in der Schweiz rund 1,48 CHF, am Devisenmarkt kostet ein Euro nur 0,92 CHF. Gesetzlich sind 50 Wochenstunden erlaubt, mehrere Zürcher Kliniken setzen das Modell aus 42 Stunden Patientenversorgung und 4 Stunden Weiterbildung um. Wer die Unterschiede zwischen den Kantonen sucht, findet sie im Ratgeber zum Arztgehalt in der Schweiz.

Österreich streut stark. Die steirische KAGes zahlt seit 1. Juli 2026 in der Basisausbildung 5.368,10 € monatlich, 14-mal im Jahr. Oberösterreich lag zuletzt bei 3.744 €, also kaufkraftbereinigt bei rund 50.200 €. Die Niederlande zahlen in den Universitätskliniken ab 1. Juli 2026 im Einstieg 4.642 € plus 8 % Urlaubsgeld und 8,3 % Jahresendzahlung, dafür umfasst die Vollzeit für Ärzte in Weiterbildung 46 Stunden. In England steht im ersten Jahr nach dem Abschluss ein Grundgehalt von 41.226 £ für 40 Stunden, nach 3,5 % Erhöhung zum 1. April 2026.

Steuern und Abgaben sind nirgends eingerechnet, und Dienstzulagen verschieben das Bild. Grundlage der Bereinigung sind die Kaufkraftparitäten für privaten Konsum von 2025.

Was bedeutet der Charité-Abschluss für angehende Mediziner?

Für angehende Mediziner zeigt der Charité-Abschluss von 2026, dass der Einstieg als Arzt an der Charité bei über 6.000 € brutto im Monat liegt. Wer jetzt im Examen steht, spürt das direkt. Wer 2027 das Studium beginnt, startet frühestens um 2033 in den Beruf und damit unter einem späteren Tarif (eigene Schätzung).

Die Richtung zählt trotzdem. Für junge Ärzte lohnt der Blick auf das Gesamtpaket. Zuschläge, Zusatzurlaub und Arbeitszeitguthaben können bei der Stellenwahl mehr bewegen als 100 € Tabellendifferenz. Das Tabellenentgelt fragt nicht, an welcher Universität jemand studiert hat, es hängt an Entgeltgruppe und Berufsjahr.

Der Weg dorthin bleibt in Deutschland eng, denn viele Bewerber scheitern am NC. Die Medizinerschmiede vermittelt NC-freie Medizinstudienplätze an 25+ Partneruniversitäten im Ausland, 500+ Studenten haben diesen Weg bereits genommen. Einen Überblick über Wege in das Medizinstudium ohne NC gibt der Ratgeber, und über die Approbation führt der Weg zurück an deutsche Kliniken. Welche Universität zu dir passt, klärt die kostenlose Studienberatung der Medizinerschmiede.

Meinung des Autors

Ich halte den Abschluss für vernünftig und für etwas weniger spektakulär, als die 7,15 % klingen. Dass ein Haus mit 64 Mio. € Defizit am Ende den Länder-Abschluss nachzeichnet, ist für die Ärzte ein Erfolg. Mehr aber auch nicht. Spannender finde ich den Zusatzurlaub und das Arbeitszeitguthaben, denn Zeit ist das, was jungen Ärzten am meisten fehlt. Ich lebe in Bern und bin eidgenössisch anerkannter Zahnarzt, und wenn ich die Zürcher Löhne kaufkraftbereinigt neben die Charité lege, schrumpft der berühmte Schweizer Vorsprung auf dem Papier erstaunlich stark. Wer auswandern will, sollte das vorher nachrechnen.

Als Gründer und Inhaber der Medizinerschmiede habe ich einen klaren Blick auf die Frage, die dahintersteht: Wer darf überhaupt anfangen? Ich habe 2015 mit 24 Jahren mein englischsprachiges Zahnmedizinstudium an der Medizinischen Universität Sofia begonnen und 2021 in Regelstudienzeit abgeschlossen. Mein Weg in den Beruf führte über das Ausland. Tarifrunden kommen und gehen, die Entscheidung für das Fach bleibt. Wer Arzt werden will, sollte sie nicht von einem Tabellenwert abhängig machen und auch nicht von einer Abiturnote.

Fazit

Der Charité Tarifabschluss ist solide, aber kein Durchbruch. Mit 5,4 % liegt er 1,7 Prozentpunkte über dem letzten Angebot von 3,7 % und 2,6 Punkte unter den geforderten 8 %, und er bringt die Charité auf die Linie der Länder-Universitätskliniken. Assistenzärzte starten rechnerisch bei rund 6.013 €, ab Dezember 2027 bei rund 6.161 €. Der größere Hebel steckt in Zuschlägen, Zusatzurlaub und den 40 Stellen, deren Details noch fehlen. Bei anhaltender Inflation von 2,8 % bleibt das reine Tabellenplus hinter den Preisen zurück. Ob der Abschluss hält, entscheiden die Gremien bis 30. November 2026.

Medizinerschmiede

NC-freies Medizinstudium im Ausland

Die Medizinerschmiede vermittelt NC-freie Medizinstudienplätze an unseren 25+ Partneruniversitäten im Ausland.

