Medizinstudium ohne Abitur: Von der Pflegekraft zum Medizinstudienplatz – Podcast Ep. 2
06.09.2026

Ein Berufswunsch mit 16 — und eine Tür, die schon zu war, bevor sie sich geöffnet hat
Dass er Arzt werden wollte, stand für Francesco schon mit 16, 17 Jahren fest. Nur: Er war nie der beste Schüler. Und so traf er eine Entscheidung, die in Deutschland Zehntausende junger Menschen jedes Jahr treffen — er hat es gar nicht erst versucht.
„Ich war nie der beste Schüler und habe das Abitur von vornherein abgeschrieben. Ich habe es gar nicht erst probiert."
Stattdessen begann er eine Pflegeausbildung, in dem Gedanken: Das ist ja auch medizinischer Bereich. Schon nach kurzer Zeit merkte er, dass ihm das nicht reicht. Er kaufte sich zuhause medizinische Fachbücher und las sich selbst ein.
Jahre in der Klinik — und das Gefühl, immer an derselben Grenze stehenzubleiben
Francesco zog die Ausbildung durch und arbeitete anschließend mehrere Jahre als Pflegefachkraft: im Krankenhaus auf der Orthopädie und Unfallchirurgie, auf einer Wahlleistungsstation und später in der außerklinischen Intensiv- und Beatmungspflege. Dazu kamen zwei Weiterbildungen — Pflegefachkraft für außerklinische Intensivpflege und Wundexperte.
Genau diese Jahre waren es, die den Wunsch nicht kleiner, sondern größer machten:
„Die führende Therapie gibt immer der Arzt vor. Man hat als Pflegekraft vielleicht die Möglichkeit, mal mitzureden — aber die Entscheidung trifft der Arzt. Und manchmal habe ich einen Bericht gelesen und den Inhalt nicht zu hundert Prozent verstanden. Da habe ich gemerkt: Ich will tiefer in die Materie rein."
Das Umfeld sah das anders. Ein Onkel sagte ihm im Garten, dafür brauche man ein Abitur von 1,0, das werde er nie schaffen. Seine Klassenlehrerin an der Pflegeschule schaute ebenfalls sehr kritisch auf die Idee.
Der Umweg, der nicht funktioniert hat: Abitur per Fernschule neben dem Schichtdienst
Francescos erster Plan war der naheliegende: Abitur nachholen, über eine Fernschule, parallel zum Job. Die Fernschule scheiterte an der Realität des Klinikalltags:
„Mit dem Vollzeitjob im Krankenhaus im Drei-Schicht-System war das sehr, sehr schwierig unter einen Hut zu bekommen. Ich konnte für die Fernschule gar nicht so viel Zeit aufbringen, wie ich gebraucht hätte."
Wer im Wechseldienst arbeitet, kennt das Problem: Ein Fernstudium verlangt Selbstorganisation und feste Lernzeiten — genau das, was ein rotierender Schichtplan systematisch zerstört. Dass Francesco daran gescheitert ist, sagt nichts über seine Leistungsfähigkeit aus. Es sagt etwas über die Kombination aus beidem.
Die Wende kam auf der Rückfahrt von genau dieser Fernschule:
„Ich bin von Darmstadt zurück ins Saarland gefahren und habe mir Gedanken gemacht wegen dem Medizinstudium. Auf einmal kam mir in den Kopf: Ich habe doch ein Video von Marcel gesehen, wo er gesagt hat, man kann ohne Abitur Medizin studieren. Dann habe ich mir auf der Autobahnraststätte einen Termin für das Beratungsgespräch gebucht."
Dass ein Studium ohne Abitur überhaupt im Ausland möglich sein könnte, war ihm bis dahin nicht in den Sinn gekommen — er hielt das für „ein deutsches Ding".
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Der Studienort: Medizinische Fakultät Foča, Universität Ost-Sarajevo
Francesco studiert an der Medizinischen Fakultät Foča, einer Fakultät der Universität Ost-Sarajevo in Bosnien und Herzegowina. Weil dieser Standort in Deutschland kaum bekannt ist, hier die wichtigsten Eckdaten im Überblick.
Studiengänge und Sprache. Angeboten werden Humanmedizin und Zahnmedizin, jeweils vollständig in englischer Sprache. Serbisch wird in den ersten beiden Studienjahren als Pflichtfach unterrichtet, damit die Studierenden im klinischen Abschnitt mit Patientinnen und Patienten sprechen können.
