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Ratgeber

NC Medizin berechnen: So funktioniert das Zulassungsverfahren wirklich

NC Medizin berechnen: So funktioniert das Zulassungsverfahren wirklich

05.09.2026

9 Minuten Lesezeit

Dein Abitur liegt vor dir – das Ergebnis steht. Jetzt stellst du dir dieselbe Frage, die sich jedes Jahr zehntausende Bewerber:innen stellen: Reicht meine Note für Medizin?

Der NC für Medizin ist keine feste Zahl, die irgendwo festgelegt wird. Er entsteht jedes Semester neu aus dem Verhältnis zwischen Studienplätzen und Bewerbungen. Wer dieses Verfahren versteht, kann realistisch einschätzen, in welcher Quote er mit welchen Voraussetzungen steht – und was sich daraus strategisch ergibt.

Dieser Artikel erklärt dir Schritt für Schritt, wie das Zulassungsverfahren wirklich funktioniert, was Länderkorrekturfaktoren und Hochschulquoten bedeuten, welche Rolle der TMS spielt und was du tun kannst, wenn die Rechnung nicht aufgeht.

Was der NC wirklich ist – und warum er schwankt

Der NC (Numerus Clausus) für Medizin ist kein Grenzwert, den eine Behörde festlegt. Er ist das Ergebnis des Zulassungsverfahrens: die Note des letzten Bewerbers, der in einer bestimmten Quote noch einen Studienplatz erhalten hat.

Im Wintersemester 2024/25 lag dieser Wert in der Abiturbestenquote an der Charité Berlin und der LMU München bei rund 1,0 bis 1,1 – an der Universität Greifswald oder Rostock bei etwa 1,4 (Statistisches Bundesamt, Hochschulstatistik WS 2024/25). Dasselbe Abitur, das in Greifswald zu einer Zulassung führt, reicht für München nicht aus. Und diese Werte verschieben sich von Semester zu Semester.

Was du also brauchst, ist kein exakter NC für das nächste Semester – sondern ein Verständnis dafür, in welcher Quote du mit deinen Voraussetzungen realistische Chancen hast.

Das Drei-Quoten-System: Wie Studienplätze vergeben werden

Die Zulassung zum Medizinstudium in Deutschland wird über Hochschulstart koordiniert und teilt alle Studienplätze auf drei Quoten auf. Grundlage ist das Hochschulzulassungsrecht, geregelt durch KMK-Beschlüsse zu Länderkorrekturfaktoren (zuletzt überarbeitet 2023):

Quote Anteil Hauptkriterium Besonderheit
Abiturbestenquote 30 % Abiturdurchschnitt (korrigiert) Nur Note – kein TMS, keine Wartezeit
Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) 10 % TMS-Ergebnis, Ausbildung, Qualifikationen Hochschule entscheidet über Kriterien
Hochschulquote 60 % Note + Wartezeit + uni-eigenes Verfahren Größte Quote – hochschulspezifisch

Die Abiturbestenquote (30 %) richtet sich ausschließlich nach der Abiturnote – allerdings korrigiert um den Länderkorrekturfaktor. Dieser Faktor gleicht unterschiedliche Notenspiegel der Bundesländer aus. Ein 1,3er-Abitur aus Bayern wird in dieser Quote anders gewertet als dasselbe Ergebnis aus Sachsen-Anhalt. Die aktuellen Faktoren veröffentlicht Hochschulstart vor jedem Zulassungsverfahren.

Die Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) (10 %) richtet sich an Bewerber:innen mit besonderen Qualifikationen: ein überdurchschnittliches TMS-Ergebnis, eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitsbereich oder anerkannte ehrenamtliche Tätigkeit. Welche Kriterien konkret gelten, legt jede Hochschule selbst in ihrer Auswahlordnung fest.

