Medizinstudium in Portugal – Studientransfer nach Europa
18.09.2026
Medizinstudium von Portugal nach Europa verlegen: das ist die Ausgangslage
Portugal ist EU-Mitglied. Das klingt nach einer unkomplizierten Ausgangslage, und für viele Fragen rund um Anerkennung und Approbation ist das auch so. Wer an einer staatlichen portugiesischen Universität den Mestrado Integrado em Medicina abschließt, hält am Ende einen EU-Abschluss in der Hand, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt wird.
Was viele erst im laufenden Studium merken: Das Medizinstudium an staatlichen Universitäten findet ausschließlich auf Portugiesisch statt. Ab dem dritten Studienjahr, sobald die klinische Ausbildung beginnt, entscheidet die Sprache darüber, wie viel man am Krankenbett wirklich aufnehmen kann. Wer Portugiesisch nicht auf akademischem Niveau beherrscht, stößt genau dort an eine Grenze, wo Medizin erst richtig beginnt.
An der Universidade Fernando Pessoa in Porto gibt es ein englischsprachiges Programm. Doch die Studiengebühren von 10.250 Euro pro Semester summieren sich über sechs Studienjahre auf einen hohen sechsstelligen Betrag. Für manche Familien bricht die Finanzierung irgendwann weg. Und bei manchen Studierenden wird eine einzelne Prüfung zum Nadelöhr, das ein ganzes Studienjahr blockiert.
Das sind die Gründe, aus denen Studierende aus Portugal zu uns kommen: Sprache im klinischen Abschnitt, Kosten an privaten Hochschulen, eine Prüfung, die sich wiederholt. Was in jedem dieser Fälle gilt: Bestandene Fächer nimmst du mit. Wer früh plant, verliert kein Studienjahr.
Alle medizinischen Universitäten in Portugal: von jedem dieser Standorte ist der Wechsel nach Europa möglich
Die folgende Übersicht umfasst die staatlichen Medizinfakultäten und die private Hochschule mit englischsprachigem Medizinstudium. Hinter jedem Eintrag steht dieselbe Aussage: Der Studientransfer an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern ist über die Medizinerschmiede planbar.
Lissabon
- Faculdade de Medicina – Universidade de Lisboa (FMUL): Wechsel nach Europa über uns möglich.
- NOVA Medical School – Universidade NOVA de Lisboa (NMS): Wechsel nach Europa über uns möglich.
Porto
- Faculdade de Medicina – Universidade do Porto (FMUP): Studientransfer nach Europa über uns planbar.
- Instituto de Ciências Biomédicas Abel Salazar – Universidade do Porto (ICBAS): Studientransfer nach Europa über uns planbar.
- Universidade Fernando Pessoa, Escola de Medicina e Ciências Biomédicas: Studientransfer nach Europa über uns planbar.
Coimbra
- Faculdade de Medicina – Universidade de Coimbra (FMUC): Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.
Weitere Standorte
- Escola de Medicina – Universidade do Minho, Braga: Transfer nach Europa über uns möglich.
- Faculdade de Ciências da Saúde – Universidade da Beira Interior (UBI), Covilhã: Transfer nach Europa über uns möglich.
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Wohin der Wechsel führt: 25+ Partneruniversitäten in EU, EWR und Beitrittskandidatenländern
Unsere 25+ Partneruniversitäten liegen in Mitgliedsstaaten der EU, im EWR und in Ländern mit EU-Beitrittskandidatenstatus. Studiert wird auf Englisch oder Deutsch, das Studium ist NC-frei, und die Studiengebühren beginnen bei 250 Euro pro Monat.
Drei Standorte sind bei Wechslern aus Portugal besonders gefragt:
- Foča, Bosnien und Herzegowina (EU-Beitrittskandidat), Medizinische Fakultät der Universität Ost-Sarajevo: einer unserer Kernstandorte, 3.500 Euro Studiengebühren pro Jahr. Foča fällt in der Praxis durch sehr hohe Einstufungen auf, also durch den Einstieg in ein hohes Studienjahr. Das letzte Studienjahr lässt sich über uns in Deutschland absolvieren.
- Niš, Serbien (EU-Beitrittskandidat): 6.000 Euro Studiengebühren pro Jahr, englischsprachiges Medizinstudium.
- MediCampus Europeo, Malta (EU und Eurozone): 14.500 Euro pro Jahr, Studium vollständig innerhalb der EU.
Dazu kommen Partnerfakultäten in Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Georgien und weiteren Ländern. Welcher Standort für dich der richtige ist, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf, deinem Budget und deinem Berufsziel ab. Wir schauen uns das neutral und gemeinsam mit dir an.
Einstufung ins höhere Fachsemester: was aus Portugal angerechnet wird
Die wichtigste Frage bei jedem Studientransfer lautet: Wie viel von dem, was ich schon absolviert habe, zählt weiter? Unsere Partnerstandorte ermöglichen in der Regel eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie im Einzelfall ausfällt, entscheidet die Fakultät nach Prüfung deiner Unterlagen.