Studiengebühren: 1.750 EUR pro Semester. Das entspricht 3.500 EUR im Jahr — nach unserer laufenden Marktübersicht das günstigste NC-freie Medizinstudium in Europa. Zum Vergleich: An westeuropäischen Standorten liegen die Gebühren regelmäßig beim Drei- bis Sechsfachen. Das gesetzliche Kindergeld deckt die Studiengebühren damit nahezu vollständig ab.

Die Fakultät. Dekan ist Prof. Dr. Dejan Bokonjić, Facharzt für Kinderheilkunde. Unterrichtet wird am Universitätsklinikum Foča, das unmittelbar an die Fakultät angeschlossen ist.
Praktisches Jahr wahlweise in Deutschland. Das sechste Studienjahr kann auf Wunsch vollständig an einem deutschen Lehrkrankenhaus absolviert werden — ein erheblicher Vorteil für alle, die ihre spätere berufliche Zukunft in Deutschland sehen und frühzeitig Kontakte aufbauen möchten.
Offizieller Vertragspartner. Die Medizinerschmiede ist offizieller Vertragspartner der Fakultät und wird auf deren englischsprachiger Website unter den offiziellen Vertretungen für internationale Studierende geführt — nachzulesen auf studiesinenglish.mef.ues.rs.ba.
Die Stadt Foča. Foča liegt im Osten des Landes an der Drina, in unmittelbarer Nähe zur Bergwelt Ostbosniens. Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Sarajevo. Es handelt sich um eine überschaubare Stadt, keine Metropole — was für viele Studierende ein Vorteil ist: kurze Wege, niedrige Lebenshaltungskosten und ein Umfeld, in dem der internationale Jahrgang schnell zusammenwächst.
Allein nach Bosnien — und das Studium komplett auf Englisch
Im Oktober stieg Francesco zum ersten Mal in seinem Leben allein in ein Flugzeug in ein Land, in dem er noch nie gewesen war und dessen Sprache er nicht sprach.
Sein Englisch war zu diesem Zeitpunkt nach eigener Einschätzung eher schlecht als recht — Schulenglisch, jahrelang nicht benutzt. Diese Sorge löste sich schneller auf als gedacht:
„Nach zwei, drei Monaten habe ich sehr viel verstanden. Ich war nicht der Einzige, der nicht so gut in Englisch war — und wir haben mittlerweile alle die wichtigsten Prüfungen bestanden. Es ist niemand am Englisch gescheitert."
Der Grund ist simpel: Lehrveranstaltungen auf Englisch, internationale Kommilitonen, Alltag auf Englisch. Man ist gezwungen zu sprechen — und genau das beschleunigt den Spracherwerb massiv.
Der Jahrgang umfasst gut 100 Studierende, davon etwa 10 bis 11 Deutsche. Der Rest kommt aus Italien, Griechenland, England, den USA, Marokko, Serbien, Nordmazedonien, Nigeria und dem Sudan. Francesco beschreibt genau das als eine der wertvollsten Erfahrungen — Freundschaften ab dem ersten Unitag, weil alle in derselben neuen Situation waren. Heute fühlt sich der Studienort für ihn wie eine zweite Heimat an.
Das erste Studienjahr: Fächer und Prüfungsformate
Die Fächer im ersten Jahr:
- Anatomie
- Histologie und Embryologie
- Zellbiologie und Humangenetik
- Medizinische Terminologie und Latein
- Serbisch
- Klinische Fertigkeiten (Erste Hilfe, Wundversorgung, erste Stationseinsätze, Röntgenbilder)
- Medicine and Society (Sozialmedizin, Soziologie, medizinische Ethik)
- Medizinische Informatik
- Einführung in die medizinische Forschung
Bemerkenswert: Sophie, die selbst im dritten Studienjahr in Deutschland studiert, stellt fest, dass sie einige dieser Fächer erst im klinischen Abschnitt hat.
Die Prüfungen sind je nach Fach unterschiedlich aufgebaut. In Anatomie gab es über das Jahr verteilt drei Kolloquien — Knochen, Muskeln, Schädelknochen — als Multiple-Choice-Tests am Computer. Diese Kolloquien mussten bestanden sein, um überhaupt zum Examen zugelassen zu werden. Das Examen selbst besteht aus einem praktischen Teil mit projizierten anatomischen Bildern und einem schriftlichen Teil.
