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Fachgebundene Hochschulreife

Die fachgebundene Hochschulreife ist eine Hochschulzugangsberechtigung, die zum Universitätsstudium in bestimmten, im Zeugnis genannten Fachrichtungen berechtigt. Sie wird an Berufsoberschulen, Fachgymnasien oder über berufliche Qualifikation erworben. Medizin ist nur eingeschlossen, wenn die Fachrichtung Gesundheit oder Medizin im Zeugnis steht.

Deutscher Rechtsbegriff aus den Landeshochschulgesetzen

FgbHR, fachgebundenes Abitur

subject-restricted higher education entrance qualification

Wofür berechtigt die fachgebundene Hochschulreife?

Anders als die Fachhochschulreife ist sie eine echte Hochschulreife und öffnet Universitäten, allerdings nur für die Studiengänge der jeweiligen Fachrichtung. Eine fachgebundene Hochschulreife aus Technik oder Wirtschaft reicht für Medizin nicht, eine aus Gesundheit und Soziales kann je nach Landesrecht genügen.

Wie erwirbt man sie?

Über die Berufsoberschule, bestimmte Fachgymnasien oder als beruflich Qualifizierter nach Ausbildung, Berufspraxis und Eignungsprüfung nach dem KMK-Beschluss vom 6. März 2009. Durch eine zweite Fremdsprache lässt sie sich zur allgemeinen Hochschulreife erweitern.

Bedeutung für das Medizinstudium

Wer unsicher ist, ob die eigene fachgebundene Hochschulreife Medizin einschließt, sollte sich die Zuordnung von der Universität schriftlich bestätigen lassen. Im Ausland spielt die Fachrichtung keine Rolle: In Foča zählen zwölf Schuljahre. Details im Ratgeber Medizinstudium mit Fachabitur.

Persönlich begleitet von Zahnarzt Marcel Kloos, vom ersten Gespräch bis zum Berufseinstieg.

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