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Ratgeber

Medizinstudium in der Schweiz: Wechsel an eine Universität in Europa (EU, EWR und Beitrittskandidaten)

Medizinstudium in der Schweiz: Wechsel an eine Universität in Europa (EU, EWR und Beitrittskandidaten)

18.09.2026

9 Min. Lesezeit

Wer in der Schweiz Medizin studiert und an eine Universität in der EU, im EWR oder in einem EU-Beitrittskandidatenland wechseln möchte, sucht meist nach denselben Dingen: ein Abschluss innerhalb Europas, eine Einstufung ins höhere Fachsemester ohne verlorene Studienjahre und ein Weg zur Approbation, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz selbst möglichst reibungslos verläuft.

Die Medizinerschmiede begleitet seit Jahren Studierende, die ihr Medizinstudium von einer Universität außerhalb der EU an eine europäische Fakultät verlegen. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie. Der Wechsel ist von jeder medizinischen Universität der Schweiz möglich, unabhängig davon, in welchem Studienjahr du dich gerade befindest.

Unten findest du die vollständige Übersicht aller Schweizer Standorte, gegliedert nach Sprachregion. Für jede einzelne Universität gilt: Ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in Europa ist über uns planbar. Wie weit du dabei eingestuft wirst, prüfen wir in einer kostenlosen Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, die du jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragen kannst.

Medizinstudium von der Schweiz nach Europa verlegen: das ist die Ausgangslage

Die Schweiz gehört weder zur EU noch zum EWR. Das ist der Ausgangspunkt, an dem sich die rechtlichen Wege trennen. Ein Abschluss aus einem EU-Mitgliedsstaat wird in Deutschland nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt. Ein Schweizer Abschluss folgt dagegen der Logik der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union – ein Weg, der grundsätzlich funktioniert, aber über die Schweizer Anerkennungsbehörden koordiniert wird und eine eigene Verfahrensstruktur hat.

Wer das Medizinstudium innerhalb der EU abschließen möchte, muss deshalb nicht neu anfangen. Das bereits absolvierte Studium wird nach ECTS bewertet, und der Einstieg erfolgt in dem Studienjahr, das zum bisherigen Studienstand passt. Eine Hochschule in Bosnien und Herzegowina, Serbien oder innerhalb der EU kann die geleisteten Studienjahre anerkennen, unabhängig davon, ob sie aus Zürich, Bern oder Lausanne stammen.

Was Wechsler aus der Schweiz uns regelmäßig nennen, sind konkrete Überlegungen: die Lebenshaltungskosten in einer der teuersten Weltregionen, der Wunsch nach einem Abschluss innerhalb der EU, der die Approbation auf dem direkten Weg ermöglicht, oder schlicht ein geändertes Berufsziel. Das sind keine Kritikpunkte an den Schweizer Fakultäten, deren Ausbildungsqualität international sehr gut bewertet wird. Es sind die Fragen, die über den weiteren Berufsweg entscheiden.

Alle medizinischen Universitäten in der Schweiz: von jedem dieser Standorte ist der Wechsel nach Europa möglich

Die folgende Übersicht ist nach Sprachregion gegliedert und umfasst alle staatlichen Universitäten mit Medizinstudium in der Schweiz. Hinter jedem Eintrag steht dieselbe Aussage: Der Studientransfer an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern ist über die Medizinerschmiede möglich.

Deutschschweiz

  • Universität Zürich – Medizinische Fakultät: Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Universität Bern – Medizinische Fakultät: Studientransfer nach Europa über uns planbar.
  • Universität Basel – Medizinische Fakultät: Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.
  • Universität Freiburg (Fribourg) – Medizinische Fakultät (zweisprachig Deutsch/Französisch): Transfer nach Europa über uns möglich.

Romandie

  • Université de Genève – Faculté de médecine: Wechsel nach Europa über uns möglich.
  • Université de Lausanne – Faculté de biologie et de médecine: Studientransfer nach Europa über uns planbar.

Tessin

  • Università della Svizzera italiana – Medizinische Fakultät Lugano: Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.

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Wohin der Wechsel führt: 25+ Partneruniversitäten in EU, EWR und Beitrittskandidatenländern

Unsere 25+ Partneruniversitäten liegen in Mitgliedsstaaten der EU, im EWR und in Ländern mit EU-Beitrittskandidatenstatus. Studiert wird auf Englisch oder Deutsch, das Studium ist NC-frei, und die Studiengebühren beginnen bei 250 Euro pro Monat.

