Arztgehalt Österreich 2026: Was Assistenzarzt, Facharzt und Oberarzt verdienen
06.09.2026
Wie viel verdient ein Arzt in Österreich 2026?
Ein Arzt in Österreich verdient 2026 als Berufseinsteiger je nach Bundesland und Träger zwischen 3.744 € und 5.018 € brutto im Monat, als Facharzt in Wien zwischen 7.166,46 € und 10.731,40 € brutto, jeweils laut Kollektivvertrag des Wiener Gesundheitsverbunds und der Ärztekammer/medmedia-Erhebung 2026. Zusätzlich zahlen die meisten Träger 13. und 14. Monatsgehalt.
| Position | Monatsbrutto | Jahresbrutto (14 Gehälter) | in Euro |
|---|---|---|---|
| Arzt in Ausbildung, Wiener Gesundheitsverbund, ab 07/2026 | 5.018 € | 70.252 € | 5.018 € |
| Arzt in Ausbildung, Bundesländer-Spanne (OÖ bis Steiermark) | 3.744–5.368 € | 52.416–75.152 € | 3.744–5.368 € |
| Facharzt Wien, Gehaltsstufe 1 | 7.166,46 € | 100.330 € | 7.166,46 € |
| Facharzt/Oberarzt Wien, Gehaltsstufe 18 | 10.731,40 € | 150.240 € | 10.731,40 € |
Quellen: Wiener Gesundheitsverbund, Kollektivvertrag/Gehaltsschema 2026; Kollektivvertrag Privatkrankenanstalten Österreich 2026; Ärztekammer/medmedia „Wo verdienen junge Ärzt:innen wieviel", 2026.
Beide Kollektivverträge – der des Wiener Gesundheitsverbunds und der für Privatkrankenanstalten – sehen 14 Monatsgehälter im Jahr vor, also ein 13. und 14. Gehalt zusätzlich zu den zwölf laufenden Bezügen. Das erklärt, warum das Jahresbrutto in der Tabelle deutlich über dem einfachen Zwölffachen des Monatsgehalts liegt. Wer außerhalb Wiens arbeitet, etwa an einem Landeskrankenhaus in Oberösterreich oder der Steiermark, verhandelt in der Regel nach dem jeweiligen Landes- beziehungsweise Gemeinde-Kollektivvertrag, der eigene Stufen und Zulagen kennt und von den Wiener Werten abweichen kann.
Was verdient ein Assistenzarzt in Österreich 2026?
Ein Assistenzarzt, in Österreich als „Arzt in Ausbildung" bezeichnet, verdient 2026 am Wiener Gesundheitsverbund ab Juli laut Kollektivvertrag 5.018 € brutto im Monat, österreichweit je nach Bundesland zwischen 3.744 € und 5.368 € brutto laut Ärztekammer/medmedia-Erhebung 2026, jeweils vor Dienstzuschlägen.
Der Berufseinstieg läuft in Österreich über ein Stufenschema: Mit jedem weiteren Ausbildungsjahr steigt das Grundgehalt der Ärztin oder des Arztes in Ausbildung automatisch, unabhängig von Verhandlung. Dazu kommen Zulagen für Nacht-, Wochenend- und Bereitschaftsdienste, die je nach Abteilung und Diensthäufigkeit mehrere hundert Euro im Monat ausmachen können. Der Kollektivvertrag Privatkrankenanstalten 2026 regelt die Gehälter in privaten Häusern separat und liegt in vielen Stufen unter dem Niveau des Wiener Gesundheitsverbunds, dafür oft mit planbareren Dienstplänen. Die große Spanne zwischen den Bundesländern – 3.744 € in Oberösterreich bis 5.368 € in der Steiermark laut Ärztekammer/medmedia 2026 – zeigt, dass der Träger und das Bundesland für das Einstiegsgehalt oft wichtiger sind als die Fachrichtung selbst. Wien liegt mit dem neuen Schema des Gesundheitsverbunds seit Juli 2026 im oberen Bereich dieser Spanne.
Die ersten Jahre nach dem Studium heißen in Österreich formal „Basisausbildung" und anschließende „Facharztausbildung", je nach gewähltem Fach zwischen drei und sechs Jahre lang. Während dieser Zeit rotieren Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung durch verschiedene Abteilungen, was auch bedeutet, dass sich Diensthäufigkeit und damit das reale Monatseinkommen von Rotation zu Rotation ändern können. Wer in einem kleineren Landeskrankenhaus statt in einer Wiener Universitätsklinik startet, verhandelt selten individuell – die Kollektivverträge lassen dafür kaum Spielraum, dafür ist das Einkommen von Jahr eins an planbar und steigt automatisch mit jeder erreichten Stufe.