Ein ehrliches Detail, das Francesco von sich aus erzählt: In Histologie ist er im praktischen Teil beim ersten Versuch durchgefallen — wie viele andere in seinem Jahrgang auch. Im Zweitversuch hat er bestanden. Solche Sätze fehlen in den meisten Erfolgsgeschichten, und genau deshalb stehen sie hier.
Am Standort wird nicht am Körperspender seziert — dafür stehen zu wenige zur Verfügung. Ein plastiniertes Ganzkörperpräparat wird im praktischen Anatomieunterricht eingesetzt, die praktische Prüfung läuft über anatomische Bilder.
Lernen lernen: Francescos Methode
Der größte Bruch war nicht das Land und nicht die Sprache — es war das Lernen selbst. Jahre aus der Schule raus, ein Vollzeitjob im Rücken, und plötzlich Stoffmengen, die es in der Schule nie gab.
„Ich musste erst mal lernen, wie man richtig lernt. In der Schule habe ich nie gelernt — ich bin hingegangen, nach Hause gekommen, und das war's."
Was ihm konkret geholfen hat:
- Getaktete Einheiten: 50 Minuten lernen, 10 Minuten Pause — viermal hintereinander. Danach eine große Pause von ein bis zwei Stunden, bewusst ohne Handy, mit Bewegung und Spaziergang. In der Prüfungsphase zwei bis drei solcher Blöcke am Tag.
- Anki-Karten: in der letzten Prüfungsphase neu für sich entdeckt und als der größte Hebel beschrieben.
- Altfragen: um schnell einen groben Überblick über ein Thema zu bekommen.
- Was nicht funktioniert hat: stundenlanges Zusammenschreiben von Inhalten. Viel Papier, wenig Behaltensleistung.
Wichtig für alle, die Angst vor dem Vergleich haben: Überfordert waren im ersten Semester auch die Kommilitonen mit Abitur und Fachabitur. Die Stoffmenge trifft alle gleich.
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Was die Pflegeausbildung im Studium wirklich bringt
Francescos Vorerfahrung zahlt sich messbar aus — nicht als Abkürzung, aber als Vorsprung:
- Anatomische Begriffe wie Humerus oder Radius waren aus dem Stationsalltag vertraut
- Röntgenbilder konnte er in den klinischen Fertigkeiten bereits einordnen
- Erste Hilfe und Wundversorgung waren keine neuen Inhalte, sondern tägliche Praxis
- Krankheitsbilder aus Orthopädie und Unfallchirurgie waren bekannt
Dazu kommt eine Perspektive, die man sich nicht anlesen kann: Francesco arbeitet in der vorlesungsfreien Zeit weiterhin in der Pflege — und beschreibt, dass er heute ärztliche Entscheidungen anders versteht als früher, während er umgekehrt weiß, wie sich dieselbe Anordnung auf Station anfühlt. Beide Seiten zu kennen, ist im späteren Berufsalltag kein Nachteil.
Ein struktureller Unterschied noch: Ein separates Pflegepraktikum wie in Deutschland gibt es dort nicht. Stattdessen ist im klinischen Studienabschnitt ein großer Praxisanteil in den einzelnen Fächern fest verankert.
Francescos Tipps für beruflich Qualifizierte
Auf die Frage, was er anderen mit Pflegeausbildung raten würde:
- Am Englisch arbeiten. Wer über die berufliche Qualifikation oder das Fachabitur kommt, hat oft länger kein Englisch mehr gesprochen. Das ist die eine Baustelle, die man vorher angehen kann.
- Den eigenen Lerntyp herausfinden. Bei ihm hat es ein Semester gedauert. Wer sich vorher damit beschäftigt, spart genau diese Zeit.
- Nicht schon vor Studienbeginn losbüffeln. Sondern die Zeit zwischen Zusage und Studienstart bewusst genießen — Urlaub inklusive.
„Ich habe bisher keine Sekunde bereut und bin endlich da angelangt, wo ich schon immer hinwollte. Ich würde es jederzeit wieder so machen."
Medizinstudium ohne Abitur: die Einschätzung von Marcel Kloos
Der teuerste Filter im deutschen Medizinstudium ist nicht der Numerus clausus — es ist der Glaubenssatz, den er erzeugt. Francesco hat das Abitur nicht versucht, weil ihm sein Umfeld versichert hat, es sei ohnehin zwecklos. Ein Onkel und eine Klassenlehrerin haben damit beinahe eine Arztkarriere beendet, bevor sie begonnen hat. Dieser Mechanismus begegnet mir in Beratungsgesprächen beinahe wöchentlich.
