Pharmakovigilanz ist die laufende Überwachung der Sicherheit von Arzneimitteln nach der Zulassung. Erfasst, bewertet und abgewehrt werden unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die in den Zulassungsstudien nicht sichtbar wurden.
griechisch phármakon = Arznei, lateinisch vigilantia = Wachsamkeit
Arzneimittelüberwachung
pharmacovigilance
Klinische Studien vor der Zulassung umfassen meist einige tausend Personen. Seltene Nebenwirkungen zeigen sich erst, wenn ein Arzneimittel von Hunderttausenden angewendet wird — genau dafür existiert die Pharmakovigilanz.
Zuständig sind in Deutschland das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und das Paul-Ehrlich-Institut, auf europäischer Ebene die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA. Meldungen können von Fachkreisen und von Patienten kommen.
Kostenlos und unverbindlich.