Arztgehalt Großbritannien 2026: Was Assistenzarzt, Facharzt und Consultant verdienen
06.09.2026
Wie viel verdient ein Arzt in Großbritannien 2026?
Ärztinnen und Ärzte im NHS England verdienen 2026 je nach Karrierestufe zwischen 38.831 £ als FY1 im ersten Berufsjahr und 150.569 £ als Consultant am oberen Ende der Skala, wie die Pay Scales for Resident Doctors und die Consultant-Gehaltstabelle von NHS Employers und BMA für 2025/26 sowie die Anhebung zum 1. April 2026 zeigen. Umgerechnet mit 1 £ = 1,15 Euro sind das 44.656 € bis 173.154 € brutto im Jahr.
| Position | Monatsbrutto (GBP) | Jahresbrutto (GBP) | Jahresbrutto in Euro |
|---|---|---|---|
| FY1 (Berufseinstieg, Foundation Year 1) | 3.236 £ | 38.831 £ | 44.656 € |
| Specialty Training, unterste Stufe | 4.388 £ | 52.656 £ | 60.554 € |
| Specialty Training, oberste Stufe | 6.166 £ | 73.992 £ | 85.091 € |
| Consultant, Einstieg (2025/26) | 9.144 £ | 109.725 £ | 126.184 € |
| Consultant, Top der Skala (ab 1.4.2026) | 12.547 £ | 150.569 £ | 173.154 € |
| Salaried GP (angestellter Hausarzt) | 6.337–9.562 £ | 76.038–114.743 £ | 87.444–131.954 € |
Quellen: NHS Employers/BMA, Pay Scales for Resident Doctors in England 2025/26; NHS Employers, Consultant-Gehaltsskala 2025/26 und Anhebung zum 1. April 2026; NHS Employers, Salaried-GP-Gehaltsskala 2025/26. Eigene Umrechnung mit 1 £ = 1,15 Euro, Sommer 2026.
Wie viel verdient ein Assistenzarzt in Großbritannien 2026?
Der britische Berufseinstieg heißt Foundation Year 1 (FY1) und folgt direkt auf das Studium. Ein FY1-Arzt verdient in England 2026 laut den Pay Scales for Resident Doctors von NHS Employers und BMA für 2025/26 ein Grundgehalt von 38.831 £ im Jahr, umgerechnet rund 3.236 £ im Monat beziehungsweise 44.656 € im Jahr.
Nach dem zweijährigen Foundation Programme folgt die Specialty Training, das britische Pendant zur deutschen Facharztweiterbildung. Sie dauert je nach Fachrichtung zwischen drei Jahren, etwa in der Allgemeinmedizin, und acht Jahren in chirurgischen Fächern. Die Bezahlung steigt mit jeder Ausbildungsstufe von 52.656 £ bis 73.992 £ im Jahr, wie NHS Employers und BMA für 2025/26 ausweisen. Der aktuelle Tarifvertrag für Resident Doctors – so heißt die 2023 eingeführte neue Bezeichnung für Ärzte in Ausbildung – vergütet Nacht- und Wochenenddienste zusätzlich zum Grundgehalt.
Die reine Grundgehaltstabelle bildet dabei nicht das gesamte Einkommen ab. Der Nuffield Trust beziffert die tatsächlichen Gesamteinnahmen eines FY1-Arztes für 2024 auf rund 45.900 £ im Jahr, inklusive Zuschlägen für Nacht- und Wochenendarbeit sowie Zusatzdiensten – umgerechnet etwa 52.785 €. In Beratungsgesprächen der Medizinerschmiede fragen Studieninteressierte regelmäßig, ob sich der Wechsel ins britische System schon in der Ausbildungszeit finanziell lohnt. Die Antwort hängt stark von der Anzahl übernommener Zusatzdienste ab.
Innerhalb der Specialty Training steigt das Gehalt in festen Jahresschritten, den sogenannten Nodal Points, die sich an der Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsjahre orientieren. Ein Assistenzarzt im ersten Jahr der Specialty Training beginnt am unteren Ende der Skala bei 52.656 £, während ein Arzt kurz vor dem Certificate of Completion of Training in einem langen chirurgischen Programm die obere Stufe von 73.992 £ erreicht. Anders als in Deutschland, wo die Facharztweiterbildung in der Regel an einer Klinik absolviert wird, wechseln britische Ärztinnen und Ärzte in der Specialty Training häufig zwischen mehreren Kliniken innerhalb einer Region (Deanery), was Rotationen planbarer, aber auch mit mehr Umzügen verbunden macht.
