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Ratgeber

Machtmissbrauch im Krankenhaus: Was das neue Leitbild ändert und wo Ärzte melden können

Machtmissbrauch im Krankenhaus: Was das neue Leitbild ändert und wo Ärzte melden können

05.11.2026

7 Min. Lesezeit

Aktualisiert am 5. November 2026

Das Wichtigste in Kürze+
  • Der Marburger Bund befragte Anfang 2026 insgesamt 9.073 Mitglieder, 49 % erlebten binnen zwölf Monaten Machtmissbrauch und 13 % sexuelle Belästigung.
  • Ärztliche Vorgesetzte waren in 87 % der Fälle von Machtmissbrauch und in 63 % der Fälle sexueller Belästigung die Ausgangsperson.
  • 74 % der Betroffenen meldeten Machtmissbrauch nicht, bei sexueller Belästigung waren es 84 %.
  • Acht Organisationen unterzeichneten am 4. November 2026 ein Leitbild mit sieben Grundsätzen, als Erstes sollen Schulungen für Führungskräfte und Meldestellen entstehen.
  • Im Praktischen Jahr gaben 66 % von 5.681 befragten Medizinstudenten an deutschen Fakultäten Erfahrungen mit sexueller Belästigung an, nur 12,7 % der Betroffenen meldeten einen Vorfall.

49 % von mehr als 9.000 befragten Ärzten haben innerhalb von zwölf Monaten Machtmissbrauch im Krankenhaus erlebt, 13 % sexuelle Belästigung. Auf diese Zahlen des Marburger Bundes haben acht Organisationen am 4. November 2026 reagiert: Beim ersten Runden Tisch in Berlin unterzeichneten sie ein Leitbild mit sieben Grundsätzen.

Das Papier ändert kein Gesetz. Für PJ-Studenten und Assistenzärzte zählt deshalb vorerst, welche Meldewege heute schon gelten und was in den Kliniken wirklich ankommt. Wie stark die ärztliche Weiterbildung ohnehin unter Druck steht, zeigt sich an denselben Abhängigkeiten.

Was ändert das Leitbild gegen Machtmissbrauch im Krankenhaus?

Das Leitbild gegen Machtmissbrauch im Krankenhaus, das acht Organisationen am 4. November 2026 in Berlin unterzeichnet haben, ändert keine Rechtslage. Es legt die Unterzeichner aber auf sieben Grundsätze fest, darunter Respekt über Hierarchien hinweg, die Verantwortung der Führungskräfte, Schutz für Hinweisgeber, transparente Verfahren und unabhängige Beratung.

Unterschrieben haben der Marburger Bund, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Deutsche Pflegerat, die Bundesärztekammer, der Verband der leitenden Krankenhausärzte, der Verband der Krankenhausdirektoren, der Verband der Universitätsklinika und der Deutsche Ärztinnenbund. Hinweise von Betroffenen und Zeugen sollen ausdrücklich erwünscht sein, Fehlverhalten soll konsequent aufgearbeitet werden. Genannt werden Ermahnung, Abmahnung und Kündigung, die Rechte von Beschuldigten bleiben dabei gewahrt.

Konkret wird es an vier Stellen. Gemeinsame Schulungen für Führungskräfte und für die Ansprechpersonen in Meldestellen sollen als Erstes entstehen, die DKG hat dazu Seminare am Deutschen Krankenhausinstitut angekündigt. Der Runde Tisch soll dauerhaft arbeiten, Arbeitsgruppen sollen Strukturen und Arbeitsbedingungen prüfen. Die Befragung wird wiederholt, einen Termin gibt es noch nicht. Und bei der Besetzung von Leitungsposten soll künftig auch Führungskompetenz zählen, das fordert zumindest der Marburger Bund.

DKG-Vorstandschef Gerald Gaß sagte: „Wir wollen in einem Jahr gefragt werden, was sich verändert hat.“ Daran lässt sich die Runde im November 2027 messen. Verbindlich ist bisher nichts davon.

Wie verbreitet ist Machtmissbrauch im Krankenhaus in Deutschland?

Machtmissbrauch im Krankenhaus ist in Deutschland weit verbreitet: Der Marburger Bund befragte vom 6. Februar bis 13. März 2026 insgesamt 9.073 Mitglieder, 90 % davon aus Kliniken. 49 % erlebten in zwölf Monaten Machtmissbrauch, 13 % sexuelle Belästigung. Eine Zufallsstichprobe ist das nicht.