Was mich an seiner Geschichte am meisten überzeugt, ist nicht der glückliche Ausgang, sondern die Qualifikation, die dabei fast übersehen worden wäre: mehrere Jahre Stationserfahrung, Intensivpflege, Wundexpertise. Ein System, das solche Bewerber aussortiert und stattdessen jemanden mit Bestnote und ohne jeden Patientenkontakt bevorzugt, wählt nicht die besseren Ärzte aus. Es wählt die besseren Schüler aus. Das ist nicht dasselbe.
Nach mittlerweile über 500 vermittelten Studienplätzen kann ich eines mit einiger Sicherheit sagen: Beruflich Qualifizierte ohne Abitur bringen andere Herausforderungen mit als Abiturienten — sie bestehen das Studium jedoch mit demselben Erfolg.
Woran es dieser Gruppe nie mangelt, ist Motivation. Wer eine Ausbildung abgeschlossen, Jahre auf Station gearbeitet und sich anschließend bewusst für einen Neuanfang im Ausland entschieden hat, weiß sehr genau, wofür er das tut. Diese Klarheit über das eigene Warum ist im Medizinstudium kein weiches Beiwerk, sondern der entscheidende Faktor — sie trägt durch jene Prüfungsphasen, in denen andere ins Zweifeln geraten.
Aufzuholen sind dafür in aller Regel schulische Defizite: naturwissenschaftliche Grundlagen, Englisch, vor allem aber die Lerntechnik selbst. Dieser Punkt relativiert sich jedoch schneller, als viele annehmen. Das Lernpensum im Medizinstudium übersteigt das gymnasiale Niveau ohnehin so deutlich, dass praktisch alle Studienanfänger ihre bisherigen Methoden verwerfen und neu ansetzen müssen — Abiturienten eingeschlossen. Wer bei null beginnt, verliert damit weniger, als es zunächst scheint.
Genau an dieser Stelle setzt unsere Lernbegleitung an: Wir bauen mit unseren Studierenden das Lernen von Grund auf neu auf — Struktur, Methodik, Prüfungsvorbereitung. Der vermeintliche Startnachteil relativiert sich dadurch innerhalb des ersten Studienjahres.
Wir glauben an jeden, der den Willen mitbringt, diesen Weg zu gehen und den Schritt ins Ausland zu wagen. Unsere Daten und die Erfolge unserer Studierenden — Francesco ist einer von vielen — bestätigen diese Haltung Jahr für Jahr.
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Meine Einschätzung zu Francescos Geschichte
Was mich an Francescos Geschichte am meisten beschäftigt, ist nicht der Studienplatz — sondern der Satz, den er jahrelang gehört hat: Du schaffst das nicht. Er hat das Abitur nie versucht, weil ihm sein Umfeld versichert hatte, es sei ohnehin zwecklos. Genau dieser Mechanismus begegnet mir in Beratungsgesprächen fast wöchentlich, und er kostet mehr Arztkarrieren als jede Zulassungsgrenze.
Ich habe selbst mit 24 angefangen zu studieren. In Sofia, auf Englisch, ohne zu wissen, ob es klappt. Heute bin ich eidgenössisch anerkannter Zahnarzt, lebe in Bern und führe die Medizinerschmiede. Das Studium war der Schritt, der alles andere ermöglicht hat — nicht weil er einfach war, sondern weil er gemacht wurde.
Fachabiturienten, Quereinsteiger, Pflegekräfte, Menschen über 30 — sie alle haben in diesem System einen Weg. Der Weg braucht manchmal eine andere Route als die Direktbewerbung an einer deutschen Fakultät. Aber er ist da. Und er führt ans Ziel.
Zuletzt geprüft: August 2026
Zusammenfassung
Francescos Weg in vier Schritten:
- Pflegeausbildung plus mehrere Jahre Berufserfahrung im Krankenhaus, dazu zwei Weiterbildungen.
- Der Versuch, das Abitur nebenbei nachzuholen, scheiterte am Drei-Schicht-System — nicht an ihm.
- Beratungsgespräch statt Aufgeben: Der entscheidende Hinweis war, dass ein Medizinstudium ohne Abitur im Ausland überhaupt möglich ist.
- Studienstart in Foča: Humanmedizin auf Englisch, internationaler Jahrgang, erstes Studienjahr abgeschlossen.