Wie viel verdient ein Facharzt oder Consultant in Großbritannien 2026?
Ein Consultant, die höchste ärztliche Karrierestufe im NHS nach Abschluss der Facharztweiterbildung, verdient 2025/26 zwischen 109.725 £ und 145.478 £ im Jahr, ab dem 1. April 2026 zwischen 113.565 £ und 150.569 £, wie NHS Employers ausweist. Ein angestellter Hausarzt, im NHS Salaried GP genannt, kommt 2025/26 auf 76.038 £ bis 114.743 £ im Jahr.
Die reine Gehaltsskala unterschätzt das tatsächliche Einkommen vieler Consultants. Der Nuffield Trust gibt die durchschnittlichen Gesamteinnahmen eines Consultants für 2024 mit rund 161.600 £ im Jahr an, umgerechnet etwa 185.840 €. Darin enthalten sind zusätzliche Sitzungen, Bereitschaftsdienste und in vielen Fällen private Zusatztätigkeit außerhalb des NHS-Vertrags. Hausärzte, die als GP-Partner eine eigene Praxis mitbetreiben statt angestellt zu arbeiten, sind selbstständig tätig. Ihr Einkommen hängt vom Praxisumsatz und den NHS-Verträgen der Praxis ab und liegt nach Angaben von Ärzteverbänden häufig über dem Gehalt angestellter GPs, lässt sich aber nicht als feste Skala ausweisen.
Ich lebe seit Ende 2023 in der Schweiz und höre in Beratungsgesprächen der Medizinerschmiede immer wieder, wie stark britische Gehälter mit der Facharztrichtung und den übernommenen Extra-Sessions schwanken. Zwei Consultants mit derselben Grundgehaltsstufe können am Jahresende deutlich unterschiedliche Summen auf dem Konto haben, je nachdem wie viele bezahlte Zusatzdienste sie übernehmen.
Der Consultant-Vertrag ist in Sessions organisiert, in feste Arbeitseinheiten von rund vier Stunden. Die Grundvergütung deckt eine bestimmte Anzahl klinischer und nicht-klinischer Sessions pro Woche ab, zusätzliche Sessions für Operationen, Sprechstunden oder Forschung werden separat vergütet. Wer als Consultant zusätzliche On-Call-Verfügbarkeit übernimmt, erhält dafür einen prozentualen Aufschlag auf das Grundgehalt. Diese Struktur erklärt, warum die Spanne zwischen der offiziellen Gehaltstabelle von NHS Employers und den tatsächlichen Gesamteinnahmen laut Nuffield Trust so groß ausfällt.
Wie viel Netto bleibt vom Arztgehalt in Großbritannien 2026 übrig?
Auf ein britisches Arztgehalt fallen 2025/26 Einkommensteuer in drei Stufen von 20, 40 und 45 Prozent sowie National Insurance von 8 beziehungsweise 2 Prozent an. Für angestellte Ärzte kommt ein gestaffelter Pflichtbeitrag zur NHS Pension hinzu, der je nach Gehaltsstufe steigt.
Die Einkommensteuer (Income Tax) 2025/26 funktioniert in England stufenweise: Bis 12.570 £ bleibt das Einkommen steuerfrei (Personal Allowance), von 12.571 £ bis 50.270 £ gilt ein Satz von 20 Prozent, von 50.271 £ bis 125.140 £ ein Satz von 40 Prozent und darüber 45 Prozent. Bei der National Insurance werden 8 Prozent auf Einkommen zwischen der Primary Threshold von 12.570 £ und der Upper Earnings Limit von 50.270 £ fällig, oberhalb davon 2 Prozent. Der Pflichtbeitrag zur NHS-Pension ist ebenfalls gestaffelt und liegt je nach Gehaltsband zwischen rund 5,2 und 12,5 Prozent des Bruttogehalts.