Was verdient ein Facharzt oder Oberarzt in Österreich 2026?
Ein Facharzt verdient in Österreich 2026 am Wiener Gesundheitsverbund in Gehaltsstufe 1 laut Kollektivvertrag 7.166,46 € brutto im Monat und erreicht mit wachsender Diensterfahrung bis Gehaltsstufe 18 bis zu 10.731,40 € brutto, jeweils als Grundgehalt ohne Dienstzuschläge.
Das Gehaltsschema der Fachärztinnen und Fachärzte ist ähnlich aufgebaut wie das der Ärzte in Ausbildung: 18 Stufen, die automatisch mit den Dienstjahren durchlaufen werden. Eine Oberärztin oder ein Oberarzt mit Zusatzverantwortung – etwa für eine Station oder Nachwuchsausbildung – bewegt sich meist in den mittleren bis oberen Stufen dieses Schemas, ein Primararzt beziehungsweise eine Primaria als Abteilungsleitung verhandelt zusätzlich ein Funktionsgehalt, das über dem tabellarischen Wert liegt. Wer sich niederlässt, hängt stärker vom Kassenvertrag, dem Patientenaufkommen und der Region ab als von einer Tabelle: Kassenärztinnen und Kassenärzte mit eigener Praxis verdienen je nach Fachrichtung und Ordinationsgröße oft deutlich mehr als angestellte Fachärzte, tragen dafür unternehmerisches Risiko und Investitionskosten selbst.
Zwischen Stufe 1 und Stufe 18 liegen am Wiener Gesundheitsverbund laut Kollektivvertrag 2026 rund 3.565 € Unterschied im Monatsgrundgehalt – ein Facharzt, der über viele Jahre im selben Haus bleibt, wächst also allein über die Vorrückung in den Stufen deutlich in sein Einkommen hinein, unabhängig von zusätzlichen Führungsfunktionen. Fachrichtungen mit besonders vielen Nacht- und Wochenenddiensten, etwa Innere Medizin, Chirurgie oder Anästhesie, liegen beim tatsächlichen Monatseinkommen oft über Fächern mit planbareren Arbeitszeiten wie etwa der Labormedizin, obwohl das Grundgehalt in der gleichen Stufe identisch ist. Diese Diensteinnahmen tauchen in offiziellen Tabellen selten separat auf, machen aber gerade bei erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten einen relevanten Anteil des Jahreseinkommens aus.
Wie hoch ist das Nettogehalt eines Arztes in Österreich nach Steuern?
Das Nettogehalt eines Facharztes in Österreich liegt 2026 bei einem Bruttogehalt von 7.166,46 € im Monat laut eigener Schätzung der Medizinerschmiede bei rund 4.300 € bis 4.500 € netto, abhängig von Sozialversicherung, Lohnsteuerklasse und Familienbonus Plus.
Österreich besteuert Einkommen 2025 in sechs Stufen: 0 % bis 13.308 €, 20 % bis 21.617 €, 30 % bis 35.836 €, 40 % bis 69.166 €, 48 % bis 103.072 €, 50 % bis 1.000.000 € und 55 % darüber, laut Einkommensteuertarif 2025. Dazu kommt die Sozialversicherung für unselbständig Beschäftigte von rund 18 % des Bruttogehalts – allerdings nur bis zur monatlichen Höchstbeitragsgrundlage, oberhalb davon fällt keine weitere Sozialversicherung an. Das 13. und 14. Monatsgehalt, die „Sonderzahlungen", werden separat und begünstigt versteuert: Innerhalb bestimmter Grenzen greift ein Fixsatz von nur 6 % statt der normalen Progression. Für Eltern senkt der Familienbonus Plus die Steuerlast zusätzlich um bis zu mehreres hundert Euro pro Kind und Jahr.
Für einen Facharzt in Wien in Gehaltsstufe 1 mit 7.166,46 € brutto und 14 Gehältern ergibt sich als eigene Schätzung der Medizinerschmiede: Auf die zwölf laufenden Monatsgehälter fällt die volle Lohnsteuerprogression und die Sozialversicherung bis zur Höchstbeitragsgrundlage an, auf die beiden Sonderzahlungen der begünstigte 6-%-Satz. In Summe bleiben von rund 100.330 € Jahresbrutto überschlägig 58.000 bis 62.000 € netto im Jahr, also etwa 4.300 bis 4.500 € pro Monat, gerechnet auf 14 Auszahlungen. Wer die eigene Situation nach Position, Bundesland, Diensten und Kindern genauer durchrechnen will, nutzt den Gehaltsrechner.