Kennzahl 2026MachtmissbrauchSexuelle Belästigung
Erlebt in 12 Monaten49 %13 %
Ausgang von ärztlichen Vorgesetzten87 %63 %
Nicht gemeldet74 %84 %
Grund: keine Folgen erwartet82 %72 %
Grund: Angst um die Karriere61 %50 %
Grund: keine vertrauliche Meldemöglichkeit53 %46 %

Am häufigsten nennen Betroffene einen herablassenden Umgangston (83 %), unbegründete Zweifel an ihrer Kompetenz (66 %) sowie öffentliche Bloßstellung oder Mobbing (53 %). 39 % der Teilnehmer steckten in der Weiterbildung und damit in genau der Phase, in der Rotationen, Zeugnisse und Vertragsverlängerungen vom Vorgesetzten abhängen.

Die Skepsis hat einen Grund. In der Hälfte der gemeldeten Fälle von Machtmissbrauch passierte nichts, in jedem vierten gab es ein klärendes Gespräch. Unsere Schätzung aus diesen Werten: Von 100 Betroffenen melden rund 26, bei etwa 13 folgt überhaupt eine Maßnahme, bei der Hälfte davon nur ein Gespräch.

Was fordert der Hartmannbund gegen Machtmissbrauch im Krankenhaus?

Gegen Machtmissbrauch im Krankenhaus fordert der Hartmannbund mehr als das Leitbild von 2026: Seine Hauptversammlung in Berlin beschloss das Ende der traditionellen, pyramidenförmigen Chefarzt-Hierarchie. Dazu kommen sechs Maßnahmen, von anonymen Anlaufstellen über den Schutz von Hinweisgebern bis zu Berichtspflichten für Fakultäten und Lehrkrankenhäuser.

Hierarchische Machtstrukturen begünstigen aus Sicht des Verbandes eine „Kultur des Schweigens“. Verantwortung soll auf Ärzteteams übergehen, gemischte Führungsteams sollen Kritik erleichtern. Die sechs Punkte:

  • anonyme Anlaufstellen in allen Einrichtungen, ausdrücklich auch in Famulatur und PJ
  • Schutz vor Repressalien, besonders in Aus- und Weiterbildung
  • das Thema als fester Teil von Fort- und Weiterbildung
  • Verhaltenskodizes und unabhängige Vertrauenspersonen bei ärztlichen Gremien und Veranstaltungen
  • Schutz vor Druck und Belästigung als Teil des Qualitätsmanagements
  • regelmäßige, anonymisierte Berichte von Fakultäten und Lehrkrankenhäusern

Der letzte Punkt wäre für PJ-Bewerber der nützlichste, denn veröffentlichte Fallzahlen machen Fakultäten vergleichbar. Das bleibt vorerst Forderung.

Wie trifft Machtmissbrauch im Krankenhaus PJ-Studenten?

Machtmissbrauch im Krankenhaus trifft PJ-Studenten besonders, weil sie am unteren Ende der Hierarchie stehen. Die Befragung des Marburger Bundes von 2026 erfasst sie nicht, doch eine Erhebung unter 5.681 Medizinstudenten an 44 deutschen Fakultäten zeigt: 66 % gaben im PJ Erfahrungen mit sexueller Belästigung an, bei Frauen 73,5 %.

Über das ganze Studium gesehen erlebten 42 % mindestens einen Vorfall, gemeldet haben nur 12,7 % der Betroffenen. Hier verschiebt sich das Bild: In der Klinik gehen die Vorfälle bei Medizinstudenten mit 94 % vor allem von Patienten aus, danach folgt ärztliches Personal.

Ob das Leitbild PJ-Studenten ausdrücklich einschließt, geht aus den Aussagen der Verbände nicht hervor. Politisch ist die Gruppe trotzdem sichtbar geworden. Medizinstudenten der bvmd schilderten im Mai 2026 Übergriffe beim 130. Deutschen Ärztetag in Hannover, seitdem arbeitet die Bundesärztekammer an verbindlichen Verhaltenskodizes und unabhängigen Vertrauenspersonen für ihre Veranstaltungen. Machtmissbrauch wird außerdem Kernthema des nächsten Ärztetags. Wer über den Stand der PJ-Reform spricht, sollte diesen Punkt mitdenken.

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Wo können Betroffene Machtmissbrauch im Krankenhaus melden?

Machtmissbrauch im Krankenhaus können Betroffene in Deutschland 2026 intern bei der AGG-Beschwerdestelle, der Meldestelle oder dem Betriebsrat melden, extern bei der Ärztekammer oder der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. PJ-Studenten wenden sich zusätzlich an ihre Fakultät. Eine zentrale Stelle gibt es nicht.

