Medizinstudium in Italien – Studientransfer nach Europa
18.09.2026
Medizinstudium von Italien nach Europa verlegen: das ist die Ausgangslage
Italien gehört zur EU, und ein an einer staatlichen italienischen Universität erworbener Medizinabschluss ist nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie innerhalb der EU automatisch anerkennungsfähig. Warum verlegen Studierende ihr Studium trotzdem an eine andere europäische Fakultät?
Die Gründe, die uns Wechsler regelmäßig nennen, liegen fast nie in der Qualität der Ausbildung. Die Universitäten in Bologna, Mailand oder Rom haben eine jahrhundertelange Tradition und bilden auf hohem Niveau aus. Was Studierende bewegt, sind konkrete Alltagsfragen: Das Studium an staatlichen Universitäten läuft an vielen Standorten auf Englisch, der Klinikbetrieb läuft jedoch auf Italienisch. Wer später in Deutschland oder der Schweiz als Arzt tätig sein möchte und ohnehin ein deutsch- oder englischsprachiges klinisches Umfeld bevorzugt, stellt sich irgendwann die Frage, ob der Standort noch zu den eigenen Plänen passt. Hinzu kommen der Prüfungstakt an einzelnen Fakultäten und die Gesamtkosten aus Studiengebühren und Lebenshaltung in Städten wie Mailand oder Rom.
Wer bereits in Italien studiert, muss in einem solchen Fall nicht neu anfangen. Das bereits absolvierte Studium wird nach ECTS bewertet, und der Einstieg an der neuen Universität erfolgt in dem Studienjahr, das zu deinem bisherigen Stand passt. Die Bologna-konforme Struktur der italienischen Studiengänge erleichtert die Anrechnung von ECTS-Punkten dabei erheblich. Ein Zeitverlust ist nicht die Regel.
Alle medizinischen Universitäten in Italien: von jedem dieser Standorte ist der Wechsel nach Europa möglich
Die folgende Übersicht umfasst die Universitäten in Italien, von denen wir regelmäßig Wechsler begleiten. Hinter jedem Eintrag steht dieselbe Aussage: Der Studientransfer an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern ist über die Medizinerschmiede planbar.
Norditalien
- Università degli Studi di Milano (Mailand): Wechsel nach Europa über uns möglich.
- Università degli Studi di Pavia: Wechsel nach Europa über uns möglich.
- Università degli Studi di Ferrara: Wechsel nach Europa über uns möglich.
Bologna und Emilia-Romagna
- Università di Bologna (eine der ältesten Universitäten der Welt, gegründet 1088): Studientransfer nach Europa über uns planbar.
Mittelitalien
- Università degli Studi di Firenze (Florenz): Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.
- Sapienza Università di Roma (Rom): Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.
- Università degli Studi di Perugia: Wechsel an eine europäische Fakultät über uns möglich.
Süditalien und Inseln
- Università degli Studi di Bari Aldo Moro (Bari): Transfer nach Europa über uns möglich.
- Università degli Studi di Catania (Catania): Transfer nach Europa über uns möglich.
Ist deine Universität nicht aufgeführt? Das ändert nichts. Wir begleiten Wechsler von allen medizinischen Fakultäten in Italien und prüfen jeden Fall einzeln.
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Wohin der Wechsel führt: 25+ Partneruniversitäten in EU, EWR und Beitrittskandidatenländern
Unsere 25+ Partneruniversitäten liegen in Mitgliedsstaaten der EU, im EWR und in den Ländern mit EU-Beitrittskandidatenstatus. Studiert wird auf Englisch oder Deutsch, das Medizinstudium in Europa ist NC-frei, und die Studiengebühren beginnen bei 250 Euro pro Monat.