30 Minuten, kostenlos und unverbindlich: Wir prüfen deine Unterlagen und sagen dir, an welcher unserer 25+ Partneruniversitäten du zum nächsten Semester starten kannst.

Kostenlose Beratung anfragen

Häufige Fragen zum Charité Tarifabschluss für Ärzte

Wie viel mehr Gehalt bekommen Ärzte an der Charité?

Die Tabellenentgelte steigen um 2,95 % rückwirkend zum 1. Juli 2026 und um 2,45 % zum 1. Dezember 2027, zusammen 5,4 %. Der Marburger Bund beziffert das Plus samt neuen Zeitzuschlägen auf 7,15 % über die Laufzeit.

Was verdient ein Assistenzarzt an der Charité?

Die Tabelle beginnt bei 5.841 € brutto im Monat. Mit dem Abschluss wären es rechnerisch rund 6.013 € ab Juli 2026 und rund 6.161 € ab Dezember 2027, jeweils bei 40 Wochenstunden und ohne Dienste.

Ist der Tarifabschluss schon gültig?

Noch nicht endgültig. Die Einigung steht bis 30. November 2026 unter Gremienvorbehalt. Zustimmen müssen die Gremien des Marburger Bundes.

Wie lange läuft der Tarifvertrag?

Die Laufzeit endet am 31. Oktober 2028. Gerechnet ab dem 1. Juli 2026 sind das 28 Monate, so lange wie beim Abschluss der Länder-Universitätskliniken.

Was passiert, wenn die 40 Arztstellen nicht entstehen?

Wird der für 2027 vereinbarte Aufbau von 40 Stellen nicht erreicht, steigen die Gehälter aller Ärzte um weitere 1 % linear. Im ersten Berufsjahr wären das rechnerisch rund 60 € im Monat.

Gab es 2026 einen Warnstreik der Ärzte an der Charité?

Nein. 89 % der Antwortenden waren dazu bereit, die Einigung kam aber vorher zustande. Den letzten ganztägigen Warnstreik der Charité-Ärzte gab es am 25. April 2024.

Deine Frage · Antwort per E-Mail
Ist deine Frage offen geblieben?
Schreib sie hier auf. Ich beantworte sie dir per E-Mail und nehme sie, wenn sie für andere weiterhilft, anonymisiert in die Fragen zu diesem Artikel auf.
Danke, deine Frage ist angekommen. Du bekommst die Antwort per E-Mail, in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.
Das hat leider nicht geklappt. Bitte versuch es noch einmal oder schreib uns über das Kontaktformular.
Deine E-Mail-Adresse nutzen wir ausschließlich für die Antwort auf deine Frage. Keine Weitergabe an Dritte, kein Newsletter.

Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen

Über 500 vermittelte Studienplätze an 25+ Partneruniversitäten in über 10 Ländern. Wie Studierende ihren Weg ins NC-freie Medizinstudium im Ausland erlebt haben, liest und siehst du in unseren Erfahrungsberichten.

Erfahrungsberichte lesen

Über den Autor

Marcel Kloos

Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede

Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze an 25+ Partneruniversitäten vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.

Mit 24 Jahren begann er selbst als Späteinsteiger sein Studium – NC-frei, im englischsprachigen Programm der Medizinischen Universität Sofia. Diese Erfahrung prägt bis heute die Beratung: realistische Einschätzung der Chancen, klare Wege und Begleitung durch die gesamte Bürokratie.

Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.

Weitere interessante Artikel

Terminmeldepflicht Praxen: Was Kontingente ab 2027 ändern und warum die KBV protestiert

News

7 Min. Lesezeit

Terminmeldepflicht Praxen: Was Kontingente ab 2027 ändern und warum die KBV protestiert

Marcel Kloos

Marcel Kloos

06.11.2026

Artikel lesen
Widerspruchsregelung Organspende: Was die Anhörung für Ärzte und Medizinstudenten bedeutet

News

7 Min. Lesezeit

Widerspruchsregelung Organspende: Was die Anhörung für Ärzte und Medizinstudenten bedeutet

Marcel Kloos

Marcel Kloos

06.11.2026

Artikel lesen
Zahnmedizin MHH: Was 92 Simulationseinheiten in Hannover verändern

News

7 Min. Lesezeit

Zahnmedizin MHH: Was 92 Simulationseinheiten in Hannover verändern

Marcel Kloos

Marcel Kloos

06.11.2026

Artikel lesen
Alle Beiträg ansehen
Porträtfoto von Ahmad, Medizinerschmiede-Kunde

Ahmad

Porträtfoto von Sabrina, Medizinerschmiede-Kundin

Sabrina

Porträtfoto von Rami, Medizinerschmiede-Kunde

Rami

Porträtfoto von Noah, Medizinerschmiede-Kunde

Noah

500+ vermittelte Studienplätze.
Jetzt bist du dran!

Keine Träumerei, keine leeren Versprechen. Nur ein klarer Plan – für deinen Start in das Medizinstudium.

Kostenlose Beratung vereinbaren
  • 40 Min, komplett unverbindlich