StellePasst fürDas gilt
AGG-BeschwerdestelleBelästigung, DiskriminierungMuss prüfen und das Ergebnis mitteilen
Betriebsrat, Personalrat, MAVBeschäftigte der KlinikImmer ansprechbar
Interne MeldestelleVor allem strafbare VerstößePflicht ab 50 Beschäftigten
Fakultät, GleichstellungPJ, FamulaturAngebot je nach Standort
ÄrztekammerVerhalten von ÄrztenRegional, etwa Ombudsstelle in Niedersachsen
Antidiskriminierungsstelle des BundesDiskriminierung, BelästigungBundesweit
Marburger BundMitgliederArbeitsrechtliche Prüfung

Eine Lücke sollte jeder kennen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz greift nur bei den dort genannten Merkmalen wie Geschlecht oder Herkunft. Reines Anbrüllen ohne diesen Bezug fällt nicht darunter, und auch das Hinweisgeberschutzgesetz nennt Mobbing nicht ausdrücklich. Dann bleiben vor allem Betriebsrat oder Personalrat. Selbst dort sind die Meldestellen oft unbekannt, wie Marburger-Bund-Chefin Susanne Johna einräumt.

Praktisch hilft ein Gedächtnisprotokoll direkt nach dem Vorfall: Datum, Ort, Wortlaut, Zeugen. Assistenzärzte notieren zusätzlich, wenn Zeugnisse oder Logbucheinträge ausbleiben, denn genau das schildern Befragte des Marburger Bundes als Druckmittel. Vorsicht bei der Frist: Entschädigung nach dem Gleichbehandlungsgesetz muss innerhalb von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht werden, sofern der Tarifvertrag nichts anderes vorsieht. Das AGG schützt auch die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten. Ob das für dein PJ gilt, sollte im Ernstfall eine Rechtsberatung klären.

Internationaler Blick: Machtmissbrauch im Krankenhaus anderswo

Im internationalen Blick ist Machtmissbrauch im Krankenhaus kein deutscher Sonderfall: Die Schweiz, Österreich, Großbritannien, Australien und die USA messen ähnliche Probleme seit Jahren. Direkt vergleichbar sind die Werte nicht, weil Definitionen und Zeiträume abweichen. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie regelmäßig und wie verbindlich die Länder hinschauen.

In der Schweiz gaben 2025 in einer Befragung der Universität Lausanne mit dem Ärzteverband vsao 31,3 % von 1.837 Ärzten an, bei der Arbeit sexuell belästigt worden zu sein. Das meint das gesamte Berufsleben, nicht zwölf Monate. 41 % der Betroffenen nannten Vorgesetzte, 71 % meldeten nichts. Die Schweizer Ärzteorganisation FMH hat 2026 reagiert: Sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Mobbing stehen nun ausdrücklich in der Standesordnung. Damit steht Betroffenen auch ein Verfahren außerhalb des eigenen Betriebs offen.

In Österreich legte die Wiener Ärztekammer im Februar 2026 Zahlen von 1.409 der rund 8.000 weiblichen Ärzte in Wien vor. 54 % nannten anzügliche Bemerkungen durch Vorgesetzte, 4 % sexuelle Übergriffe.

Großbritannien setzt auf Routine. Der General Medical Council befragt jedes Jahr alle Ärzte in Weiterbildung, 2026 antworteten 51.727. 72 % erlebten nie Mikroaggressionen oder abfällige Bemerkungen von Kollegen, 63 % trauen sich, Diskriminierung ohne Angst vor Folgen zu melden. Australien fährt mit dem Medical Board ein ähnliches Jahresprogramm: 2025 lag Mobbing unter Ärzten in Weiterbildung bei 18 %, sexuelle Belästigung bei 5 %.

Die USA liefern die unbequemste Lehre. Die AAMC meldete 2023, dass 38,1 % der Medizinstudenten Mistreatment erlebt hatten, 2014 waren es 39,9 %. Der Anteil, der den Meldeweg kennt, stieg dagegen von 72 % auf 91 %. Trotzdem melden fast 75 % der Betroffenen nichts. Für Deutschland heißt das: Meldestellen bekannter zu machen, wird nicht reichen.

Was bedeutet Machtmissbrauch im Krankenhaus für angehende Mediziner?

Für angehende Mediziner bedeutet Machtmissbrauch im Krankenhaus 2026 vor allem, Arbeitskultur früh als Kriterium zu behandeln, neben Fach und Standort. Das gilt für die Wahl von PJ-Tertialen, Weiterbildungsstellen und Kliniken. Wer die Warnsignale und Meldewege schon im Studium kennt, steht später deutlich besser da.

Fragen lohnt sich. Bei Hospitationen und Vorstellungsgesprächen darf man wissen wollen, wer die Meldestelle betreut, ob es eine Betriebsvereinbarung gibt und wie Rotationen vergeben werden. Der Marburger Bund hat dafür eine Muster-Betriebsvereinbarung mit vertraulicher Beratung und gestuftem Verfahren vorgelegt. Auch ein Vergleich der Facharztweiterbildung im Ausland kann die eigenen Maßstäbe schärfen.