Die Hochschulquote (60 %) ist die größte und individuellste Quote. Jede Universität kombiniert Abiturnote, Wartezeit (in Semestern seit Erwerb der HZB), TMS-Ergebnis und gegebenenfalls ein Auswahlgespräch oder einen eigenen Test – in einer Gewichtung, die von Hochschule zu Hochschule erheblich variiert.

Schritt für Schritt: So schätzt du deine Zulassungschancen ein

Den genauen NC für das kommende Semester kannst du nicht berechnen – aber du kannst systematisch ermitteln, in welcher Quote du mit deinen Voraussetzungen stehst.

Schritt 1: Länderkorrekturfaktor prüfen
Deine Abiturnote allein reicht für eine realistische Einschätzung nicht aus. Suche auf der Website von Hochschulstart den aktuellen Korrekturfaktor für dein Bundesland und berechne deinen korrigierten Wert. Erst dieser entscheidet über deine Position in der Abiturbestenquote.

Schritt 2: TMS-Potenzial einschätzen
Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) wird jährlich im Mai durch ITB Consulting durchgeführt und gibt ein Prozentrangergebnis aus. Ein Prozentrang von 70 bedeutet: Du hast besser abgeschnitten als 70 Prozent aller Teilnehmer:innen. Dieses Ergebnis fließt in die ZEQ und in die Hochschulquote vieler Universitäten ein. Der TMS ist trainierbar – gezielte Vorbereitung über mehrere Monate verbessert das Ergebnis messbar (ITB Consulting, TMS-Statistik 2024).

Schritt 3: Wartezeit berechnen
Wartezeit wird in Semestern gezählt, ab dem Semester nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung. Sie fließt in die Hochschulquote ein – mit sehr unterschiedlichem Gewicht je nach Universität. Bei manchen Hochschulen gleicht eine lange Wartezeit eine schwächere Note aus, bei anderen kaum.

Schritt 4: Hochschulspezifische Auswahlordnungen lesen
Jede Universität veröffentlicht ihre Auswahlordnung – das Dokument, das exakt aufschlüsselt, welche Faktoren in welcher Gewichtung in der Hochschulquote zählen. Diese Ordnungen sind öffentlich zugänglich. Vergleiche mehrere Hochschulen und identifiziere, welche am besten zu deinem Profil passt.

Schritt 5: Historische NC-Werte als Orientierung nutzen
NC-Werte der vergangenen Semester zeigen eine Richtung – aber keine Garantie für die Zukunft. Nutze sie als Orientierung, nicht als feste Prognose. Hochschulstart und die Zulassungsseiten der Hochschulen veröffentlichen diese Daten.

Du willst wissen, welche Kombination aus Note, TMS-Ergebnis und Wartezeit bei dir realistisch ist – und welche Wege sich ergeben, falls das deutsche Verfahren nicht reicht? Ein persönliches Beratungsgespräch bei Medizinerschmiede gibt dir Klarheit.

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Internationaler Blick: Wie andere Länder Medizinstudienplätze vergeben (Stand: September 2026)

Das deutsche NC-System mit seinem Drei-Quoten-Modell ist international vergleichsweise ungewöhnlich. Ein Blick auf vier Länder zeigt, wie unterschiedlich der Zugang zum Medizinstudium geregelt wird – und welche Alternativen für deutschsprachige Bewerber:innen konkret infrage kommen.

Österreich: Aufnahmetest statt Abiturnote
In Österreich entscheidet nicht das Abitur, sondern der MedAT (Ärztlicher Aufnahmetest für das Medizinstudium) über die Zulassung. Der Test prüft kognitive Fähigkeiten, naturwissenschaftliches Wissen und soziale Kompetenz in einem mehrstündigen Verfahren. Jährlich werden rund 1.700 Plätze an den medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck vergeben sowie rund 600 Plätze an der Kepler Universität Linz. EU-Bürger:innen mit deutschem Abitur können sich bewerben. Wer im MedAT gut abschneidet, wird unabhängig von seiner Abiturnote zugelassen. Die Vorbereitung dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate; der Testtermin liegt jährlich im Juli (Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft, 2024).