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Was ist das Arztgehalt in Österreich wirklich wert?
Österreich hat laut Eurostat/OECD-Vergleich der Preisniveaus 2024 einen Index von rund 101 Punkten, wenn Deutschland als 100 gesetzt wird – das Preisniveau liegt damit fast gleichauf mit Deutschland und deutlich unter der Schweiz mit einem Indexwert von 142. Ein Bruttogehalt in Euro ist in Österreich also nahezu eins zu eins mit dem gleichen Betrag in Deutschland vergleichbar, kaufkraftbereinigt sogar minimal weniger wert als der nominale Betrag zeigt.
| Position | Nominal (Monatsbrutto) | Kaufkraftbereinigt (DE = 100) |
|---|---|---|
| Arzt in Ausbildung, Wien, ab 07/2026 | 5.018 € | rund 4.968 € |
| Facharzt Wien, Stufe 1 | 7.166,46 € | rund 7.096 € |
| Facharzt/Oberarzt Wien, Stufe 18 | 10.731,40 € | rund 10.625 € |
Quelle Preisniveau: Eurostat/OECD Comparative Price Levels 2024 (Österreich Index 101, Deutschland = 100). Miete und Lebenshaltung unterscheiden sich innerhalb Österreichs stark: Wien ist spürbar teurer als etwa die Steiermark oder das Burgenland, während die gesetzliche Krankenversicherung über die Sozialversicherung der Selbständigen beziehungsweise die ÖGK für Angestellte ohne größere Zusatzkosten abgedeckt ist. Ich lebe seit Ende 2023 in der Schweiz und sehe im direkten Vergleich, wie nah Österreich beim Preisniveau tatsächlich an Deutschland liegt, während die Schweiz preislich in einer ganz anderen Liga spielt.
Wie sind Arbeitszeit, Dienste und Urlaub für Ärzte in Österreich geregelt?
Die tarifliche Normalarbeitszeit für angestellte Ärztinnen und Ärzte in Österreich liegt bei 40 Stunden pro Woche, die tatsächliche Wochenarbeitszeit inklusive Journaldiensten kann laut EU-Arbeitszeitrichtlinie im Gesundheitswesen bis zu 48 Stunden im Schnitt erreichen. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt fünf Wochen, nach mehrjähriger Betriebszugehörigkeit sechs Wochen. Damit liegt Österreich nahe an den deutschen TV-Ärzte-Regelungen, die eine Wochenarbeitszeit von rund 42 Stunden und ebenfalls 30 Urlaubstage vorsehen. Journaldienste – die österreichische Bezeichnung für Bereitschafts- und Nachtdienste – werden zusätzlich zum Grundgehalt vergütet und machen bei diensthäufigen Fachrichtungen wie Chirurgie oder Anästhesie einen spürbaren Teil des tatsächlichen Monatseinkommens aus.
Ein Journaldienst dauert je nach Abteilung 16 bis 24 Stunden am Stück, gefolgt von einer gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeit. Wie viele solcher Dienste eine Ärztin oder ein Arzt im Monat übernimmt, hängt von der Personalbesetzung der Abteilung ab und schwankt zwischen wenigen Diensten in gut besetzten Häusern und deutlich mehr in Regionen mit Personalmangel. Für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger aus Deutschland, die den Wechsel nach Österreich erwägen, ist das ein Punkt, den ein reiner Tabellenvergleich nicht abbildet: Zwei Kolleginnen mit identischer Gehaltsstufe können je nach Diensthäufigkeit am Monatsende spürbar unterschiedlich viel am Konto haben.
