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Ratgeber

Medizinstudium in der Slowakei – Studientransfer nach Europa

Medizinstudium in der Slowakei – Studientransfer nach Europa

18.09.2026

8 Minuten Lesezeit

Wer in der Slowakei Medizin studiert und über einen Wechsel an eine Universität in Europa nachdenkt, sucht meist nach denselben Dingen: ein Studium innerhalb der EU oder des EWR, ein Abschluss, der später in Deutschland, Österreich oder der Schweiz reibungslos zur Approbation führt, und eine Einstufung ins höhere Fachsemester ohne verlorene Studienjahre.

Die Medizinerschmiede begleitet seit Jahren Studierende, die ihr Medizinstudium von einer slowakischen Universität an eine europäische Fakultät verlegen. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie. Der Wechsel ist von jeder der englischsprachigen medizinischen Universitäten in der Slowakei möglich, unabhängig davon, in welchem Studienjahr du gerade stehst.

Unten findest du die vollständige Übersicht aller slowakischen Standorte. Für jede einzelne Universität gilt: Ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in Europa ist über uns planbar. Wie weit du dabei eingestuft wirst, prüfen wir in einer kostenlosen Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, die du jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragen kannst.

Medizinstudium von der Slowakei nach Europa verlegen: das ist die Ausgangslage

Die Slowakei ist EU-Mitglied, ihr Hochschulsystem ist auf internationale Studierende ausgerichtet, und die englischsprachigen medizinischen Fakultäten des Landes sind in ANABIN gelistet. Ein Abschluss von einer dieser staatlichen Universitäten wird in Deutschland nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie anerkannt, ohne Kenntnisprüfung.

Der Wechsel, den unsere Beratungen regelmäßig begleiten, hat einen anderen Ausgangspunkt. Die englischsprachigen Medizinprogramme in der Slowakei haben einen vergleichsweise dichten Prüfungsrhythmus. Einzelne Fächer, die im zweiten oder dritten Anlauf nicht bestanden werden, können schnell ein volles Studienjahr kosten. Das bereits Geleistete geht dabei nicht verloren: Alle bestandenen Fächer stehen als ECTS-Punkte zur Verfügung, und die Einstufung an der Zieluniversität richtet sich nach dem, was du bisher abgeschlossen hast.

Neben dem Prüfungstakt nennen uns Wechsler aus der Slowakei regelmäßig die Kosten als weiteren Faktor. Die Studiengebühren in Bratislava, Martin und Košice liegen mit rund 10.500 bis 14.500 Euro pro Jahr im oberen Bereich der europäischen NC-freien Standorte. Wer noch mehrere Studienjahre vor sich hat, merkt das in der Gesamtrechnung erheblich. Das ist keine Bewertung der fachlichen Ausbildung, die an den slowakischen Fakultäten solide und europäisch anerkannt ist. Es sind Fragen, die über den weiteren Studienverlauf entscheiden.

Alle medizinischen Universitäten in der Slowakei: von jedem dieser Standorte ist der Wechsel nach Europa möglich

Die folgende Übersicht umfasst alle medizinischen Fakultäten der Slowakei. Für jeden dieser Standorte gilt: Der Studientransfer an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern ist über die Medizinerschmiede planbar.

Bratislava

  • Comenius-Universität Bratislava, Medizinische Fakultät (LF UK): älteste und größte medizinische Fakultät des Landes, gegründet 1919, Humanmedizin und Zahnmedizin auf Englisch, sechs Jahre, 360 ECTS. Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Slowakische Medizinische Universität Bratislava (SZU): staatliche Universität mit medizinischer Fakultät, Lehrsprache überwiegend Slowakisch. Transfer nach Europa über uns möglich.

Martin

  • Comenius-Universität Bratislava, Jessenius-Medizinische Fakultät Martin (JLF UK): Standort im Norden der Slowakei, englischsprachiges Programm in Humanmedizin, sechs Jahre. Studientransfer nach Europa über uns planbar.

Košice

  • Pavol-Jozef-Šafárik-Universität Košice, Medizinische Fakultät (UPJŠ): zweitgrößte medizinische Fakultät des Landes, Humanmedizin und Zahnmedizin auf Englisch, sechs Jahre, 360 ECTS. Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.

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Wohin der Wechsel führt: 25+ Partneruniversitäten in EU, EWR und Beitrittskandidatenländern

Unsere 25+ Partneruniversitäten liegen in Mitgliedsstaaten der EU, im EWR und in den Ländern mit EU-Beitrittskandidatenstatus. Studiert wird auf Englisch oder Deutsch, das Studium ist NC-frei, und die Studiengebühren beginnen bei 250 Euro pro Monat.