Was dabei zählt: dein Transcript of Records mit den bestandenen Fächern und den zugehörigen ECTS-Punkten, das Studienjahr, in dem du gerade stehst, und ob noch Prüfungen offen sind. Bestandene Fächer aus Portugal werden nach Fachinhalt und ECTS bewertet – nicht nach der Unterrichtssprache. Wer an einer staatlichen portugiesischen Universität auf Portugiesisch studiert hat, ist bei der Einstufung nicht benachteiligt.
Ein Hinweis aus der Praxis: Je früher du dich meldest, desto mehr Spielraum gibt es. Plätze in höheren Studienjahren sind begrenzt, und wer erst kurz vor Semesterbeginn fragt, verliert Optionen, die noch Monate vorher offen gewesen wären.
Der Ablauf in fünf Schritten
- Erstgespräch. Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, telefonisch, per Google Meet oder per WhatsApp. Eltern dürfen und sollen gerne dabei sein.
- Unterlagenprüfung. Wir sehen uns deinen bisherigen Studienverlauf an und sagen dir, welche Standorte realistisch sind.
- Standortwahl. Du entscheidest dich für eine Fakultät, wir sagen dir offen, was dort auf dich zukommt.
- Bürokratie. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie.
- Studienstart. Du steigst in dem Studienjahr ein, in das du eingestuft wurdest, und studierst in Europa weiter.
Was das Studium in Europa kostet
Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Die Lebenshaltung am Westbalkan liegt bei rund 450 bis 500 Euro im Monat.
Zum Vergleich: Wer in Porto an der Universidade Fernando Pessoa studiert, zahlt 10.250 Euro pro Semester, also 20.500 Euro im Studienjahr. Über vier verbleibende Studienjahre ist der Unterschied zu Foča oder Niš ein fünfstelliger Betrag, dazu kommen die niedrigeren Lebenshaltungskosten auf dem Westbalkan. Der Wechsel nach Europa bedeutet in vielen Fällen nicht höhere, sondern deutlich niedrigere Gesamtkosten. Auslands-BAföG kann unter bestimmten Bedingungen für das Studium in EU-Ländern und EU-Beitrittskandidaten beantragt werden – das lohnt sich zu prüfen.
Kostenlose Studienberatung in 40 bis 50 Minuten, auch per WhatsApp
Du kannst dich jederzeit unkompliziert bei uns melden. Am schnellsten geht es per WhatsApp: kurze Nachricht, wir melden uns und stimmen einen Termin ab. Das Gespräch dauert 40 bis 50 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich, und danach weißt du konkret, welche europäischen Fakultäten für dich in Frage kommen und in welches Studienjahr du dort einsteigen könntest.
WhatsApp ist auch praktisch, wenn du gerade in Portugal bist und telefonisch schwer erreichbar, oder wenn deine Eltern aus einer anderen Stadt dazugeschaltet werden sollen. Wer lieber klassisch bucht, findet die Termine über unsere Kontaktseite.
Internationaler Blick
Der Hochschulwechsel Medizin aus einem EU-Land an eine andere europäische Fakultät ist kein Sonderfall. Aus Spanien kommen Studierende häufig wegen der Unterrichtssprache: Wer auf Spanisch studiert, aber langfristig im deutschsprachigen Raum arbeiten will, plant den Abschluss besser an einem englischsprachigen Standort und nutzt dafür den Studientransfer. Aus Bulgarien zeigen unsere internen Daten eine besonders gute Passform für Foča, weil die Fächerstruktur an bulgarischen Medizinischen Universitäten gut auf die dortigen Einstufungsregeln trifft. Aus Griechenland wechseln Studierende oft aus Kostengründen: Die Studiengebühren an privaten Standorten in Athen liegen ähnlich hoch wie in Porto, und Foča oder Niš bieten vergleichbare akademische Qualität zu einem Bruchteil davon.
Was diese Wege verbindet: Anrechnung von ECTS aus dem Herkunftsland ist möglich, und je früher der Transfer geplant wird, desto weniger Studienzeit geht verloren. Das gilt auch aus Portugal.
Meinung des Autors
Ich habe selbst in Sofia Zahnmedizin studiert und mit 24 angefangen, war also selbst Späteinsteiger. Ich weiß deshalb ziemlich genau, wie sich ein Studienjahr anfühlt, das nicht so läuft wie geplant, und wie schnell aus einer einzelnen Prüfung ein verlorenes Jahr wird.
Bei Wechslern aus Portugal sehe ich am häufigsten einen Gedanken, der verständlich ist, aber teuer werden kann: Man will erst mal abwarten und sehen, ob es sich mit der Sprache noch einrenkt. Das Portugiesische nimmt man sich vor, nebenher, während man gleichzeitig Anatomie, Physiologie und Pathologie paukt. Im ersten Jahr funktioniert das noch irgendwie. Im dritten, sobald man am Krankenbett steht, merkt man, was man verpasst hat.