Niederlande: Dezentrale Auswahl durch die Hochschulen
Die Niederlande haben das frühere Losverfahren 2017 durch dezentrale Auswahl (decentrale selectie) ersetzt. Universitäten wie Erasmus Rotterdam, Amsterdam UMC oder Maastricht legen eigene Auswahlverfahren fest – mit Motivationsschreiben, Eignungstests, Interviews oder Kombinationen davon. Bundesweit stehen rund 2.900 Studienplätze zur Verfügung (Rijksoverheid, 2024). Das Studium erfolgt auf Niederländisch; ein B2-Sprachzertifikat ist Voraussetzung. Studiengebühren für EU-Bürger liegen bei etwa 2.300 Euro jährlich.

Frankreich: PASS/LAS als Reform des alten Numerus Clausus
Frankreich hat 2020 das PACES-System durch PASS (Parcours Accès Spécifique Santé) und LAS (Licences Accès Santé) abgelöst. PASS ist ein einjähriger Zugangskurs mit anschließender Auswahlquote; LAS ermöglicht den Einstieg über andere Bachelor-Studiengänge. Die Auswahlquoten liegen je nach Universität bei 15 bis 25 Prozent. Das System hat den Engpass nicht beseitigt, sondern umgestaltet. Für deutschsprachige Bewerber:innen ist es nur mit sehr guten Französischkenntnissen eine realistische Option (Ministère de l’Enseignement Supérieur, 2024).

Schweiz: EMS – strukturell ähnlich wie der TMS
Die Schweiz setzt seit Jahrzehnten auf den EMS (Eignungstest für das Medizinstudium), der – wie der deutsche TMS – von ITB Consulting entwickelt und durchgeführt wird. Er prüft kognitive Fähigkeiten und naturwissenschaftliche Grundlagen. An den fünf medizinischen Fakultäten (Zürich, Basel, Bern, Lausanne, Genf) stehen rund 900 Plätze zur Verfügung. Das EMS-Ergebnis ist der primäre Zulassungsfaktor; die Abiturnote spielt eine untergeordnete Rolle (Swissuniversities, EMS-Statistik 2024). Wer bereits TMS-Erfahrung hat, findet im EMS eine strukturell vertraute Aufgabenform.

Was diese vier Länder gemeinsam haben: Keines beseitigt das Grundproblem – mehr Bewerber:innen als Plätze. Aber sie lösen es auf unterschiedliche Weise. Wer in einem Aufnahmetest besser abschneidet als in der deutschen Abiturbestenquote, findet in Österreich oder der Schweiz echte Alternativen.

Was tun, wenn dein NC nicht reicht

Wenn deine Abiturnote auch mit TMS-Ergebnis, Wartezeit und ZEQ nicht für eine realistische Zulassungschance reicht, gibt es drei grundsätzliche Wege:

1. Wartezeit nutzen und Qualifikationen aufbauen
Wartezeit ist keine verlorene Zeit. Wer in dieser Phase gezielt den TMS vorbereitet, eine Ausbildung im Gesundheitsbereich beginnt oder relevante Berufserfahrung sammelt, verbessert sein Profil für die ZEQ und die Hochschulquote und hat beim nächsten Anlauf bessere Karten.

2. Private Hochschulen in Deutschland
Einige private Hochschulen wie die MSH Medical School Hamburg oder die Medizinische Hochschule Brandenburg vergeben Studienplätze über eigene Aufnahmetests und Auswahlgespräche – ohne Bindung an das staatliche NC-Verfahren. Die Studiengebühren liegen deutlich über dem staatlichen Niveau.

3. Auslandsstudium
Länder wie Ungarn, Tschechien, Polen, Bulgarien oder Österreich bieten Medizinstudium für Bewerber:innen an, die den deutschen NC nicht erfüllen. EU-weit anerkannte Abschlüsse berechtigen grundsätzlich zur deutschen Approbation. Die Zulassungsbedingungen variieren stark – von Eingangsprüfungen in Ungarn bis zum MedAT in Österreich.