Drei Standorte fragen Wechsler aus der Slowakei besonders häufig nach:

  • Foča, Bosnien und Herzegowina (EU-Beitrittskandidat), Medizinische Fakultät der Universität Ost-Sarajevo: einer unserer Kernstandorte, 3.500 Euro Studiengebühren pro Jahr. Foča fällt in der Praxis durch sehr hohe Einstufungen auf, also durch den Einstieg in ein hohes Studienjahr. Das letzte Studienjahr lässt sich über uns in Deutschland absolvieren.
  • Niš, Serbien (EU-Beitrittskandidat): 6.000 Euro Studiengebühren pro Jahr, englischsprachiges Medizinstudium mit klarer Prüfungsstruktur und planbarem Studienverlauf.
  • MediCampus Europeo, Malta (EU und Eurozone): 14.500 Euro pro Jahr, Studium vollständig innerhalb der EU, Englisch als Amtssprache des Landes.

Dazu kommen Partnerfakultäten in Polen, Ungarn, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Georgien und weiteren Ländern. Welcher Standort für dich der richtige ist, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf, deinem Budget und deinem Berufsziel ab. Wir sind neutral und legen dich nicht zu früh auf ein Land fest.

Einstufung ins höhere Fachsemester: was aus der Slowakei angerechnet wird

Die wichtigste Frage bei jedem Studientransfer lautet: Wie viel von dem, was ich schon geschafft habe, zählt weiter? Unsere Partnerstandorte ermöglichen in der Regel eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie im Einzelfall ausfällt, entscheidet die Fakultät nach Prüfung deiner Unterlagen.

Darauf kommt es dabei an: dein Transcript of Records mit den bestandenen Fächern und den zugehörigen ECTS-Punkten, das Studienjahr, in dem du aktuell stehst, und die Frage, ob noch Prüfungen offen sind. Genau das sehen wir uns gemeinsam an, bevor du irgendetwas entscheidest.

Aus unserer Praxis mit Wechslern aus Košice, Martin und Bratislava gilt: Je früher du dich meldest, desto mehr Spielraum gibt es. Plätze in höheren Studienjahren sind an jeder Partnerfakultät begrenzt, und wer kurz vor dem nächsten Semesterstart anfragt, hat deutlich weniger Optionen als jemand, der sich während des laufenden Semesters meldet.

Der Ablauf in fünf Schritten

  • Erstgespräch. Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, telefonisch, per Google Meet oder per WhatsApp. Eltern dürfen und sollen gerne dabei sein.
  • Unterlagenprüfung. Wir sehen uns deinen bisherigen Studienverlauf an und sagen dir, welche Standorte realistisch sind.
  • Standortwahl. Du entscheidest dich für eine Fakultät, wir sagen dir offen, was dort auf dich zukommt.
  • Bürokratie. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie.
  • Studienstart. Du steigst in dem Studienjahr ein, in das du eingestuft wurdest, und studierst in Europa weiter.

Was das Studium in Europa kostet

Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Die Lebenshaltung am Westbalkan liegt bei rund 450 bis 500 Euro im Monat.

Zum Vergleich: Die Studiengebühren in der Slowakei liegen je nach Standort und Fach bei rund 10.500 bis 14.500 Euro pro Studienjahr. Ein Wechsel nach Foča oder Niš bedeutet für viele Studierende über die verbleibenden Jahre eine erhebliche Entlastung bei den laufenden Kosten, und der Abschluss steht am Ende ebenfalls in Europa.

Kostenlose Studienberatung in 40 bis 50 Minuten, auch per WhatsApp

Du kannst dich jederzeit unkompliziert bei uns melden. Am schnellsten geht es per WhatsApp: kurze Nachricht, wir melden uns und stimmen einen Termin ab. Das Gespräch dauert 40 bis 50 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich, und danach weißt du konkret, welche europäischen Fakultäten für dich in Frage kommen und in welches Studienjahr du dort einsteigen könntest.

WhatsApp ist auch dann praktisch, wenn du gerade im Ausland bist und telefonisch schwer erreichbar, oder wenn deine Eltern aus einer anderen Stadt dazugeschaltet werden sollen. Wer lieber klassisch bucht, findet die Termine über unsere Kontaktseite.

Internationaler Blick

Der Studientransfer an eine europäische Medizinfakultät ist kein Sonderfall der Slowakei. Aus Bulgarien heraus begleiten wir jedes Jahr Wechsler mit ähnlichem Ausgangspunkt: Die englischsprachigen Medizinprogramme dort haben ebenfalls einen dichten Prüfungsrhythmus, und viele Studierende entscheiden sich nach dem zweiten Studienjahr für einen Wechsel nach Foča oder Niš, wo sie in ein hohes Fachsemester einsteigen. Aus Tschechien verläuft der Transfer nach Bosnien oder Serbien ähnlich: Wer die Vorklinik abgeschlossen hat, bringt eine starke ECTS-Grundlage mit und startet oft direkt im dritten oder vierten Studienjahr neu. Aus der Ukraine kommen seit 2022 besonders viele Anfragen, und die Anrechenbarkeit der dort absolvierten Vorklinik-Leistungen ist an unseren Partnerstandorten in der Regel höher als zunächst erwartet.

Was alle diese Wege verbindet: Der Abschluss soll am Ende innerhalb Europas liegen, und je früher der Transfer eingeleitet wird, desto weniger Studienzeit geht verloren.