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Meinung des Autors

Ich finde das Leitbild richtig, aber ich traue ihm erst, wenn es etwas kostet. Die wichtigste Zahl ist für mich nicht die 49, sondern die 82: So viel Prozent derjenigen, die Machtmissbrauch nicht melden, zweifeln an Konsequenzen, und nach den Daten ist diese Einschätzung vernünftig. Solange ein Oberarzt, der junge Kollegen vor dem Team demütigt, trotzdem Chefarzt werden kann, bleibt jede Grundsatzerklärung Papier. Ich würde Führungskompetenz deshalb zur echten Voraussetzung für Leitungsposten machen und die Fallzahlen der Kliniken offenlegen.

Ich habe 2015 mit 24 Jahren mein englischsprachiges Zahnmedizinstudium an der Medizinischen Universität Sofia begonnen, es 2021 in Regelstudienzeit abgeschlossen und berate heute als Gründer der Medizinerschmiede täglich Studienbewerber. Diesen Bewerbern sage ich: Die Debatte ist kein Grund, den Berufswunsch aufzugeben. Sie ist ein Grund, früh nach der Kultur eines Hauses zu fragen und sich nicht einreden zu lassen, das gehöre eben dazu. Dass Medizinstudenten beim Ärztetag öffentlich gesprochen haben, hat mehr bewegt als viele Jahre Gremienarbeit. Diese Generation ist die beste Versicherung dafür, dass aus dem Leitbild mehr wird.

Fazit

Das Leitbild gegen Machtmissbrauch im Krankenhaus ist ein Anfang. Mehr noch nicht. Acht Organisationen haben sich auf sieben Grundsätze geeinigt, doch rechtlich bleibt vorerst alles beim Alten. Bei 87 % der Fälle von Machtmissbrauch stehen ärztliche Vorgesetzte dahinter, und 74 % der Betroffenen schweigen. Schulungen allein werden das kaum drehen. Entscheidend sind unabhängige Meldestellen, sichtbare Konsequenzen für Täter und die angekündigte Wiederholung der Befragung, die zeigen muss, ob sich in den Kliniken wirklich etwas bewegt. PJ-Studenten und Assistenzärzte sollten bis dahin ihre Wege kennen und Vorfälle dokumentieren.

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Häufige Fragen zu Machtmissbrauch im Krankenhaus

Was zählt als Machtmissbrauch im Krankenhaus?

Am häufigsten nennen Ärzte einen respektlosen, herablassenden Ton, unbegründete Zweifel an der fachlichen Kompetenz und öffentliche Bloßstellung oder Mobbing. Auch das Ausnutzen von Abhängigkeiten gehört dazu, etwa wenn Vertragsverlängerungen, Zeugnisse oder Logbucheinträge als Druckmittel dienen.

Ist das neue Leitbild für Kliniken verbindlich?

Nein, es ist kein Gesetz. Die acht Organisationen haben sich auf Grundsätze festgelegt, einzelne Krankenhäuser müssen diese aber erst umsetzen. Geltendes Recht wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und das Hinweisgeberschutzgesetz gilt unabhängig davon weiter.

Kann ich Machtmissbrauch im PJ anonym melden?

Das hängt von der Klinik ab. Manche Häuser haben anonyme Hinweisportale, andere nicht. Der Marburger Bund und der Hartmannbund fordern solche Wege flächendeckend. Eine erste vertrauliche Beratung bieten oft Gleichstellungsstellen und Antidiskriminierungsberatungen der Universität, die Angebote unterscheiden sich je nach Standort.

Welche Frist gilt nach sexueller Belästigung?

Eine Beschwerde im Betrieb ist nicht an die Zweimonatsfrist gebunden. Entschädigung oder Schadensersatz nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz müssen dagegen innerhalb von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht werden, ein Tarifvertrag kann davon abweichen. Im Einzelfall sollte eine Rechtsberatung prüfen, was gilt.

Wann gibt es neue Zahlen?

Die Verbände wollen die Befragung wiederholen, einen Termin haben sie nicht genannt. DKG-Vorstandschef Gerald Gaß will sich in einem Jahr daran messen lassen, was sich verändert hat.

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Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede

Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze an 25+ Partneruniversitäten vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.

Mit 24 Jahren begann er selbst als Späteinsteiger sein Studium – NC-frei, im englischsprachigen Programm der Medizinischen Universität Sofia. Diese Erfahrung prägt bis heute die Beratung: realistische Einschätzung der Chancen, klare Wege und Begleitung durch die gesamte Bürokratie.

Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.

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