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Ratgeber

Medizinstudium in Österreich – Studientransfer nach Europa

Medizinstudium in Österreich – Studientransfer nach Europa

18.09.2026

8 Minuten Lesezeit

Wer in Österreich Medizin studiert und über einen Wechsel an eine Universität in Europa nachdenkt, hat meist konkrete Gründe: Die Studiengebühren an einer der vier privaten Medizinunis in Österreich liegen zwischen 21.000 und fast 30.000 Euro im Jahr, der Prüfungstakt lässt sich an einzelnen Fakultäten schwer in den eigenen Rhythmus bringen, oder der klinische Teil des Studiums soll auf Englisch stattfinden statt auf Deutsch. Manchmal ist es auch schlicht das Ziel, das Studium an einem anderen europäischen Standort weiterzuführen.

Die Medizinerschmiede begleitet seit Jahren Studierende, die ihr Medizinstudium von einer österreichischen Universität an eine andere europäische Fakultät verlegen. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie. Möglich ist der Wechsel von jeder der acht medizinischen Universitäten in Österreich, unabhängig davon, in welchem Studienjahr du gerade stehst.

Unten findest du die vollständige Übersicht aller österreichischen Standorte, aufgeteilt nach staatlichen und privaten Universitäten. Für jede einzelne Universität gilt: Ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in Europa ist über uns planbar. Wie weit du dabei eingestuft wirst, prüfen wir in einer kostenlosen Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, die du jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragen kannst.

Medizinstudium von Österreich nach Europa verlegen: das ist die Ausgangslage

Österreich ist Mitglied der Europäischen Union. Das hat für einen Hochschulwechsel einen direkten Vorteil: Ein Abschluss an einer unserer Partneruniversitäten innerhalb der EU wird in Deutschland nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt. Diese Frage, über die sich Wechsler aus Nicht-EU-Ländern noch ausführlich Gedanken machen müssen, ist für dich bereits positiv beantwortet.

Trotzdem gibt es gute Gründe, das Studium an einem anderen europäischen Standort fortzusetzen. Die vier staatlichen medizinischen Universitäten in Österreich vergeben ihre Plätze ausschließlich über den MedAT, einen einzigen Aufnahmetest pro Jahr, kombiniert mit einer Quotenregelung nach Staatsangehörigkeit. Wer diesen Test nicht schafft und stattdessen an einer der vier privaten Universitäten studiert, zahlt zwischen 21.000 und fast 30.000 Euro im Jahr. Ein Wechsel an eine europäische Partnerfakultät mit Studiengebühren ab 250 Euro pro Monat verändert die Gesamtrechnung erheblich.

Neben den Kosten nennen uns Wechsler regelmäßig dieselben Punkte: den Prüfungstakt an einzelnen Standorten, der sich nicht mit dem eigenen Lerntempo deckt, und den Wunsch, den klinischen Teil des Studiums auf Englisch zu absolvieren. Das ist keine Kritik an den österreichischen Fakultäten, deren akademisches Niveau bekannt ist. Es sind schlicht die Fragen, die über den weiteren Berufsweg entscheiden.

Alle medizinischen Universitäten in Österreich: von jedem dieser Standorte ist der Wechsel nach Europa möglich

Die folgende Übersicht umfasst alle acht Universitäten mit Medizinstudium in Österreich, aufgeteilt nach staatlichen und privaten Einrichtungen. Hinter jedem Eintrag steht dieselbe Aussage: Der Studientransfer an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern ist über die Medizinerschmiede planbar.

Staatliche medizinische Universitäten

  • Medizinische Universität Wien, Wien: Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Medizinische Universität Graz, Graz: Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck: Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Johannes Kepler Universität Linz, Medizinische Fakultät, Linz: Wechsel nach Europa über uns möglich.

Private medizinische Universitäten

  • Sigmund Freud Privatuniversität (SFU), Wien: Studientransfer nach Europa über uns planbar.
  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU), Salzburg: Studientransfer nach Europa über uns planbar.
  • Karl Landsteiner Privatuniversität (KL), Krems: Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.
  • Danube Private University (DPU), Krems: Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.

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Wohin der Wechsel führt: 25+ Partneruniversitäten in EU, EWR und Beitrittskandidatenländern

Unsere 25+ Partneruniversitäten liegen in Mitgliedsstaaten der EU, im EWR und in den Ländern mit EU-Beitrittskandidatenstatus. Studiert wird auf Englisch oder Deutsch, das Studium ist NC-frei, und die Studiengebühren beginnen bei 250 Euro pro Monat.