Meinung des Autors

Ich habe selbst mit 24 in Sofia angefangen, war also Späteinsteiger, und weiß aus eigener Erfahrung, wie viel davon abhängt, ob der Prüfungsrhythmus einer Fakultät zu einem passt. Bei Wechslern aus der Slowakei sehe ich jedes Jahr dasselbe Muster: Die meisten kommen zu uns, nachdem ein Prüfungsversuch zu viel hinter ihnen liegt. Dabei wäre ein Semester früher der Moment gewesen, an dem der Wechsel ohne Zeitverlust möglich gewesen wäre.

Die slowakischen Fakultäten bilden fachlich gut aus. Wer dort merkt, dass der Prüfungstakt nicht zu ihm passt, hat mit seinen bestandenen ECTS-Punkten die Grundlage für einen Wechsel. Ich sehe das in jedem dieser Gespräche: Wie viel früher dieser Schritt möglich gewesen wäre. Die Welt braucht mehr Ärztinnen und Ärzte, und wer seinen Studienstandort rechtzeitig anpasst, hat am Ende am wenigsten verloren.

Fazit

  • Von jeder englischsprachigen medizinischen Universität in der Slowakei ist ein Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Zielorte sind 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern, NC-frei und ab 250 Euro Studiengebühren pro Monat.
  • Foča (3.500 Euro pro Jahr) ist einer unserer Kernstandorte und fällt durch sehr hohe Einstufungen auf, Niš liegt bei 6.000 Euro, Malta bei 14.500 Euro.
  • Die Einstufung erfolgt auf Basis der bestandenen Fächer und ECTS-Punkte. Jeder Fall wird individuell in einer kostenlosen Studienberatung geprüft.
  • Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragbar.
  • Je früher der Transfer eingeleitet wird, desto mehr Optionen stehen bei den höheren Studienjahren noch offen.

Wer aus der Slowakei nach Europa wechseln möchte, hat mit einem frühen Transfer die meisten Möglichkeiten. Plätze in höheren Studienjahren sind begrenzt, und jedes Semester, das ohne Entscheidung vergeht, verengt die Auswahl. Ein 40-minütiges Gespräch reicht, um zu wissen, wo du stehst und welche europäischen Fakultäten für dich in Frage kommen.

Die Welt braucht mehr Ärztinnen und Ärzte. Wer den Studientransfer früh plant und den richtigen Standort findet, kommt dorthin.

Weiterlesen: Studientransfer aus der Slowakei | Medizin und Zahnmedizin in Foča | Medizinstudium in Niš | Alle Partneruniversitäten

Häufige Fragen zum Wechsel aus der Slowakei nach Europa

Kann ich mein Medizinstudium aus der Slowakei nach Europa verlegen?

Ja. Von jeder englischsprachigen medizinischen Universität in der Slowakei ist ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern möglich. Wir prüfen deinen Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.

Verliere ich beim Wechsel Studienjahre?

Ziel ist immer eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie ausfällt, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf ab und wird im Einzelfall geprüft. Je früher der Transfer geplant wird, desto besser sind in der Regel die Optionen.

In welchem Studienjahr kann ich wechseln?

Ein Wechsel ist aus jedem Studienjahr heraus denkbar. Grundlage ist immer der bisherige Studienverlauf mit den bestandenen Fächern und ECTS-Punkten. Wir prüfen jeden Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.

Wird der Abschluss einer Partneruniversität in Deutschland anerkannt?

Abschlüsse aus EU-Mitgliedsstaaten werden nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt. Bei Abschlüssen aus Ländern mit EU-Beitrittskandidatenstatus folgt die Gleichwertigkeitsprüfung. Welcher Weg für dich gilt, hängt davon ab, welche Partneruniversität du wählst.

Was kostet das Studium nach dem Wechsel?

Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Welcher Standort zu deinem Budget passt, klären wir gemeinsam in der Beratung.

Muss ich in der Slowakei erst exmatrikuliert sein, bevor ich wechseln kann?

Nein. Der Wechsel wird geplant, solange du noch eingeschrieben bist, was sogar die bessere Ausgangslage ist, weil damit alle Optionen noch offen sind. Wie das im Einzelfall abläuft, klären wir im kostenlosen Beratungsgespräch.

Wie melde ich mich bei euch?

Am schnellsten per WhatsApp unter diesem Link. Eine kurze Nachricht genügt, danach stimmen wir einen Termin für die kostenlose Studienberatung ab, die 40 bis 50 Minuten dauert. Alternativ geht es auch über die Kontaktseite.

Kostet die Beratung etwas?

Nein. Die Studienberatung ist kostenlos und unverbindlich. Wir prüfen deine Unterlagen und sagen dir, an welcher unserer 25+ Partneruniversitäten ein Studienstart planbar ist und in welches Studienjahr du einsteigen könntest.

Können meine Eltern beim Gespräch dabei sein?

Sehr gerne. Viele Familien führen das Gespräch gemeinsam, und über WhatsApp lassen sich auch Eltern dazuschalten, die an einem anderen Ort sind.

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Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen

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Über den Autor

Marcel Kloos

Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede

Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.

Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.

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