Drei Standorte fragen Wechsler aus Italien besonders häufig nach:
- Foča, Bosnien und Herzegowina (EU-Beitrittskandidat), Medizinische Fakultät der Universität Ost-Sarajevo: einer unserer Kernstandorte, 3.500 Euro Studiengebühren pro Jahr. Foča fällt in der Praxis durch sehr hohe Einstufungen auf, also durch den Einstieg in ein hohes Studienjahr. Das letzte Studienjahr lässt sich über uns in Deutschland absolvieren.
- Niš, Serbien (EU-Beitrittskandidat): 6.000 Euro Studiengebühren pro Jahr, englischsprachiges Medizinstudium.
- MediCampus Europeo, Malta (EU und Eurozone): 14.500 Euro pro Jahr, Studium vollständig innerhalb der EU.
Dazu kommen die Partnerfakultäten in Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Georgien und weiteren Ländern. Welcher Standort für dich der richtige ist, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf, deinem Budget und deinem Berufsziel ab. Wir sind neutral und unabhängig und legen dich deshalb nicht zu früh auf ein Land fest.
Einstufung ins höhere Fachsemester: was aus Italien angerechnet wird
Die wichtigste Frage bei jedem Hochschulwechsel Medizin lautet: Wie viel von dem, was ich schon geleistet habe, zählt weiter? Unsere Partnerstandorte ermöglichen in der Regel eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie im Einzelfall ausfällt, entscheidet die Fakultät nach Prüfung deiner Unterlagen.
Darauf kommt es dabei an: dein Transcript of Records mit den bestandenen Fächern und den zugehörigen ECTS-Punkten, das Studienjahr, in dem du aktuell stehst, und die Frage, ob noch Prüfungen offen sind. Wir sehen uns das gemeinsam an, bevor du irgendetwas entscheidest. Die Bologna-konforme Struktur der Studiengänge in Italien sorgt dafür, dass ECTS-Punkte in der Praxis gut übertragen werden können. Eine Anrechnung der Studienleistungen ist deshalb realistisch.
Aus der Praxis: Je früher du dich meldest, desto mehr Spielraum gibt es. Plätze in höheren Fachsemestern sind an jeder Fakultät begrenzt, und wer erst wenige Wochen vor Semesterbeginn anfragt, verliert Optionen, die im Frühjahr noch offen gewesen wären.
Der Ablauf in fünf Schritten
- Erstgespräch. Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, telefonisch, per Google Meet oder per WhatsApp. Eltern dürfen und sollen gerne dabei sein.
- Unterlagenprüfung. Wir sehen uns deinen bisherigen Studienverlauf an und sagen dir, welche Standorte realistisch sind.
- Standortwahl. Du entscheidest dich für eine Fakultät, wir sagen dir offen, was dort auf dich zukommt.
- Bürokratie. Wir vermitteln dir den Medizinstudienplatz und kümmern uns um die gesamte Bürokratie.
- Studienstart. Du steigst in dem Studienjahr ein, in das du eingestuft wurdest, und setzt dein Medizinstudium in Europa fort.
Was das Studium in Europa kostet
Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Die Lebenshaltung am Westbalkan liegt bei rund 450 bis 500 Euro im Monat.
Zum Vergleich: In Mailand oder Rom plant man für ein WG-Zimmer bereits 500 bis 800 Euro monatlich ein. An kleineren Standorten wie Pavia oder Perugia sind es weniger, doch auch dort kommen Studiengebühren dazu. Für viele Wechsler ergibt sich nach einem Blick auf die Gesamtrechnung, dass ein Studium an einem unserer Partnerstandorte am Westbalkan oder in Osteuropa nicht teurer ist als das Verbleiben in einer großen italienischen Stadt. Die Universitätswechsel Medizin Ausland wird von vielen Familien zunächst als Kostenfrage gesehen. In der Praxis zeigt sich oft das Gegenteil.