Drei Standorte fragen Wechsler aus Österreich besonders häufig nach:

  • Foča, Bosnien und Herzegowina (EU-Beitrittskandidat), Medizinische Fakultät der Universität Ost-Sarajevo: einer unserer Kernstandorte, 3.500 Euro Studiengebühren pro Jahr. Foča fällt in der Praxis durch sehr hohe Einstufungen auf, also durch den Einstieg in ein hohes Studienjahr. Das letzte Studienjahr lässt sich über uns in Deutschland absolvieren.
  • Niš, Serbien (EU-Beitrittskandidat): 6.000 Euro Studiengebühren pro Jahr, englischsprachiges Medizinstudium.
  • MediCampus Europeo, Malta (EU und Eurozone): 14.500 Euro pro Jahr, Studium vollständig innerhalb der EU.

Dazu kommen die Partnerfakultäten in Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Georgien und weiteren Ländern. Welcher Standort für dich der richtige ist, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf, deinem Budget und deinem Berufsziel ab. Wir sind neutral und unabhängig und legen dich deshalb nicht zu früh auf ein Land fest.

Einstufung ins höhere Fachsemester: was aus Österreich angerechnet wird

Die wichtigste Frage bei jedem Studientransfer lautet: Wie viel von dem, was ich schon geschafft habe, zählt weiter? Unsere Partnerstandorte ermöglichen in der Regel eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie im Einzelfall ausfällt, entscheidet die Fakultät nach Prüfung deiner Unterlagen.

Österreich nutzt das ECTS-System, wie es in der EU üblich ist. Dein Transcript of Records aus Wien, Graz, Innsbruck, Linz oder einer der privaten Universitäten bildet damit eine klare Grundlage für die Anrechnung. Darauf kommt es dabei an: die bestandenen Fächer mit den zugehörigen ECTS-Punkten, das Studienjahr, in dem du aktuell stehst, und die Frage, ob noch Prüfungen offen sind. Genau das sehen wir uns gemeinsam an, bevor du irgendetwas entscheidest.

Ein Hinweis aus der Praxis: Je früher du dich meldest, desto mehr Spielraum gibt es. Plätze in höheren Studienjahren sind an jeder Fakultät begrenzt, und wer erst wenige Wochen vor Semesterbeginn anfragt, verliert Optionen, die im Frühjahr noch offen gewesen wären.

Der Ablauf in fünf Schritten

  • Erstgespräch. Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, telefonisch, per Google Meet oder per WhatsApp. Eltern dürfen und sollen gerne dabei sein.
  • Unterlagenprüfung. Wir sehen uns deinen bisherigen Studienverlauf an und sagen dir, welche Standorte realistisch sind.
  • Standortwahl. Du entscheidest dich für eine Fakultät, wir sagen dir offen, was dort auf dich zukommt.
  • Bürokratie. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie.
  • Studienstart. Du steigst in dem Studienjahr ein, in das du eingestuft wurdest, und studierst in Europa weiter.

Was das Studium in Europa kostet

Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Die Lebenshaltung am Westbalkan liegt bei rund 450 bis 500 Euro im Monat.

Zum Vergleich: Die Studiengebühren an den privaten Universitäten in Österreich beginnen bei rund 21.000 Euro im Jahr und können bei einzelnen Programmen deutlich höher liegen. Wer nach einem nicht bestandenen MedAT an einer österreichischen Privatuniversität begonnen hat, kann durch einen Wechsel an eine europäische Partnerfakultät die Gesamtkosten des Studiums erheblich senken und gleichzeitig innerhalb Europas zum Abschluss kommen.

Kostenlose Studienberatung in 40 bis 50 Minuten, auch per WhatsApp

Du kannst dich jederzeit unkompliziert bei uns melden. Am schnellsten geht es per WhatsApp: kurze Nachricht, wir melden uns und stimmen einen Termin ab. Das Gespräch dauert 40 bis 50 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich, und danach weißt du konkret, welche europäischen Fakultäten für dich in Frage kommen und in welches Studienjahr du dort einsteigen könntest.

WhatsApp ist auch dann praktisch, wenn du gerade im Ausland bist und telefonisch schwer erreichbar, oder wenn deine Eltern aus einer anderen Stadt dazugeschaltet werden sollen. Wer lieber klassisch bucht, findet die Termine über unsere Kontaktseite.

Internationaler Blick

Der Studientransfer innerhalb Europas ist kein Sonderfall, sondern ein eingespielter Weg. Aus Russland wechseln Studierende häufig wegen der Anerkennungsfrage: Ein russischer Abschluss führt in Deutschland über Gleichwertigkeits- und Kenntnisprüfung, ein EU-Abschluss über die automatische Anerkennung. Aus China heraus ist ein Hochschulwechsel innerhalb des Landes bei den englischsprachigen Medizinprogrammen praktisch ausgeschlossen, der Weg führt also ohnehin nach Europa. Aus der Ukraine wechseln Studierende häufig wegen der Anforderungen im klinischen Abschnitt.