Drei Standorte fragen Wechsler aus der Schweiz besonders häufig nach:

  • Foča, Bosnien und Herzegowina (EU-Beitrittskandidat), Medizinische Fakultät der Universität Ost-Sarajevo: einer unserer Kernstandorte, 3.500 Euro Studiengebühren pro Jahr. Foča fällt in der Praxis durch sehr hohe Einstufungen auf, also durch den Einstieg in ein hohes Studienjahr. Das letzte Studienjahr lässt sich über uns in Deutschland absolvieren.
  • Niš, Serbien (EU-Beitrittskandidat): 6.000 Euro Studiengebühren pro Jahr, englischsprachiges Medizinstudium.
  • MediCampus Europeo, Malta (EU und Eurozone): 14.500 Euro pro Jahr, Studium vollständig innerhalb der EU.

Dazu kommen Partnerfakultäten in Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Georgien und weiteren Ländern. Welcher Standort für dich der richtige ist, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf, deinem Budget und deinem Berufsziel ab. Wir prüfen jeden Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.

Einstufung ins höhere Fachsemester: was aus der Schweiz angerechnet wird

Die wichtigste Frage bei jedem Studientransfer lautet: Wie viel von dem, was ich schon absolviert habe, zählt weiter? Unsere Partnerstandorte ermöglichen in der Regel eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie im Einzelfall ausfällt, entscheidet die Fakultät nach Prüfung der Unterlagen.

Darauf kommt es dabei an: dein Transcript of Records mit den bestandenen Fächern und den zugehörigen ECTS-Punkten, das Studienjahr, in dem du aktuell stehst, und die Frage, ob noch Prüfungen offen sind. Genau das sehen wir uns gemeinsam an, bevor du irgendetwas entscheidest.

Ein Hinweis aus der Praxis: Studierende aus der Schweiz bringen häufig einen Studienstand mit, der in einem hohen Studienjahr an der Zielfakultät eingestuft wird. Die Ausbildung an den Schweizer medizinischen Universitäten wird von unseren Partneruniversitäten bei der Einstufung entsprechend berücksichtigt. Je früher du dich meldest, desto mehr Spielraum gibt es, weil Plätze in höheren Studienjahren begrenzt sind.

Der Ablauf in fünf Schritten

  • Erstgespräch. Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, telefonisch, per Google Meet oder per WhatsApp. Eltern dürfen und sollen gerne dabei sein.
  • Unterlagenprüfung. Wir sehen uns deinen bisherigen Studienverlauf an und sagen dir, welche Standorte realistisch sind.
  • Standortwahl. Du entscheidest dich für eine Fakultät, wir sagen dir offen, was dort auf dich zukommt.
  • Bürokratie. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie.
  • Studienstart. Du steigst in dem Studienjahr ein, in das du eingestuft wurdest, und studierst in Europa weiter.

Was das Studium in Europa kostet

Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Die Lebenshaltung am Westbalkan liegt bei rund 450 bis 500 Euro im Monat.

Zum Vergleich: Die Lebenshaltungskosten allein in Zürich oder Genf liegen häufig bei über 2.000 Euro im Monat, Krankenversicherung und Miete eingerechnet. Der Wechsel nach Europa kann also auch aus finanzieller Sicht sinnvoll sein, wenn das Ziel ein Abschluss innerhalb der EU ist und der Berufsweg dorthin führt.

Kostenlose Studienberatung in 40 bis 50 Minuten, auch per WhatsApp

Du kannst dich jederzeit unkompliziert bei uns melden. Am schnellsten geht es per WhatsApp: kurze Nachricht, wir melden uns und stimmen einen Termin ab. Das Gespräch dauert 40 bis 50 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich, und danach weißt du konkret, welche europäischen Fakultäten für dich in Frage kommen und in welches Studienjahr du dort einsteigen könntest.

WhatsApp ist auch dann praktisch, wenn du gerade im Ausland bist und telefonisch schwer erreichbar, oder wenn deine Eltern aus einer anderen Stadt dazugeschaltet werden sollen. Wer lieber klassisch bucht, findet die Termine über unsere Kontaktseite.

Internationaler Blick

Der Wechsel aus einem Drittstaat nach Europa ist kein Sonderfall, sondern ein eingespielter Weg. Aus Russland wechseln Studierende vor allem wegen der Frage, wie der Abschluss später in Deutschland anerkannt wird. Aus der Ukraine führt der Weg an eine europäische Fakultät häufig wegen der Präsenzpflicht im klinischen Abschnitt. Aus Georgien zeigen unsere Daten einen wachsenden Anteil von Studierenden, für die Foča besonders gut funktioniert.

Was diese Wege verbindet: Der Abschluss soll am Ende in Europa liegen, und je früher der Transfer erfolgt, desto weniger Studienzeit geht verloren.