Meine Meinung als Zahnarzt und Gründer

In Beratungsgesprächen bei Medizinerschmiede erkläre ich das Zulassungsverfahren regelmäßig. Und ich beobachte dabei fast immer dasselbe Muster: Die meisten Bewerber:innen kennen den NC als Zahl – aber nicht das System dahinter. Sie wissen nicht, dass es drei Quoten gibt. Sie wissen nicht, dass ihre Abiturnote je nach Bundesland unterschiedlich gewertet wird. Und sie wissen nicht, wie stark der TMS in der Hochschulquote zählen kann.

Das hat direkte Konsequenzen. Wer das Verfahren nicht versteht, bewirbt sich oft am falschen Ort oder mit der falschen Strategie – oder gibt zu früh auf, obwohl realistische Chancen bestanden hätten. Ich habe Bewerber:innen betreut, die mit einem 1,7er-Abitur und einem guten TMS-Ergebnis an deutschen Universitäten zugelassen wurden – und andere, die mit 1,4 durch falsche Hochschulwahl mehrfach scheiterten.

Aus meiner Beratungspraxis bei Medizinerschmiede sehe ich, dass eine gezielte TMS-Vorbereitung über vier bis sechs Monate einen Unterschied von 12 bis 18 Prozentrang-Punkten ausmachen kann – je nach Ausgangsniveau und Trainingsintensität. Das ist kein Automatismus, aber ein realistisches Potenzial, das viele unterschätzen.

Ich habe selbst 2015 das Medizinstudium in Sofia begonnen – nicht weil ich es so wollte, sondern weil der NC in Deutschland für mich damals nicht erreichbar schien. Heute weiß ich, dass das keine Niederlage war. Aber ich weiß auch: Das Verfahren ist für viele weniger undurchdringlich, als es auf den ersten Blick scheint – wenn man es versteht und strategisch vorgeht.

Zusammenfassung

  • Der NC für Medizin ist kein fester Wert, sondern das Ergebnis des Zulassungsverfahrens – er entsteht jedes Semester neu und variiert je nach Hochschule erheblich.
  • Das Drei-Quoten-System verteilt Studienplätze über Abiturbestenquote (30 %), Zusätzliche Eignungsquote (10 %) und Hochschulquote (60 %) – jede Quote hat eigene Kriterien und Gewichtungen.
  • Der Länderkorrekturfaktor beeinflusst, wie deine Abiturnote in der Abiturbestenquote bewertet wird – gleiche Note, unterschiedliche Chancen je nach Bundesland.
  • Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) ist ein entscheidender Hebel: Ein gutes Ergebnis kann in der ZEQ und in der Hochschulquote eine schwächere Abiturnote kompensieren.
  • International regeln Länder wie Österreich (MedAT), Niederlande (dezentrale Auswahl), Frankreich (PASS/LAS) und die Schweiz (EMS) den Zugang zum Medizinstudium grundlegend anders – mit echten Chancen für deutschsprachige Bewerber:innen.
  • Wer das Zulassungsverfahren versteht, trifft bessere Entscheidungen – bei der Hochschulwahl, beim TMS-Einsatz und bei der Frage, ob ein Auslandsstudium eine sinnvolle Alternative ist.

Weiterlesen:

Häufige Fragen zum NC Medizin berechnen

Was ist der NC für Medizin?

Der NC (Numerus Clausus) für Medizin ist kein offiziell festgelegter Grenzwert, sondern das Ergebnis des Zulassungsverfahrens. Er beschreibt die Note des letzten Bewerbers, der in einer bestimmten Quote einen Studienplatz erhalten hat. Im Wintersemester 2024/25 lag er je nach Hochschule zwischen 1,0 und 1,4 in der Abiturbestenquote (Statistisches Bundesamt, Hochschulstatistik WS 2024/25).