Als eigene Schätzung der Medizinerschmiede folgt eine Modellrechnung für einen Consultant am Einstiegspunkt der Skala 2025/26 mit 109.725 £ Jahresbrutto. Nach Personal Allowance fallen rund 7.540 £ Einkommensteuer im 20-Prozent-Band und rund 23.782 £ im 40-Prozent-Band an, macht in Summe etwa 31.322 £ Einkommensteuer. Bei der National Insurance kommen rund 3.016 £ im 8-Prozent-Band und rund 1.189 £ im 2-Prozent-Band hinzu, zusammen etwa 4.205 £. Für den NHS-Pension-Beitrag setzen wir modellhaft 10,7 Prozent an, das sind rund 11.741 £. Unter dem Strich bleiben von 109.725 £ Bruttojahresgehalt rund 62.457 £ netto übrig, umgerechnet etwa 71.825 € im Jahr oder rund 5.985 € im Monat. Wer die Rechnung für die eigene Gehaltsstufe, Erfahrung und Dienste nachvollziehen will, kann das im Gehaltsrechner für 16 Länder tun.
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Was ist das Arztgehalt in Großbritannien wirklich wert?
Nominal klingen britische Arztgehälter nach der Umrechnung in Euro hoch, das Preisniveau in Großbritannien liegt aber laut OECD Comparative Price Levels 2024 bei rund 113 Punkten, während Deutschland als Basiswert bei 100 Punkten steht. Ein Gehalt in Großbritannien ist also in tatsächlicher Kaufkraft niedriger, als die reine Euro-Summe vermuten lässt.
| Position | Jahresbrutto in Euro (nominal) | Kaufkraftbereinigt (DE = 100) |
|---|---|---|
| FY1 (Berufseinstieg) | 44.656 € | 39.520 € |
| Specialty Training, oberste Stufe | 85.091 € | 75.302 € |
| Consultant, Einstieg (2025/26) | 126.184 € | 111.667 € |
| Consultant, Top der Skala (ab 1.4.2026) | 173.154 € | 153.234 € |
| Salaried GP, oberste Stufe | 131.954 € | 116.774 € |
Quelle Preisniveau: OECD Comparative Price Levels 2024 (Deutschland = 100, Großbritannien ≈ 113). Ein wesentlicher Teil des nominalen Vorteils entsteht durch Mietkosten: Nach Angaben des Office for National Statistics (ONS) liegen Mieten in London deutlich über dem britischen Durchschnitt, sodass ein Teil des Gehaltsvorteils in Ballungsräumen aufgezehrt wird. Eine private Krankenversicherung ist für den laufenden Lebensunterhalt nicht nötig, da der NHS die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung trägt.
Wie unterscheiden sich Arbeitszeit, Dienste und Urlaub in Großbritannien von Deutschland?
Resident Doctors im NHS arbeiten laut dem aktuellen Tarifvertrag (Terms and Conditions of Service) im Schnitt 40 Stunden pro Woche in Vollzeit, mit einer gesetzlichen Obergrenze von 48 Stunden im Durchschnitt gemäß der Arbeitszeitrichtlinie. Rotationen zwischen Kliniken und Abteilungen sind fester Bestandteil des Foundation Programme und der Specialty Training, ähnlich wie Rotationsstellen in der deutschen Facharztweiterbildung. Der Jahresurlaub beginnt bei 27 Tagen und steigt mit Betriebszugehörigkeit auf bis zu 33 Tage, hinzu kommen die englischen Feiertage.
Im Vergleich zum deutschen TV-Ärzte/VKA mit einer tariflichen Wochenarbeitszeit von 42 Stunden fällt die vertragliche Grundarbeitszeit in Großbritannien damit ähnlich oder leicht niedriger aus, während Bereitschafts- und Rufdienste in beiden Systemen zusätzlich vergütet werden. Der praktische Unterschied liegt oft weniger in der Stundenzahl als in der Dichte der Nachtdienste und der Ausgestaltung der Rotationen zwischen den Kliniken.
Ein weiterer Unterschied betrifft den Rhythmus der Rotationen selbst. Während deutsche Assistenzärzte häufig über Jahre an derselben Klinik bleiben und dort die komplette Facharztweiterbildung absolvieren, wechseln britische Resident Doctors planmäßig alle vier bis sechs Monate die Abteilung oder sogar die Klinik innerhalb ihrer Region. Das verschafft breite klinische Erfahrung in kurzer Zeit, verlangt aber auch mehr organisatorische Flexibilität bei Wohnort und Pendelstrecke.