Kostenlose Studienberatung in 40 bis 50 Minuten, auch per WhatsApp
Du kannst dich jederzeit unkompliziert bei uns melden. Am schnellsten geht es per WhatsApp: kurze Nachricht, wir melden uns und stimmen einen Termin ab. Das Gespräch dauert 40 bis 50 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich, und danach weißt du konkret, welche europäischen Partnerfakultäten für dich in Frage kommen und in welches Studienjahr du dort einsteigen könntest.
WhatsApp ist auch dann praktisch, wenn du gerade in Italien bist und telefonisch schwer erreichbar, oder wenn deine Eltern aus einer anderen Stadt dazugeschaltet werden sollen. Wer lieber klassisch bucht, findet die Termine über unsere Kontaktseite.
Internationaler Blick
Der Wechsel innerhalb Europas von einer Universität zur anderen ist kein Sonderfall, sondern ein eingespielter Weg. Aus Spanien wechseln Studierende häufig, weil der Klinikbetrieb auf Spanisch läuft und ein englischsprachiges Studienumfeld in den späteren Jahren einfacher mit dem Berufsziel vereinbar ist. Aus Ungarn kommen Anfragen oft von Studierenden, bei denen die Gebühren an privaten Einrichtungen im klinischen Abschnitt stark ansteigen. Aus Polen sind es häufig Studierende im höheren Fachsemester, die feststellen, dass ein anderer Standort ihren Karriereweg in Deutschland oder Österreich besser vorbereitet.
Was diese Wege verbindet: Niemand fängt neu an. Das Medizinstudium wechseln bedeutet nicht, das bereits Geleistete aufzugeben. Je früher der Transfer geplant wird, desto weniger Studienzeit geht verloren.
Meinung des Autors
Ich habe selbst in Sofia Zahnmedizin studiert und mit 24 angefangen, war also selbst Späteinsteiger. Ich weiß deshalb ziemlich genau, wie sich ein Semester anfühlt, das nicht so läuft wie geplant, und wie schnell eine einzelne Prüfung zum verlorenen Jahr werden kann.
Bei Wechslern aus Italien fällt mir auf, dass die Entscheidung oft durch etwas ausgelöst wird, das von außen unscheinbar wirkt: ein klinisches Jahr, in dem alles auf Italienisch läuft, während man spürt, dass man in Deutschland oder Österreich als Arzt arbeiten möchte. Oder die Erkenntnis, dass die Gesamtkosten in einer teuren Großstadt anders aussehen als zu Beginn des Studiums kalkuliert. Das ist kein Scheitern. Das ist eine Kurskorrektur, die man früh genug machen kann, damit nichts verloren geht. Die Welt braucht mehr Ärztinnen und Ärzte, und dieser Weg ist planbarer, als er von innen aussieht.
Marcel Kloos, eidgenössisch anerkannter Zahnarzt, Gründer und Inhaber der Medizinerschmiede
Fazit
- Von allen medizinischen Universitäten in Italien ist ein Studientransfer an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in Europa möglich.
- Zielorte sind EU-Mitgliedsstaaten, EWR-Länder und EU-Beitrittskandidaten, NC-frei und ab 250 Euro Studiengebühren pro Monat.
- Foča (3.500 Euro pro Jahr) ist einer unserer Kernstandorte und fällt durch sehr hohe Einstufungen auf, Niš liegt bei 6.000 Euro, Malta bei 14.500 Euro.
- Ziel ist eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Die Bologna-konforme Struktur erleichtert die Anrechnung von ECTS-Punkten.
- Abschlüsse aus EU-Mitgliedsstaaten werden nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt und führen zur Approbation in Deutschland.
- Kostenlose Studienberatung von 40 bis 50 Minuten, jederzeit unkompliziert per WhatsApp anfragbar.
Wer sein Medizinstudium in Europa fortsetzen und dafür den Standort wechseln möchte, sollte eine Sache nicht unterschätzen: die Fristen. Plätze in höheren Studienjahren sind begrenzt, und ein frühes Gespräch öffnet Optionen, die einige Monate später nicht mehr verfügbar sind.
