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Fachhochschulreife

Die Fachhochschulreife ist der Schulabschluss, der in Deutschland zum Studium an Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften berechtigt. Sie wird meist nach der 12. Klasse oder an der Fachoberschule erworben und umgangssprachlich Fachabitur genannt. Für das Medizinstudium an einer Universität reicht sie in der Regel nicht aus.

Zusammensetzung aus Fachhochschule und Reife, eingeführt mit der Gründung der Fachhochschulen ab 1969

Fachabitur, Fachabi, FHR

advanced technical college entrance qualification

Was erlaubt die Fachhochschulreife?

Die Fachhochschulreife öffnet Bachelorstudiengänge an Fachhochschulen, etwa Pflegewissenschaft, Physiotherapie, Gesundheitsmanagement oder das Studium zum Physician Assistant. Human- und Zahnmedizin werden in Deutschland ausschließlich an Universitäten gelehrt, für die eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife nötig ist. Ausnahmen bestehen in Brandenburg und in Niedersachsen für Fachoberschulen mit Schwerpunkt Gesundheit.

Wie unterscheidet sie sich von Abitur und fachgebundener Hochschulreife?

Das Abitur (allgemeine Hochschulreife) berechtigt zu jedem Studium. Die fachgebundene Hochschulreife berechtigt zum Universitätsstudium in den Fachrichtungen, die das Zeugnis nennt. Die Fachhochschulreife ist die dritte Stufe und gilt nur für Fachhochschulen.

Medizinstudium mit Fachhochschulreife

Im Ausland zählt die Fachhochschulreife anders. An der Universität Ost-Sarajevo in Foča genügen zwölf Schuljahre, die Zulassung ist notenunabhängig. Alle Wege stehen im Ratgeber Medizinstudium mit Fachabitur, die Rechtslage der 16 Bundesländer im Ratgeber Medizin studieren ohne Abitur.

Persönlich begleitet von Zahnarzt Marcel Kloos, vom ersten Gespräch bis zum Berufseinstieg.

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