Internationaler Blick: Arztgehalt in Großbritannien im Vergleich zu Deutschland, der Schweiz und den USA
Im Vergleich zu Deutschland verdient ein Assistenzarzt nach TV-Ärzte/VKA ab 1.6.2026 zwischen 5.722 € und 7.355 € brutto im Monat, ein Facharzt zwischen 7.552 € und 9.699 €, ein Oberarzt zwischen 9.460 € und 10.811 € und ein leitender Oberarzt bis 11.923 €. Ein britischer FY1-Arzt liegt mit umgerechnet rund 3.721 € im Monat deutlich darunter, ein Consultant mit bis zu 12.547 £ beziehungsweise rund 14.429 € im Monat am oberen Ende der Skala dagegen über der deutschen Oberarzt-Spanne, allerdings bei einem höheren Preisniveau von 113 gegenüber 100 in Deutschland.
In der Schweiz verdient ein Assistenzarzt zum Berufseinstieg laut dem Lohnbuch Schweiz 2026 rund 7.910 CHF im Monat, bei einem Preisniveau von 142 Punkten – deutlich höher als in Deutschland und Großbritannien, aber auch mit entsprechend höheren Lebenshaltungskosten. In den USA liegen die Einkommen von Fachärzten (Specialists) laut dem Medscape Physician Compensation Report 2026 im Schnitt bei rund 417.000 US-Dollar im Jahr, während Ärzte in der Facharztweiterbildung (Residents) mit 60.000 bis 80.000 US-Dollar im Jahr deutlich niedriger vergütet werden als selbst britische FY1-Ärzte in Kaufkraft gerechnet. Der große Sprung zwischen Resident- und Specialist-Gehalt in den USA fällt in Großbritannien deutlich moderater aus, weil die Consultant-Skala kontinuierlich an die Specialty-Training-Stufen anschließt.
Was die Gehaltstabellen nicht zeigen
Die NHS-Gehaltstabellen gelten bundesweit für England, in der Praxis kommt aber der High Cost Area Supplement für Ärzte in London und Umgebung hinzu, der laut NHS Employers im Inner London bei rund 20 Prozent des Grundgehalts liegt, im Outer London bei rund 15 Prozent und in der London Fringe bei rund 5 Prozent – jeweils mit Mindest- und Höchstbeträgen. Regionale Unterschiede außerhalb Londons fallen dagegen gering aus, da die Skalen für ganz England einheitlich gelten. Schottland, Wales und Nordirland verhandeln eigene Gehaltstabellen, die von den hier genannten englischen Werten abweichen können.
Gehaltstabellen sind zudem Momentaufnahmen: Sie werden jährlich neu verhandelt und ändern sich mit jedem Pay-Circular-Update von NHS Employers und BMA. Die Arbeitssprache im NHS ist Englisch, was für den Alltag auf Station relevant ist. Wie viel am Ende netto bleibt, hängt außerdem von der Wohnsituation ab – Unterkünfte in London oder Manchester schlagen anders zu Buche als in kleineren Städten.
Wer die eigene Netto-Situation für Großbritannien oder andere Länder durchrechnen will, findet das im Gehaltsrechner für 16 Länder. Einen Überblick über alle Karrierestufen und Länder liefert der Leitartikel Arztgehalt 2026: Assistenzarzt, Facharzt, Chefarzt, Praxis, International.
Meinung des Autors
Ich habe von 2015 bis 2021 in Sofia Zahnmedizin studiert, mit 24 Jahren begonnen, und bin heute eidgenössisch anerkannter Zahnarzt. Seit Ende 2023 lebe ich in der Schweiz und führe von Bern aus hauptberuflich die Medizinerschmiede. In Beratungsgesprächen taucht Großbritannien regelmäßig auf, meist mit der Frage, ob sich der Weg über den NHS gegenüber einem Medizinstudium in Deutschland oder direkt in der Schweiz lohnt.
Aus meiner Sicht lohnt sich der Blick auf Großbritannien vor allem für alle, die früh Klinikerfahrung in einem großen, englischsprachigen Gesundheitssystem sammeln wollen. Die Zahlen zeigen: Am Anfang der Karriere unterscheidet sich das Netto kaum von Deutschland, am Ende der Facharztlaufbahn als Consultant zieht Großbritannien nominal spürbar davon. Wer die Kaufkraft mit einrechnet, sollte die Rechnung trotzdem nüchtern führen, statt sich nur an der Brutto-Zahl zu orientieren.
Der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten ist im NHS wie in Deutschland hoch, und der Weg vom Studienplatz bis zum Consultant lässt sich mit den öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen gut planen. Genau deshalb kümmern wir uns bei der Medizinerschmiede um den Studienplatz und die Bürokratie drumherum, damit sich Studierende auf die Ausbildung konzentrieren können.