Weiterlesen: Medizinstudium in Italien: Studienalltag und Kosten | Approbation und Anerkennung | Studientransfer aus Russland | Alle Partneruniversitäten
Häufige Fragen zum Wechsel aus Italien nach Europa
Kann ich mein Medizinstudium von einer italienischen Universität nach Europa verlegen?
Ja. Von jeder medizinischen Universität in Italien ist ein Wechsel an eine unserer 25+ Partneruniversitäten in der EU, im EWR und in den EU-Beitrittskandidatenländern möglich. Wir prüfen jeden Fall individuell in einer kostenlosen Studienberatung.
Verliere ich beim Wechsel Studienjahre?
Ziel ist immer eine möglichst hohe Einstufung bei keinem oder minimalem Zeitverlust. Wie hoch sie ausfällt, hängt von deinem bisherigen Studienverlauf ab und wird im Einzelfall geprüft. Die Bologna-konforme Struktur der Studiengänge in Italien erleichtert die Anrechnung von ECTS-Punkten dabei erheblich.
In welchem Studienjahr kann ich wechseln?
Ein Wechsel ist aus jedem Studienjahr heraus möglich. Je früher du dich meldest, desto größer ist die Auswahl, weil Plätze in höheren Fachsemestern begrenzt sind.
Wird der Abschluss einer europäischen Partneruniversität in Deutschland anerkannt?
Abschlüsse aus EU-Mitgliedsstaaten werden nach der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie automatisch anerkannt. Bei Abschlüssen aus Ländern mit Beitrittskandidatenstatus folgt die Gleichwertigkeitsprüfung. Wir beraten dich dazu in der Studienberatung.
Was kostet das Studium nach dem Wechsel?
Die Studiengebühren an unseren Partneruniversitäten beginnen bei 250 Euro pro Monat. Foča liegt bei 3.500 Euro pro Jahr, Niš bei 6.000 Euro, der MediCampus Europeo auf Malta bei 14.500 Euro. Die Lebenshaltung am Westbalkan liegt bei rund 450 bis 500 Euro im Monat.
Muss ich für den Wechsel eine neue Sprache lernen?
An unseren Partnerstandorten wird auf Englisch oder Deutsch studiert. Landessprachliche Grundkurse gehören an einigen Fakultäten zum Curriculum, weil sie im Klinikalltag helfen.
Wie melde ich mich bei euch?
Am schnellsten per WhatsApp. Kurze Nachricht genügt, danach stimmen wir einen Termin für die kostenlose Studienberatung ab, die 40 bis 50 Minuten dauert. Alternativ über die Kontaktseite per Telefon oder Google Meet.
Kostet die Beratung etwas?
Nein. Die Studienberatung ist kostenlos und unverbindlich. Wir prüfen deine Unterlagen und sagen dir, an welcher unserer 25+ Partneruniversitäten ein Start planbar ist.
Können meine Eltern beim Gespräch dabei sein?
Sehr gerne. Viele Familien führen das Gespräch gemeinsam, und über WhatsApp lassen sich auch Eltern dazuschalten, die an einem anderen Ort sind.
Was Studierende über die Medizinerschmiede sagen
Über 500 vermittelte Studienplätze an mehr als 25 Partneruniversitäten in über 10 Ländern. Die Erfahrungen unserer Studierenden kannst du unabhängig auf Trustpilot nachlesen.
Über den Autor

Marcel Kloos
Eidgenössisch anerkannter Zahnarzt und Gründer der Medizinerschmiede
Marcel Kloos gründete die Medizinerschmiede bereits im Auslandsstudium, seither wurden über 500 Studienplätze vermittelt. Der gebürtige Stuttgarter studierte Zahnmedizin von 2015 bis 2021 in Sofia und ist eidgenössisch anerkannter Zahnarzt.
Heute lebt er in Bern und führt die Medizinerschmiede hauptberuflich als Inhaber.
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