Heute: die wichtigsten Prüfungen mit guten Ergebnissen bestanden, zweites Jahr läuft.
Sophies Schlusssatz aus der Folge bringt es auf den Punkt: Das Bild vom 1,0-Abiturienten mit fotografischem Gedächtnis ist überholt. Die größte Voraussetzung, ein Medizinstudium zu schaffen, ist, es wirklich zu wollen — der Weg dorthin ist individuell.
Wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheitsbereich hast, ein Fachabitur, oder schlicht keine Abiturnote, mit der du in Deutschland eine Chance hättest: Buche eine kostenlose, unverbindliche Beratung auf Medizinerschmiede.de. Wir schauen uns deine Situation an und sagen dir ehrlich, welcher Standort für dich funktioniert.
Die ganze Folge gibt es auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts.
Weiterlesen
Wenn dich Francescos Weg interessiert, sind diese Beiträge der nächste Schritt:
- Medizin und Zahnmedizin studieren in Foča: der Studienführer zur Universität Ost-Sarajevo — Francescos Studienort im Detail: Studienaufbau, Kosten und Praktisches Jahr in Deutschland.
- Medizinstudium ohne NC in Osteuropa: die günstigsten Standorte im Überblick — Foča im Preisvergleich mit Niš, Pleven und Varna.
- Podcast: Das erste Studienjahr in Bosnien und Deutschland im Vergleich — Fächer, Präparierkurs und Prüfungsrhythmus nebeneinander.
- Die Vor- und Nachteile des Physician-Assistant-Studiums — die naheliegende Alternative aus der Pflege, ehrlich eingeordnet.
Rechtlicher Hinweis: Die hier dargestellten Informationen geben ein persönliches Gespräch wieder und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Angaben zu Studiengebühren und Prüfungsformaten beziehen sich auf den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bzw. auf den Jahrgang des Gesprächspartners. Redaktionelle Irrtümer vorbehalten. Diese Angaben stellen keine Rechtsberatung dar.
Häufige Fragen zum Medizinstudium ohne Abitur
Kann ich ohne Abitur Medizin studieren?
Ja. Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheitswesen und Berufserfahrung mitbringt, kann an mehreren Universitäten im Ausland Medizin studieren. Ob das für dein Profil funktioniert und welcher Standort passt, klären wir in einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch.
Welche Berufe kommen dafür in Frage?
Typischerweise Pflegefachkräfte, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten, operationstechnische und anästhesietechnische Assistenz sowie verwandte Gesundheitsfachberufe – oft in Verbindung mit mehreren Jahren Berufserfahrung und Weiterbildungen.
Schaffe ich das Studium ohne Abitur fachlich?
Der Start ist für alle anspruchsvoll – auch für Kommilitonen mit sehr gutem Abitur. Beruflich Qualifizierte bringen dafür einen großen Vorteil mit: klinische Erfahrung, Umgang mit Patienten und Belastbarkeit im Schichtbetrieb. Nach ein bis zwei Semestern hat sich die Lernroutine meist eingespielt.
Was kostet das Studium in Foča?
Rund 1.750 Euro pro Semester, also etwa 3.500 Euro im Jahr – nach unserer laufenden Marktübersicht das günstigste NC-freie Medizinstudium in Europa. Dazu kommen Lebenshaltungskosten von rund 500 Euro monatlich.
In welcher Sprache wird unterrichtet?
Auf Englisch, vom ersten Semester an. Schulenglisch reicht als Grundlage, Fachbegriffe lernt man ohnehin neu – das gilt für alle im Kurs gleichermaßen.
Wie lange dauert das Studium in Foča?
Sechs Jahre, wie an europäischen Fakultäten üblich. Das sechste Studienjahr ist das Praktische Jahr und kann auf Wunsch vollständig an einem deutschen Lehrkrankenhaus absolviert werden.
Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen
Über 500 vermittelte Studienplätze an mehr als 25 Partneruniversitäten in über 10 Ländern. Die Erfahrungen unserer Studierenden kannst du unabhängig auf Trustpilot nachlesen.
Über den Autor

Marcel Kloos
Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede
Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.
Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.
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Ahmad

Sabrina

Rami

Noah
500+ vermittelte Studienplätze.
Jetzt bist du dran!
Keine Träumerei, keine leeren Versprechen. Nur ein klarer Plan – für deinen Start in das Medizinstudium.
40 Min, komplett unverbindlich