Meinung des Autors

Ich habe selbst in Sofia Zahnmedizin studiert und mit 24 angefangen, war also selbst Späteinsteiger. Als eidgenössisch anerkannter Zahnarzt, Gründer und Inhaber der Medizinerschmiede kenne ich das Schweizer Hochschulsystem aus einer Perspektive, die sich von der eines normalen Studienberaters unterscheidet. Ich weiß, wie Anerkennungsverfahren laufen, und ich sehe in der Praxis regelmäßig, wie gut Studienjahre aus der Schweiz an unseren Partneruniversitäten eingestuft werden.

Was mich bei Wechslern aus der Schweiz am meisten überrascht: Viele unterschätzen, wie gut ihre bisherigen Semester gewichtet werden. Wer an der Universität Zürich, Bern oder Basel studiert hat, bringt eine Ausbildung mit, die von unseren Partneruniversitäten anerkannt wird. Die Einstufung fällt in der Praxis gut aus. Die entscheidende Frage ist nicht, ob der Transfer klappt, sondern wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Die Welt braucht mehr Ärztinnen und Ärzte, und der Weg dorthin ist planbarer, als er von innen aussieht.

Fazit

  • Von jeder medizinischen Universität der Schweiz ist ein Wechsel nach Europa über uns möglich – aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin.
  • Zielorte sind 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern, NC-frei und ab 250 Euro Studiengebühren pro Monat.
  • Foča (3.500 Euro pro Jahr) ist einer unserer Kernstandorte und fällt durch sehr hohe Einstufungen auf, Niš liegt bei 6.000 Euro, Malta bei 14.500 Euro.
  • Ziel ist eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wir prüfen jeden Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.
  • Die Schweiz gehört nicht zur EU und nicht zum EWR – ein Abschluss innerhalb der EU eröffnet den direkten Weg zur Approbation über die EU-Berufsanerkennungsrichtlinie.
  • Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragbar.

Wer aus der Schweiz nach Europa wechseln will, sollte vor allem eines nicht tun: warten. Plätze in höheren Studienjahren sind begrenzt, und jedes Semester, das vergeht, verringert die Auswahl. Ein 40-minütiges Gespräch reicht, um zu wissen, wo du stehst.

Weiterlesen: Wechsel aus Russland nach Europa | Approbation und Anerkennung | Wechsel aus der Ukraine nach Europa | Alle Partneruniversitäten

Häufige Fragen zum Wechsel aus der Schweiz nach Europa

Kann ich mein Medizinstudium aus der Schweiz nach Europa verlegen?

Ja. Von jeder medizinischen Universität der Schweiz ist ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern möglich. Wir prüfen deinen Fall individuell und sagen dir, welche Standorte realistisch sind.

Verliere ich beim Wechsel Studienjahre?

Ziel ist immer eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie ausfällt, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf ab und wird im Einzelfall geprüft. Studierende aus der Schweiz werden erfahrungsgemäß gut eingestuft.

In welchem Studienjahr kann ich wechseln?

Ein Wechsel ist aus jedem Studienjahr heraus möglich. Je früher du dich meldest, desto größer ist die Auswahl, weil Plätze in höheren Studienjahren begrenzt sind.

Wird der Abschluss einer Partneruniversität in Deutschland anerkannt?

Abschlüsse aus EU-Mitgliedsstaaten werden nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt. Bei Abschlüssen aus Ländern mit Beitrittskandidatenstatus folgt die Gleichwertigkeitsprüfung, für die in der Praxis ein klar beschrittener Weg besteht.

Was kostet das Studium nach dem Wechsel?

Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro.

Muss ich für den Wechsel eine neue Sprache lernen?

An unseren Partnerstandorten wird auf Englisch oder Deutsch studiert. Landessprachliche Grundkurse gehören an einigen Fakultäten zum Curriculum, weil sie im Klinikalltag helfen.

Unterscheidet sich der Wechsel aus der Deutschschweiz von dem aus der Romandie oder dem Tessin?

Inhaltlich nicht. Der Studientransfer funktioniert von jeder Schweizer medizinischen Universität aus, unabhängig von der Unterrichtssprache oder der Sprachregion. Was zählt, ist dein Transcript of Records und der bisherige Studienverlauf.

Wie melde ich mich bei euch?

Am schnellsten per WhatsApp. Eine kurze Nachricht genügt, danach stimmen wir einen Termin für die kostenlose Studienberatung ab, die 40 bis 50 Minuten dauert. Alternativ über die Kontaktseite per Telefon oder Google Meet.

Kostet die Beratung etwas?

Nein. Die Studienberatung ist kostenlos und unverbindlich. Wir prüfen deine Unterlagen und sagen dir, an welcher unserer 25+ Partneruniversitäten ein Start planbar ist.

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Über den Autor

Marcel Kloos

Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede

Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.

Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.

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