Internationaler Blick: Arztgehalt in Österreich im Vergleich zu Deutschland, der Schweiz und den USA
Im Vergleich zu Deutschland liegt das Einstiegsgehalt in Österreich mit 3.744 € bis 5.018 € brutto (Ärztekammer/medmedia sowie Wiener Gesundheitsverbund, 2026) unter der deutschen TV-Ärzte/VKA-Spanne von 5.722 € bis 7.355 € brutto ab 1.6.2026, während Facharztgehälter in Wien mit 7.166,46 € bis 10.731,40 € brutto (Gesundheitsverbund 2026) sich mit der deutschen Facharzt-Spanne von 7.552 € bis 9.699 € brutto überschneiden und am oberen Ende sogar über dem deutschen Oberarzt-Niveau von 9.460 € bis 10.811 € brutto liegen können. Die Schweiz zahlt Assistenzärztinnen und -ärzten im Berufseinstieg laut Lohnbuch Schweiz 2026 rund 7.910 CHF brutto im Monat, bei einem Preisniveau von 142 gegenüber Deutschland – nominal deutlich mehr als in Österreich, kaufkraftbereinigt schmilzt der Abstand aber spürbar zusammen. In den USA verdienen Fachärztinnen und Fachärzte laut Medscape Physician Compensation Report 2026 im Schnitt rund 417.000 US-Dollar im Jahr, während Assistenzärztinnen und -ärzte in der Facharztausbildung, die „Residents", mit 60.000 bis 80.000 US-Dollar im Jahr beginnen – niedriger als in Österreich, bei allerdings sehr unterschiedlichen Lebenshaltungskosten und Krankenversicherungsmodellen je nach Bundesstaat.
Was die Gehaltstabellen für Österreich nicht zeigen
Die genannten Zahlen aus dem Kollektivvertrag des Wiener Gesundheitsverbunds bilden vor allem die Situation in Wien ab, während private Träger über den Kollektivvertrag Privatkrankenanstalten teils andere Werte zahlen. Die Ärztekammer/medmedia-Erhebung zu den Bundesländern ist eine Momentaufnahme aus 2026 und kann sich mit dem nächsten Kollektivvertragsabschluss verschieben. Innerhalb eines Bundeslands schwankt das reale Monatseinkommen zudem stark mit der Anzahl der übernommenen Journaldienste, die von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich häufig anfallen. In Beratungsgesprächen der Medizinerschmiede fragen Absolventinnen und Absolventen regelmäßig, ob ein Gehalt „netto" oder „brutto" gemeint ist und ob Dienstzuschläge schon eingerechnet sind – ein Punkt, den reine Tabellenwerte selten transparent machen. Die Arbeitssprache in österreichischen Spitälern ist Deutsch, was für deutschsprachige Bewerberinnen und Bewerber im Alltag ein spürbarer Unterschied zu Ländern mit anderer Landessprache ist.
Auch das genaue Alter der zitierten Zahlen spielt eine Rolle: Der Kollektivvertrag des Wiener Gesundheitsverbunds mit Gültigkeit ab Juli 2026 ist frisch verhandelt, während die Ärztekammer/medmedia-Erhebung eine Umfrage unter jungen Ärztinnen und Ärzten ist und damit stärker die gefühlte und tatsächlich ausgezahlte Realität einzelner Häuser einfängt als ein einzelner Kollektivvertragstext. Beide Quellenarten ergänzen sich, ersetzen aber keine individuelle Anfrage bei der konkreten Klinik vor Ort.
Wer die eigenen Zahlen für Position, Bundesland und Familiensituation durchrechnen will, nutzt den Gehaltsrechner für 16 Länder. Einen Überblick über alle Karrierestufen und Länder liefert der Leitartikel Arztgehalt 2026: Assistenzarzt, Facharzt, Chefarzt, Praxis, international. Wer konkret über den Umzug nach Österreich nachdenkt, findet Details zu Ärzteliste und Anmeldeprozess im Artikel Auswandern als Arzt nach Österreich.
Meinung des Autors
Ich habe zwischen 2015 und 2021 in Sofia Zahnmedizin studiert, mit 24 Jahren angefangen, und bin heute eidgenössisch anerkannter Zahnarzt. Seit Ende 2023 lebe ich in der Schweiz und leite von Bern aus hauptberuflich die Medizinerschmiede. Wenn ich die österreichischen Gehaltsschemata mit denen aus Deutschland und der Schweiz vergleiche, fällt mir vor allem eines auf: Österreich liegt bei Fachärztinnen und Fachärzten am oberen Ende oft näher an deutschen Werten, als viele erwarten, während der Berufseinstieg außerhalb Wiens sehr davon abhängt, in welchem Bundesland man landet.
In Beratungsgesprächen der Medizinerschmiede erlebe ich regelmäßig, dass angehende Ärztinnen und Ärzte Österreich vor allem wegen der Sprache und der Nähe zu Deutschland als naheliegende Option sehen. Die Zahlen aus dem Wiener Gesundheitsverbund und der Ärztekammer zeigen, dass sich das auch beim Gehalt lohnen kann, besonders wenn man die Stufenlogik der Kollektivverträge kennt und langfristig plant.