Zusammenfassung
Ärztinnen und Ärzte im NHS England verdienen 2026 zwischen 38.831 £ als FY1 und 150.569 £ als Consultant am oberen Ende der Skala, wie die Pay Scales for Resident Doctors und die Consultant-Gehaltstabelle von NHS Employers und BMA für 2025/26 sowie ab 1. April 2026 zeigen. Umgerechnet mit 1 £ = 1,15 Euro entspricht das 44.656 € bis 173.154 € brutto im Jahr, kaufkraftbereinigt gegenüber Deutschland (Preisniveau 113 zu 100 laut OECD Comparative Price Levels 2024) rund 39.520 € bis 153.234 €.
Nach Einkommensteuer, National Insurance und NHS-Pension bleibt von einem Consultant-Einstiegsgehalt von 109.725 £ nach eigener Schätzung der Medizinerschmiede ein Netto von rund 62.457 £ im Jahr, umgerechnet etwa 71.825 €. Die eigene Netto-Rechnung für jede Gehaltsstufe lässt sich im Gehaltsrechner für 16 Länder nachvollziehen.
Häufige Fragen zum Arztgehalt in Großbritannien
Wie viel verdient ein FY1-Arzt in Großbritannien 2026 brutto?
Ein FY1-Arzt, der britische Berufseinstieg direkt nach dem Studium, verdient 2025/26 laut den Pay Scales for Resident Doctors von NHS Employers und BMA ein Grundgehalt von 38.831 £ im Jahr, umgerechnet rund 44.656 € mit einem Kurs von 1 £ = 1,15 Euro. Der Nuffield Trust beziffert die Gesamteinnahmen inklusive Zuschlägen für 2024 auf rund 45.900 £.
Was verdient ein Consultant im NHS 2026?
Ein Consultant verdient 2025/26 zwischen 109.725 £ und 145.478 £ im Jahr, ab dem 1. April 2026 zwischen 113.565 £ und 150.569 £, wie NHS Employers ausweist. Der Nuffield Trust gibt die durchschnittlichen Gesamteinnahmen eines Consultants für 2024 inklusive Zusatztätigkeit mit rund 161.600 £ an.
Wie hoch ist die Einkommensteuer für Ärzte in Großbritannien 2025/26?
Die Einkommensteuer (Income Tax) liegt 2025/26 bei 20 Prozent zwischen 12.571 £ und 50.270 £, bei 40 Prozent zwischen 50.271 £ und 125.140 £ und bei 45 Prozent darüber. Hinzu kommt National Insurance von 8 Prozent bis zur Upper Earnings Limit von 50.270 £ und 2 Prozent darüber, sowie ein gestaffelter NHS-Pension-Beitrag.
Lohnt sich das Arztgehalt in Großbritannien im Vergleich zu Deutschland?
Ein britischer Consultant verdient am oberen Ende der Skala 2026 umgerechnet bis zu 173.154 € brutto im Jahr und liegt damit nominal über der deutschen Oberarzt-Spanne von 9.460 € bis 10.811 € im Monat nach TV-Ärzte/VKA ab 1.6.2026. Kaufkraftbereinigt schrumpft der Abstand, weil das britische Preisniveau laut OECD 2024 bei 113 gegenüber 100 in Deutschland liegt.
Wie viel verdient ein Hausarzt (Salaried GP) in Großbritannien 2026?
Ein angestellter Hausarzt, im NHS Salaried GP genannt, verdient 2025/26 zwischen 76.038 £ und 114.743 £ im Jahr, wie NHS Employers ausweist. Umgerechnet sind das rund 87.444 € bis 131.954 € brutto im Jahr. GP-Partner mit eigener Praxisbeteiligung sind selbstständig und ihr Einkommen hängt vom Praxisumsatz ab.
Wie wirkt sich das britische Preisniveau auf das Arztgehalt aus?
Das Preisniveau in Großbritannien liegt laut OECD Comparative Price Levels 2024 bei rund 113 Punkten gegenüber 100 in Deutschland. Ein nominal hohes Gehalt wie das eines Consultants mit 173.154 € entspricht kaufkraftbereinigt gegenüber deutschen Preisen daher nur rund 153.234 €.
Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen
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Über den Autor

Marcel Kloos
Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede
Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.
Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.
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