Was alle diese Wege verbindet: Der Abschluss soll am Ende in Europa liegen, und je früher der Transfer erfolgt, desto weniger Studienzeit geht verloren.

Meinung des Autors

Ich habe selbst in Sofia Zahnmedizin studiert und mit 24 angefangen, war also selbst Späteinsteiger. Ich weiß deshalb ziemlich genau, wie sich ein Studienjahr anfühlt, das nicht so läuft wie geplant, und wie schnell aus einer einzelnen Prüfung ein verlorenes Jahr wird.

Bei Wechslern aus Österreich begegnet mir am häufigsten eine Situation, die sich über mehrere Semester aufgebaut hat: Man hat den MedAT nicht bestanden, ein Studium an einer Privatuniversität begonnen, und nach einem oder zwei Jahren stellt sich die Kostenfrage neu. Die Studiengebühren summieren sich, und die Frage, ob es nicht eine sinnvolle Alternative geben könnte, kommt in vielen Fällen zu spät. Sie sollte früher kommen. Ein 40-minütiges Gespräch reicht, um das zu klären. Die Welt braucht mehr Ärztinnen und Ärzte, und der Weg dorthin ist planbarer, als er von innen aussieht.

Fazit

  • Von jeder der acht medizinischen Universitäten in Österreich ist ein Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Zielorte sind 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern, NC-frei und ab 250 Euro Studiengebühren pro Monat.
  • Foča (3.500 Euro pro Jahr) ist einer unserer Kernstandorte und fällt durch sehr hohe Einstufungen auf, Niš liegt bei 6.000 Euro, Malta bei 14.500 Euro.
  • Österreich nutzt das ECTS-System, was die Grundlage für die Einstufung ins höhere Fachsemester bildet. Jeder Fall wird einzeln geprüft.
  • Ein Abschluss innerhalb der EU wird in Deutschland nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt.
  • Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragbar.

Wer aus Österreich nach Europa wechseln will, sollte vor allem eines nicht tun: warten. Plätze in höheren Studienjahren sind begrenzt, und jedes Semester, das vergeht, verringert die Auswahl. Ein 40-minütiges Gespräch reicht, um zu wissen, wo du stehst.

Weiterlesen: Medizinstudium in Österreich: MedAT, Universitäten und Kosten | Studientransfer aus Österreich | Approbation und Anerkennung | Alle Partneruniversitäten

Häufige Fragen zum Wechsel aus Österreich nach Europa

Kann ich mein Medizinstudium aus Österreich an eine andere europäische Universität verlegen?

Ja. Von jeder der acht medizinischen Universitäten in Österreich ist ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern möglich. Wir prüfen jeden Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.

Verliere ich beim Wechsel Studienjahre?

Ziel ist immer eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie ausfällt, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf ab und wird im Einzelfall geprüft. Österreich nutzt das ECTS-System, was die Vergleichbarkeit erleichtert.

In welchem Studienjahr kann ich wechseln?

Ein Wechsel ist aus jedem Studienjahr heraus denkbar. Je früher du dich meldest, desto größer ist die Auswahl, weil Plätze in höheren Studienjahren begrenzt sind.

Wird der Abschluss einer Partneruniversität in Deutschland anerkannt?

Abschlüsse aus EU-Mitgliedsstaaten werden nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt. Bei Abschlüssen aus Ländern mit Beitrittskandidatenstatus folgt die Gleichwertigkeitsprüfung und dann die Approbation.

Was kostet das Studium nach dem Wechsel?

Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro.

Lohnt sich ein Wechsel, wenn ich an einer staatlichen Universität in Österreich studiere?

Das hängt von deiner persönlichen Situation ab. Gründe können der Prüfungstakt, der Wunsch nach einem anderen Sprachprogramm oder persönliche Veränderungen sein. Wir prüfen jeden Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.

Kann ich von einer privaten Universität in Österreich wechseln?

Ja. Von der SFU Wien, der PMU Salzburg, der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems oder der Danube Private University Krems ist ein Wechsel genauso möglich wie von den staatlichen Standorten. Für Wechsler aus österreichischen Privatunis spielt häufig auch der Kostenvergleich eine Rolle.

Wie melde ich mich bei euch?

Am schnellsten per WhatsApp. Kurze Nachricht genügt, danach stimmen wir einen Termin für die kostenlose Studienberatung ab, die 40 bis 50 Minuten dauert. Alternativ über die Kontaktseite per Telefon oder Google Meet.

Können meine Eltern beim Gespräch dabei sein?

Sehr gerne. Viele Familien führen das Gespräch gemeinsam, und über WhatsApp lassen sich auch Eltern dazuschalten, die an einem anderen Ort sind.

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Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen

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Über den Autor

Marcel Kloos

Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede

Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.

Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.

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