Wer heute mit dem Medizinstudium beginnt, hat Zeit bis zum ersten eigenen Gehaltszettel. Diese Zeit lässt sich nutzen, um sich früh mit den Rahmenbedingungen in Österreich vertraut zu machen, statt sich erst am Ende der Ausbildung damit zu beschäftigen.
Zusammenfassung
Ärztinnen und Ärzte in Österreich verdienen 2026 als Berufseinsteiger zwischen 3.744 € und 5.018 € brutto im Monat und als Fachärztinnen und Fachärzte in Wien zwischen 7.166,46 € und 10.731,40 € brutto, jeweils laut Kollektivvertrag des Wiener Gesundheitsverbunds beziehungsweise der Ärztekammer/medmedia-Erhebung 2026. Da Österreich den Euro nutzt, entspricht der nominale Betrag direkt dem Euro-Wert; kaufkraftbereinigt gegenüber Deutschland (Preisniveau Österreich rund 101, Deutschland = 100 laut Eurostat/OECD 2024) verändert sich der Wert kaum.
Nach Steuern und Sozialversicherung bleibt einer Fachärztin oder einem Facharzt in Gehaltsstufe 1 in Wien nach eigener Schätzung der Medizinerschmiede monatlich rund 4.300 bis 4.500 € netto, gerechnet auf 14 Gehälter. Die genaue Höhe hängt von Bundesland, Dienstplan und Familiensituation ab – wer das eigene Nettogehalt durchrechnen will, nutzt den Gehaltsrechner für 16 Länder.
Häufige Fragen zum Arztgehalt in Österreich
Wie viel verdient ein Assistenzarzt in Österreich 2026?
Ein Arzt in Ausbildung verdient am Wiener Gesundheitsverbund ab Juli 2026 laut Kollektivvertrag 5.018 € brutto im Monat, österreichweit je nach Bundesland zwischen 3.744 € und 5.368 € brutto laut Ärztekammer/medmedia-Erhebung 2026.
Wie viel verdient ein Facharzt in Österreich 2026?
Ein Facharzt verdient am Wiener Gesundheitsverbund in Gehaltsstufe 1 laut Kollektivvertrag 2026 mindestens 7.166,46 € brutto im Monat und erreicht mit wachsender Erfahrung bis Gehaltsstufe 18 bis zu 10.731,40 € brutto, jeweils ohne Dienstzuschläge.
Wie hoch ist das Nettogehalt eines Arztes in Österreich?
Bei einem Bruttogehalt von 7.166,46 € im Monat bleiben laut eigener Schätzung der Medizinerschmiede für 2026 rund 4.300 bis 4.500 € netto, abhängig von Sozialversicherung bis zur Höchstbeitragsgrundlage, Lohnsteuertarif 2025 und Familienbonus Plus.
Wie viele Sonderzahlungen gibt es für Ärzte in Österreich?
Angestellte Ärztinnen und Ärzte in Österreich erhalten üblicherweise 14 Monatsgehälter im Jahr, also ein 13. und 14. Gehalt als Sonderzahlung. Diese beiden Sonderzahlungen werden innerhalb bestimmter Grenzen mit einem begünstigten Fixsatz von 6 % versteuert statt mit der normalen Progression aus dem Einkommensteuertarif 2025.
Wie viel verdienen Ärzte in Österreich im Vergleich zu Deutschland?
Das Einstiegsgehalt in Österreich liegt 2026 mit 3.744 € bis 5.018 € brutto unter der deutschen TV-Ärzte-Spanne von 5.722 € bis 7.355 € brutto ab 1.6.2026, während Facharztgehälter in Wien mit bis zu 10.731,40 € brutto am oberen Ende über dem deutschen Facharzt-Niveau von 7.552 € bis 9.699 € brutto liegen können.
Wie ist die Kaufkraft eines Arztgehalts in Österreich einzuschätzen?
Österreich hat laut Eurostat/OECD Comparative Price Levels 2024 ein Preisniveau von rund 101 Punkten, wenn Deutschland als 100 gesetzt wird. Ein Bruttogehalt in Euro entspricht damit in der Kaufkraft nahezu dem gleichen Betrag in Deutschland, mit leicht höheren Lebenshaltungskosten vor allem in Wien.
Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen
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Über den Autor

Marcel Kloos
Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede
Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.
Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.
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