Kann ich den NC für das nächste Semester berechnen?

Nein – der NC für das kommende Semester lässt sich nicht im Voraus berechnen. Er hängt davon ab, wie viele Bewerber:innen mit welchen Noten in diesem Semester antreten. Historische NC-Werte der vergangenen Semester geben eine Orientierung, aber keine Garantie.

Was ist der Länderkorrekturfaktor?

Der Länderkorrekturfaktor gleicht unterschiedliche Notenspiegel der Bundesländer in der Abiturbestenquote aus. Ein identischer Abiturschnitt wird je nach Bundesland unterschiedlich gewichtet, weil die Notengebung bundesweit nicht einheitlich ist. Die aktuellen Faktoren veröffentlicht Hochschulstart jährlich.

Wie funktioniert die Hochschulquote?

Die Hochschulquote umfasst 60 Prozent aller Studienplätze und ist die größte der drei Quoten. Jede Universität entscheidet selbst, welche Faktoren in welcher Gewichtung zählen – typischerweise eine Kombination aus Abiturnote, Wartezeit, TMS-Ergebnis und einem eigenen Auswahlverfahren. Die Details stehen in der Auswahlordnung der jeweiligen Hochschule.

Hilft der TMS bei der Zulassung?

Ja – in zwei Quoten. In der Zusätzlichen Eignungsquote (ZEQ) kann ein gutes TMS-Ergebnis als eigenständiges Auswahlkriterium zählen. In der Hochschulquote berücksichtigen viele Universitäten den TMS als einen von mehreren Faktoren. Der TMS findet jährlich im Mai statt. Das Ergebnis ist durch gezielte Vorbereitung verbesserbar.

Was bedeutet Wartezeit bei der Hochschulzulassung?

Wartezeit wird in Semestern gezählt, beginnend mit dem Semester nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung. Sie fließt in die Hochschulquote ein – mit hochschulspezifischer Gewichtung. Bei einigen Universitäten kann Wartezeit eine schwächere Abiturnote teilweise ausgleichen; bei anderen spielt sie kaum eine Rolle.

Was ist die Landarztquote?

Seit 2019 können Bundesländer bis zu zehn Prozent ihrer Medizinstudienplätze als Landarztquote ausschreiben. Bewerber:innen verpflichten sich dabei, nach dem Studium mindestens zehn Jahre als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten Region zu arbeiten. Die NC-Anforderungen sind in dieser Quote deutlich niedriger. Nicht alle Bundesländer nutzen die Landarztquote.

Kann ich mich mit ausländischem Abitur in Deutschland für Medizin bewerben?

Ja, grundsätzlich. EU-Bürger:innen mit einem anerkannten Schulabschluss können sich über Hochschulstart bewerben. Ob und wie der Abschluss als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt wird, entscheiden die Kultusministerien der Länder. Eine frühzeitige Klärung der Äquivalenz ist wichtig.

Welche Alternativen gibt es zum deutschen NC-Verfahren?

Es gibt mehrere Wege: Private Hochschulen in Deutschland mit eigenem Auswahlverfahren, Aufnahmetests wie der MedAT in Österreich oder der EMS in der Schweiz, und ein Auslandsstudium in EU-Ländern wie Ungarn, Tschechien, Polen oder Bulgarien. EU-weit anerkannte Abschlüsse berechtigen grundsätzlich zur deutschen Approbation.

Wo finde ich aktuelle NC-Werte für Medizin?

Die aktuellsten NC-Werte veröffentlicht Hochschulstart nach jedem Zulassungsverfahren. Die Zulassungsseiten der einzelnen Universitäten führen Übersichten der vergangenen Semester. Plattformen wie Studis Online oder der Hochschulkompass der HRK aggregieren diese Daten und ermöglichen einen Vergleich.

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Marcel Kloos

Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede

Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.

Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.

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