Wer früh zu mir kommt, hat alle Optionen. Wer wartet, bis der Druck zu groß wird, hat weniger. Das ist keine Kritik an Portugal als Studienland, das Land hat gute Kliniken und eine echte medizinische Tradition. Es ist einfach die Beobachtung aus vielen Beratungsgesprächen. Die Welt braucht mehr Ärztinnen und Ärzte – und der Weg dorthin ist planbarer, als er von innen aussieht.
Fazit
- Von jeder medizinischen Universität in Portugal ist ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten möglich – ob staatliche Fakultät oder private Hochschule.
- Zielorte sind Länder in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern, NC-frei, auf Englisch, ab 250 Euro Studiengebühren pro Monat.
- Foča (3.500 Euro pro Jahr) ist einer unserer Kernstandorte und fällt durch sehr hohe Einstufungen auf. Niš liegt bei 6.000 Euro, Malta bei 14.500 Euro.
- Bestandene Fächer aus Portugal werden nach Fachinhalt und ECTS angerechnet, unabhängig davon, ob der Unterricht auf Portugiesisch oder Englisch stattfand.
- Ziel ist immer eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Jeder Fall wird einzeln geprüft.
- Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragbar.
Wer aus Portugal wechseln will, sollte vor allem eines nicht tun: warten. Plätze in höheren Studienjahren sind begrenzt, und jedes Semester, das vergeht, verringert die Auswahl. Ein 40-minütiges Gespräch reicht, um zu wissen, wo du stehst und welche Wege für dich offenstehen.
Weiterlesen: Studientransfer aus Portugal | Medizin studieren in Porto | Approbation und Anerkennung | Alle Partneruniversitäten
Häufige Fragen zum Wechsel aus Portugal nach Europa
Kann ich mein Medizinstudium aus Portugal an eine andere Universität in Europa verlegen?
Ja. Von jeder medizinischen Universität in Portugal ist ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern möglich. Wir prüfen jeden Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.
Verliere ich beim Wechsel Studienjahre?
Das Ziel ist immer eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch die Einstufung ausfällt, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf ab und wird im Einzelfall von der Zielfakultät entschieden. In der Praxis zeigen unsere Partnerstandorte, besonders Foča, häufig sehr hohe Einstufungen.
Werden Leistungen anerkannt, wenn ich auf Portugiesisch studiert habe?
Ja. Entscheidend für die Anrechnung sind Fachinhalt und ECTS-Punkte, nicht die Unterrichtssprache. Wer an einer staatlichen portugiesischen Universität auf Portugiesisch studiert hat, ist bei der Einstufung an unseren Partnerstandorten nicht benachteiligt.
In welchem Studienjahr kann ich wechseln?
Ein Wechsel ist aus jedem Studienjahr möglich. Je früher du dich meldest, desto größer ist die Auswahl, weil Plätze in höheren Studienjahren begrenzt sind.
Wird der Abschluss einer Partneruniversität in Deutschland anerkannt?
Abschlüsse aus EU-Mitgliedsstaaten werden nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt. Bei Abschlüssen aus Ländern mit EU-Beitrittskandidatenstatus – wie Bosnien und Herzegowina oder Serbien – folgt die Gleichwertigkeitsprüfung, danach die Approbation über die zuständige Landesbehörde. Die genaue Situation klären wir individuell in der kostenlosen Studienberatung.
Was kostet das Studium nach dem Wechsel?
Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Dazu kommen Lebenshaltungskosten von rund 450 bis 500 Euro im Monat am Westbalkan.
Muss ich für den Wechsel eine neue Sprache lernen?
An unseren Partnerstandorten wird auf Englisch oder Deutsch studiert. Sprachkurse für den klinischen Alltag gehören an einigen Fakultäten zum Curriculum und erleichtern die Kommunikation mit Patienten. Eine bestimmte Sprachvoraussetzung in der Landessprache des Ziellandes ist für die Zulassung nicht erforderlich.
Wie melde ich mich bei euch?
Am schnellsten per WhatsApp. Eine kurze Nachricht genügt, danach stimmen wir einen Termin für die kostenlose Studienberatung ab, die 40 bis 50 Minuten dauert. Alternativ findest du uns über die Kontaktseite.
Können meine Eltern beim Gespräch dabei sein?
Sehr gerne. Viele Familien führen das Gespräch gemeinsam, und über WhatsApp lassen sich auch Eltern dazuschalten, die an einem anderen Ort sind. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen
Über 500 vermittelte Studienplätze an mehr als 25 Partneruniversitäten in über 10 Ländern. Die Erfahrungen unserer Studierenden kannst du unabhängig auf Trustpilot nachlesen.
Über den Autor

Marcel Kloos
Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede
Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.
Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.
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